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Möbelklassiker

Möbelklassiker - zeitlose Möbel für die Wohnung

Möbelklassiker sind das Salz in der Suppe einer jeden gehobenen Wohnungseinrichtung. Besonders beliebt sind Klassiker aus der Bauhaus-Epoche oder aus Italien. Einige dieser zeitlosen und hochwertigen Dinos können Sie bei uns im Reuter Onlineshop kaufen. Und die schönsten davon stellen wir Ihnen an dieser Stelle näher vor.

Adjustable E 1027 von Eileen Gray

Adjustable E 1027 von Eileen Gray

Einer der beliebtesten Möbelklassiker ist der höhenverstellbare Beistelltisch Adjustable E 1027 von Eileen Gray. Im Handel sind viele Nachbauten dieses Tisches erhältlich. Die meisten sind Fälschungen, lizensiertes Original sind sie nur vom Münchener Hersteller Classicon. Eileen Gray hat den Beistelltisch 1927 für ihr Sommerhaus „Maison en bord de mer“ entworfen.

Der Adustable E besteht aus einem pulverbeschichteten Stahlrohr in Schwarz oder verchromt. Die runde Tischplatte wird aus Kristallglas, Parsolglas oder Metall gefertigt. Das Original weist im Stahlrohr eine Prägung aus, die auch nach Jahren als Herstellernachweis beständig ist: „ClassiCon WA20094 Eileen M. Gray authorised by Aram Designs Ltd“.

Hinweis: Von Januar 1984 bis September 1990 hatte das ClassiCon Vorgängerunternehmen, die „Vereinigten Werkstätten für Kunst im Handwerk“ München die Lizenz zur Produktion und Vertrieb des Tisches. Wer ein älteres Modell aus dieser Zeit besitzt, hat ebenfalls ein Original.

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Pedrera Couchtisch von Barba Corsini

Pedrera Couchtisch von Barba Corsini

Der Pedrera Couchtisch hat eine ganz interessante Geschichte zu erzählen – wie übrigens viele Möbelklassiker. Der Designer Barba Corsini bekam in den 1950er Jahren den Auftrag, 13 individuelle Wohnungen für das Dachgeschoss des berühmten Wohngebäudes „La Pedrera“ von Antonio Gaudi zu gestalten. Dazu gehörten auch eine Leuchten- und Möbelserie. Der Pedrera Couchtisch und die Pedrera Tischleuchte werden heute vom dänischen Hersteller Gubi vertrieben.

Der Beistelltisch besitzt ein Untergestell aus Metall und eine organisch geformte Glasplatte, die typisch für die 50er Jahre ist. Man denke nur an den berühmten Nierentisch. Mit seinem luftig, leichten Design passt er perfekt in eine moderne Umgebung. Zeitlos eben, wie es sich für einen Klassiker gehört.

Noch zwei Sätze zur Pedrera Lampe. Mit ihrer Halterung aus Metall passt sie optisch perfekt zum Beistelltisch. Der Leuchtenkörper ist aus perforiertem Stahlblech gefertigt und bei uns im Shop entweder mit einer schwarzen oder weißen Lackierung erhältlich.

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Leonardo Schreibtisch von Achille Castiglioni

Leonardo Schreibtisch von Achille Castiglioni

Der Leonardo ist der Klassiker unter den Schreibtischen. Er wurde 1940 von Achille Castiglioni entworfen und wird von Zanotta vertrieben. Dass es sich um einen Arbeitstisch handelt, wird durch das Design im Werkbank-Stil sofort deutlich. Auf zwei Tragböcken aus gedämpfter Buche liegt eine weiße Tischplatte aus beschichtetem Laminat.

Gleichwohl der Schreibtisch auf den ersten Blick rustikal erscheint, besitzt er durchaus eine gewisse Leichtigkeit. Er fühlt sich daher auch in einer modernen Umgebung pudelwohl. Die helle und freundliche Anmutung trägt dazu wesentlich bei. Der Tisch hat das Zeug zum absoluten Lieblingsstück im Büro.

Für ein ergonomisches Arbeiten lässt sich der Leonardo in der Höhe verstellen – genauer gesagt in einem Bereich von 65 bis 91 Zentimeter Tischhöhe. Da hat einer mitgedacht – und das bereits vor über 70 Jahren.

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Bibendum Sessel von Eileen Gray

Bibendum Sessel von Eileen Gray

Wie bereits geschrieben, ranken sich um beliebte Möbelklassiker häufig interessante Geschichten. So auch beim Bibendum Sessel von Eileen Gray. Das Michelin-Männchen aus der Werbung – die älteren werden es noch kennen – stand beim Design Modell. Und ist zudem der Namensgeber. Bestand der ursprüngliche Michelin-Mann aus 40 Reifen, beschränkt sich Gray allerdings auf zwei halbierte Autoreifen. Diese bilden Arm- und Rückenlehne.

Wie alle Möbel von Eileen Gray wird auch der Bibendum von Classicon produziert und vertrieben. Er besitzt einen Fuß aus Stahlrohr und eine Sitzfläche aus schwarzem oder weißem Leder. Gleichwohl er ziemlich wuchtig ist, versprüht er doch jede Menge Charme und Esprit. In der Designwelt findet sich kein zweiter Sessel, der ihm gleicht.

Der Bibendum wurde 1929 entworfen, hat also bereits ein stattliches Alter auf dem Buckel. Stattlich ist mit etwa 5.000 Euro auch der Preis. Dafür besitzen Sie einen echten Klassiker, an dem auch nachfolgende Generationen noch Gefallen haben werden.

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Genni Chaiselongue von Gabriele Mucchi

Genni Chaiselongue von Gabriele Mucchi

Die Chaiselongue Genni von Gabriele Mucchi kann ihren Bauhaus-Einfluss kaum verleugnen. Das Untergestell aus Stahlrohr sowie die einfache Formgebung sind typisch für diese Zeit. Das bequeme Möbelstück stammt aus dem Jahr 1935, in Deutschland war das Bauhaus aus politischen Gründen bereits aufgelöst.

Der Italiener Mucchi hatte einen starken Bezug zu Deutschland. Zwischen 1928 und 1930 war er erstmals in Berlin. Nach dem Zweiten Weltkrieg verbrachte er viele Jahre als Professor in der DDR. Erst an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und danach am Caspar-David-Friedrich-Institut der Universität Greifswald.

Noch bequemer wird die Chaiselongue mit der dazu passenden Fußstütze aus der Serie. Obwohl der Sessel natürlich so schön aussieht, dass man sich fast nicht traut ihn zu benutzen. Die Sitzhöhe ist übrigens zweifach regulierbar – Genni ist durchaus zum Benutzen gedacht.

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Circulaire Spiegel von Jacques Adnet

Circulaire Spiegel von Jacques Adnet

Der Circulaire Adnet Spiegel ist ein absolutes Liebhaberstück – und das bereits seit vielen Jahrzehnten. Der Spiegel entstand 1950 durch eine Zusammenarbeit von Jacques Adnet mit dem französischen Traditionshaus Hermès. Für das Modeunternehmen schuf der Designer eine ganze Spiegelkollektion. Wobei der Circulaire mit seinem zeitlosen Design noch einmal herausragt.

Der runde Wandspiegel wird Handarbeit aus verspiegeltem Glas, Messing und feinstem italienischen Leder gefertigt. Die lizenzierte Neuauflage des Originals wird alleine vom dänischen Hersteller Gubi vertrieben. Alles andere sind nichtlizensierte Fälschungen.

Der Circulaire Adnet ist bei uns im Shop in zwei Größen und zwei Farben erhältlich. Die Länge des Lederriemens ist jeweils proportional zur Spiegelgröße. Insgesamt achtet der Designer sehr auf Proportionen: Kreis und Dreieck werden hier perfekt miteinander kombiniert.

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So definieren sich Möbelklassiker

So definieren sich Möbelklassiker Schnörkellos, simpel und überzeugend in Form und Funktion – so müssen Möbelklassiker sein. Sie sind über so ziemlich jeden Einrichtungstrend erhaben, egal ob gerade leichte Aluminiummöbel im Industriedesign angesagt sind oder der Landhausstil in welcher Form auch immer en vogue ist. Im Gegensatz zu anderen Designermöbeln haben Sie jede Menge Lebenserfahrung. Sie sind bereits seit Jahrzehnten auf dem Markt und werden noch immer gerne gekauft.

In ihrer Form werden sie nicht mehr geändert, lediglich bei den Materialien oder der Farbe bleibt Spielraum für „Sondereditionen“ oder Trends. Denn es gilt: Klassiker lassen sich nicht verschönern, nur neu interpretieren. Der Stuhl 3107 von Arne Jacobsen und der Sessel Tulip von Eero Saarinen sind zum Beispiel Vorbild für ganze Generationen an Möbeldesignern. Nachbauten von Möbelklassikern sind heiß begehrt, schließlich kann nicht jeder zehntausende von Euro für ein Original bezahlen.

Echte Möbelklassiker sind eng mit ihren Schöpfern verbunden. Namen wie Le Corbusier, Mies van der Rohe oder Starck. Aber wie wird ein Möbel eigentlich zum Klassiker? Diese Auszeichnung muss es sich selbst verdienen. Es gibt etablierte Klassiker, wie beispielsweise den Thonet-Stuhl 214 von 1859, der seither Generationen von Design-Enthusiasten begeistert. Aber nicht nur denen ist der Stuhl ein Begriff, fast jeder kennt den klassischen Bugholzstuhl, der seit über 150 Jahren zum Sitzen einlädt.


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