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TV-Beitrag des WDR zeigt Abkassiermethoden in der Sanitärbranche

29.10.2013 - Die bekannte Verbrauchersendung "Markt" des Westdeutschen Rundfunk (WDR) zeigt in einem ausführlichen TV-Beitrag die Fallen, in die Verbraucher beim Badkauf tappen können. Was vielen Konsumenten nicht bewusst ist: Durch den speziellen dreistufigen Vertriebsweg zahlen sie die üppigen Margen insbesondere für Großhändler mit. Da es keinen funktionierenden Einzelhandel gibt, sind Endverbraucher Opfer einer Preisintransparenz, die sie jährlich Milliarden kostet.

Im Sanitärbereich vertreiben im althergebrachten Vertriebsweg Hersteller ihre Produkte über Großhändler, die wiederum Handwerker beliefern. Wollen Verbraucher ihr Bad einrichten, sind sie auf die Produkte und Preise angewiesen, die der Installateur ihnen anbieten kann. Gerade Großhändler realisieren über diesen Weg zum Teil exorbitante Margen – Leidtragende sind Handwerker und deren Kunden.

Welche zum Teil rabiaten Methoden Großhändler einsetzen, um diese verbraucherfeindliche Situation aufrechtzuerhalten, darüber berichtet in dem TV-Beitrag ein ehemaliger Mitarbeiter eines Großhandels in anonymisierter Form: "In unserer Branche ist es so, dass die Händler miteinander kooperieren. Preise abstimmen, um den Gewinn hochzuhalten, damit keiner das unterbietet. Und das ist gang und gäbe gewesen, die letzten Jahre bei uns. Und das geht einfach nicht." Vor allem die Anzeichen für wettbewerbswidrige Preisabsprachen zu Lasten von Handwerkern und Verbrauchern sind so massiv, dass sogar das Bundeskartellamt einschritt und im Frühjahr 2013 Standorte im Bereich des Großhandels durchsuchte.

Der Präsident des Kartellamts, Andreas Mundt, erklärte, dass es sehr viele Beschwerden auch aus dem Handwerk über das Geschäftsgebaren des Großhandels gegeben habe. "Dann haben wir uns selbst das System einmal angeschaut und sind zu dem Schluss gekommen, dass das zumindest auf den ersten Blick möglicherweise eine wettbewerbsbeschränkende Wirkung hat. […] nach der Durchsuchung, die wir vorgenommen haben, haben wir auch Unternehmen aus diesem Bereich, die mit uns kooperieren."

Einer der großen Verlierer dieses Systems ist der Handwerker, wie der anonymisierte ehemalige Großhandelsmitarbeiter weiter berichtet: "Der Profiteur von dem ganzen System war der Handel, der alles verschleiert hat. So hat jeder Handel seine eigenen Artikelnummern, damit er nicht unter den Preisvergleich fällt. Oder der Installateur die Preise nicht so einfach vergleichen kann. Er müsste sich da die Arbeit machen, allerhand Listen zu wälzen. Im Prinzip ist bei dem ganzen System der Handwerker der Verlierer, weil der teilweise gezwungen ist, bei diesen Händlern vor Ort zu kaufen. Und weil es auch oft so ist, dass der Handwerker Schulden beim Händler hat."

Dass es dagegen auch anders geht, zeigen Fach- und Onlinehändler wie Reuter. Im Onlineshop www.reuter.de können Handwerker und Endkunden qualitativ hochwertige Markenware zu jederzeit günstigen, fairen und vergleichbaren Preisen kaufen. Auch die Badrenovierer aus dem "Markt"-Beitrag könnten viel sparen, wenn sie Ware und Installationsleistung getrennt einkaufen. Denn auch in diesem Fall gilt die gesetzliche Gewährleistung auf Produkte und auf die Montage, wie die Moderatorin zusammenfassend erklärt.

Über Reuter
Das 1986 gegründete Mönchengladbacher Unternehmen reuter.de ist einer der größten Fach- und Onlinehändler für Bad- und Wohnkultur. Der Onlineshop www.reuter.de, 2004 gegründet, zählt zu den europaweit bedeutendsten in seinem Segment. Zurzeit sind 480 Mitarbeitende für reuter.de tätig. Zum Angebot gehören Bad- und Sanitärartikel, Wohn- und Küchenaccessoires, Designmöbel und -leuchten. In allen Bereichen setzt reuter.de ausschließlich auf Marken- und Designprodukte. In seinem TÜV-zertifizierten Onlineshop bietet reuter.de eine riesige Sortimentsauswahl – mehrere hunderttausend Markenartikel sind sofort verfügbar. Eine kompetente Fachberatung und günstige Onlinepreise runden das Angebot ab. Gründer und Geschäftsführer ist Bernd Reuter.
Quelle: Reuter
Veröffentlichung: 29.10.2013

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