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Raumgestaltung

Schöne Wohnung: Tipps und Ideen für die Raumgestaltung

Wir haben für Sie jede Menge Ideen und Tipps zur Raumgestaltung zusammengetragen. Hier erfahren Sie, auf was Sie allgemein bei der Raumausstattung achten müssen. Wenn Sie speziell einen Raum im Blick haben, können wir Ihnen unsere Ratgeber für Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer oder Flur empfehlen.

Hier geht es zu den Spezialratgebern:

Raumgestaltung ist ein sehr weitgefasster Begriff, der sich vereinfacht mit „Wohnung schönmachen“ beschreiben lässt. Dabei lässt sich den Räumen auf unterschiedliche Weise ein neuer Look verpassen. Das funktioniert zum Beispiel mit Möbeln, Textilien, Accessoires, Bodenbelägen, Wandverkleidungen oder Farben. Bei der optimalen Wohnraumgestaltung werden all diese Punkte unter einen Hut gebracht.

Manchmal haben Innenarchitekten und Raumausstatter ihrer Finger mit im Spiel, häufig entscheidet der Hausherr jedoch selbst, wie die Räume gestaltet werden. Für alle, die die Raumausstattung selbst in die Hände nehmen, ist dieser Ratgeber gedacht. Für den sanften Einstieg stellen wir zunächst einige Inspirationen aus unserem Magazin vor.

Inspirationen zur Raumgestaltung

Hier finden Sie zahlreiche Tipps, Ideen zur Raumgestaltung aus unserem Magazin. Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern.

Einfluss von Farben auf die Raumgestaltung

Ganz wichtig sind Farben bei der Raumgestaltung, denn sie beeinflussen nicht nur die räumliche Wahrnehmung, sondern sie wirken auch auf die Psyche.

Warme Farben Gelb, Rot und Orange

Gelbe und orangene Farbtöne heben zum Beispiel die Stimmung, während Rot eher Aggressionen weckt. In kleinen Dosen verabreicht (zum Beispiel rote Accessoires) ist die Farbe jedoch ein besonderer Eyecatcher. Und sie sorgt für Dynamik im Raum. In Räumen, in den Sie zur Ruhe kommen wollen, sollten Sie auf rote Farbtupfer möglichst verzichten.

Grün, Blau oder Lilatöne

Für eine beruhigende Wirkung sind Blau und auch Grün bekannt, wobei blassblaue Varianten eher kühl erscheinen. Dann besser zu warmen Lilatönen wie Aubergine und Pflaume greifen, die ebenfalls entspannend wirken. Eine breite symbolische Bedeutung hat Grün, die Farbe steht zum Beispiel für Natur, Heimat und Gesundheit.

Klassisch Schwarz und Weiß

Die klassischen „Designerfarben“ sind Schwarz und Weiß, die gut mit kräftigen Farben kombiniert werden können. Mit Räumen im Schwarz-Weiß-Look machen Sie nichts verkehrt. Sie müssen nur dafür sorgen, dass es nicht zu streng wirkt.

Grau ist die neue Lieblingsfarbe

Eine tolle Alternative zu Schwarz und Weiß ist Grau, das immer häufiger in der modernen Raumgestaltung zum Einsatz kommen. Je nach Farbbeimischung können graue Möbel, Wände oder Fußböden mal wärmer und mal kälter wirken. Das eine Grau hat einen bräunlichen Schimmer und wirkt dann gemütlicher als ein blaustichiges Grau.

Braun für mehr Wohnlichkeit

Braun in allen Schattierungen ist generell die Farbe für alle, die es gemütlich und naturverbunden lieben. Für braune Farbtupfer wirken zum Beispiel Massivholzmöbel, aber auch Böden aus Holz oder Holzoptik. Wenn Sie die Wände braun gestalten, sollten Sie keine zu dunkle Farbe wählen, sonst wirkt alles gleich viel zu düster.

Tipp: Weiße Wände sind äußerst flexibel

Auch wenn eine weiße Wand häufig als langweilig und einfallslos verpönt wird, lässt sich damit in Sachen Deko und Raumausstattung am meisten anfangen. Ein farbig gestrichener Raum setzt immer Grenzen, bei weißen Wänden lässt sich hingegen wunderbar experimentieren mit unterschiedlichen Arten von Möbeln, Stoffen und Dekoartikeln.

Raumgestaltung im nordischen Stil - viel Holz, sanfte Farben und weiße Wände

Ganzheitliche Betrachtung

Da der Raum letztlich im Gesamten beurteilt wird, sollte die Raumgestaltung ganzheitlich betrachtet werden. Wie bei einem Puzzle müssen alle Teile zueinander passen, nur so ergibt sich dann ein makelloses Gesamtbild. Bei fest mit dem Bauwerk verbundenen Bauteilen wie Fußböden, Wand- und Deckenverkleidung sollten Sie sich genau überlegen, ob Sie einem gerade angesagten Trend folgen oder eher konservativ vorgehen.

Wer kein Problem damit hat, alle zwei Jahre den Bodenbelag auszuwechseln, kann natürlich jede Mode mitmachen, ansonsten sollte eher etwas Zurückhaltung angesagt sein. Ein edles Parkett ist zum Beispiel zeitlos und Fliesen sind in unzähligen Serien erhältlich, die noch in zehn Jahren vorzeigbar sind.

Wände gestalten

Bevor ein Raum mit Möbeln, Heimtextilien und Accessoires bestückt wird, steht erst einmal die Wandbekleidung auf dem Programm. Auf diesen Aspekt der Raumausstattung ist besonderes Augenmerk zu legen, denn es handelt sich dabei um die größten Flächen eines Raumes.

Dem Haus- oder Wohnungsbesitzer stehen hierbei unzählige Möglichkeiten offen, so zum Beispiel:

  • Raufaser- oder Strukturtapeten
  • Vliestapeten
  • Putze
  • Sichtbeton
  • Naturstein
  • Klinker

Am häufigsten kommen Raufaser- oder Strukturtapeten zum Einsatz, die sich nach Belieben farbig überstreichen lassen. Eine verputzte Wand ist ebenfalls häufig bei der Innenausstattung anzutreffen.

Hier muss sich jeder überlegen, ob es eher der edle Putz wie Stucco Veneziano oder doch ein ökologisch und gesundheitlich punktenden Putz wie Lehmputz oder Kalkputz sein soll. Darüber hinaus gibt es noch Kunstharzputze, Gipsputze oder Kalk-Zementputze für die Innenwand.

Oder Sie entscheiden sich für eine Wand aus Sichtbeton bzw. Betonoptik. Beton ist ein beliebtes Gestaltungsmittel in der modernen Raumgestaltung.

Im Trend liegen Wandverkleidungen aus Naturstein oder Klinker. Im Handel sind einfach verarbeitbare Elemente erhältlich. Sie müssen dann keine einzelnen Riemchen oder Steinplatten an die Wand kleben. Doch Vorsicht: übertreiben Sie es nicht - maximal eine Wand oder nur ein Teil der Wand verkleiden - mehr wirkt übertrieben.

Der passende Boden

Die Böden sind ebenfalls sehr wichtig, wenn es ums Einrichten der Räume geht. Gängige Fußbodenbeläge sind:

  • Teppichboden
  • Fliesen
  • Natursteinboden
  • Parkett
  • Laminat
  • PVC-Boden
  • Massivholzboden
  • Sichtestrich

Es gibt heutzutage fast nichts, was es nicht gibt. Das fängt bei Fliesen in Holzoptik an und hört bei Laminat in Natursteinoptik noch lange nicht auf. Glatte Bodenbeläge wie Fliesen, Parkett oder Laminat lassen sich zudem noch mit losen Teppichen aufwerten. Brachte früher der Orientteppich Glanz in die Hütte, hat er heute mächtig Konkurrenz von Designer-Teppichen bekommen.

Für welchen Bodenbelag Sie sich entscheiden, ist in erster Linie eine Frage des persönlichen Geschmacks und natürlich auch des Preises. Laminatböden haben den Vorteil, dass sie der Selbermacher einfach selbst verlegen kann. Das ist bei Fliesen oder gar Sichtestrich schon etwas schwieriger.

Wenn Sie gerade dabei sind, Ihre Räume neu auszustatten - wie wäre es mit einem Zentralstaubsauger? Mit solch einer Staubsaugeranlage wird das Reinigen der Wohnung wesentlich vereinfacht. Die Anlage ist außerdem sehr leise, so dass Sie nebenbei noch telefonieren oder Musik hören können. Für Parkett, Teppich oder andere Böden gibt es spezielle Bürsten. So oder so ist solch ein zentraler Staubsauger äußerst leistungstark und reinigt somit sehr viel sorgfältiger. 

Gemütliche Stühle, gemütlicher Teppich auf hellem Untergrund

Die Räume mit Möbeln ausstatten

Was wäre die Raumgestaltung ohne Möbel? In etwa so viel Wert, wie ein Gartenteich ohne Wasser. Wer neue Möbel kauft, sollte sich bereits zuvor einen Plan machen, wo und wie die Neuerwerbung später im Raum platziert wird. Das kann im Kopf passieren oder auf einem Stück Papier, wenn das Vorstellungsvermögen nicht ausreicht.

In kleinen Räumen empfiehlt es sich, die Möbel entlang der Wand aufzustellen, so dass in der Mitte Platz zum Gehen frei bleibt. Bei großen Räumen wirkt die Aneinanderreihung von Möbeln entlang der Wand hingegen schnell kahl und ungemütlich. Hier empfiehlt es sich daher, diese strenge Anreihung aufzulockern und zum Beispiel die Sitzgruppe mitten im Raum zu platzieren. Auch Raumteiler können in großen, kahlen Räumen wahre Wunder wirken.

Tipp: So kommen die Möbel perfekt zur Geltung

Bei der Raumgestaltung mit Möbeln ist zu beachten, dass diese eine unterschiedliche Wirkung entfalten. Das dominanteste Möbelstück wie zum Beispiel ein Sofa oder der Esstisch sollte als erstes platziert werden. Die übrige Raumeinrichtung wird dann um den Hingucker drapiert.

Licht als faszinierendes Gestaltungsmittel

Leuchten bringen nicht nur Licht in die Wohnung, sondern sind ebenfalls Teil der Raumgestaltung. Viele der Designleuchten aus dem Shop wirken wie Skulpturen, so dass sie eine Bereicherung für jeden Raum sind.

Oft lassen Leuchten jedoch andere gut aussehen, so gehört Licht zu den wichtigsten innenarchitektonischen Gestaltungselementen überhaupt. Es wirkt wahlweise belebend oder dämpfend und erhellt auf jeden Fall die Stimmung.

Mitunter wird Licht als die vierte Dimension bezeichnet, das den Raum und die Farben zum Leuchten bringt. Mit Licht und Schatten lässt sich wunderbar spielen, Gegenstände treten wahlweise in den Vordergrund oder verschwinden aus dem Blickfeld.

Accessoires geben den Räumen den letzten Pfiff

Ganz zum Schluss kümmern Sie sich um die Accessoires. Mit der richtigen Wohndeko geben Sie Räumen eine Seele. Mischen Sie Eigenes mit Gekauftem und dekorieren Sie Ihre Räume immer wieder neu. Je nach Jahreszeit und Stimmung lassen sich mit Wohnaccessoires ganz neue Wohnwelten zaubern - ohne Renovierung und großartige Umbaumaßnahmen. So verwandelt sich ein weihnachtliches durch wenige Handgriffe in ein frühlingshaftes Ambiente. Kurzum: Accessoires sind für die Gemütlichkeit in der Wohnung zuständig.


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