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Treppenbeleuchtung - das richtige Licht für die Treppe

An kaum einem Ort passieren so viele Unfälle wie auf der Treppe, mit der richtigen Treppenbeleuchtung hätte so mancher Sturz verhindert werden können. Wir verraten Ihnen, auf was es bei der Beleuchtung der Treppe ankommt. 

Die fünf Regeln für gutes Licht auf der Treppe

Ein Fehltritt in der Dunkelheit und schon ist das Bein in Gips. Damit Ihnen das nicht passiert, sollten Sie Ihre Treppe richtig beleuchten. Doch was ist wichtig im Zusammenhang mit der Treppenbeleuchtung? Hier die fünf wichtigsten Punkte:

  1. Das Licht darf nicht blenden
  2. Die Beleuchtung muss hell genug sein
  3. Diffuses Licht vermeiden
  4. Licht und Schatten perfekt kombinieren
  5. Anfang und Ende müssen klar erkennbar sein

Die ersten beiden Punkte lassen sich zusammenfassen: Das Treppenlicht darf einerseits nicht blenden, muss andererseits jedoch hell genug sein, dass die Treppe sicher begangen werden kann. Experten raten zu einer Lichtstärke von 200 Lux, das entspricht 200 Lumen pro Quadratmeter.

Beachten Sie jedoch, dass die Stärke des Lichtes mit der Entfernung zur Lichtquelle abnimmt. Wird die Treppenleuchte 1,80 m über der Treppe montiert, braucht es demnach eine stärkere Leuchte als bei Montage direkt über den Stufen. Grundsätzlich ist jedoch eine Montage der Treppenbeleuchtung in verschiedenen Höhen möglich.

Diffuses Licht ist bei einer Treppe ganz schlecht, denn dann verschwimmen die Kanten, was zu fatalen Fehltritten führen kann. Ein direktes Licht ist daher unbedingt notwendig, das sorgt für einen scharfkantigen Schatten, so dass sich die verschiedenen Stufen ganz klar voneinander abheben.

Wo fängt die Treppe an, wo hört sie auf? Das ist beim Begehen von großer Bedeutung, um Unfälle zu vermeiden. Treppenleuchten müssen daher unbedingt auch den Anfang und das Ende der Treppe im Blick haben. Das ist bei kleineren Treppen nicht das große Problem, bei längeren hingegen schon. Hier braucht es eventuell zusätzliche Leuchten.

Treppenbeleuchtung innen – das ist möglich

Wandleuchten, Deckenleuchten oder Einbauleuchten - Aufputz, Unterputz, in die Stufen oder in den Treppenhandlauf integriert – bei der Treppenbeleuchtung im Haus oder in der Wohnung ist einiges möglich. Entscheiden Sie selbst, welche Variante Ihnen am besten gefällt.

Wer nachträglich seine Treppe mit Licht versehen möchte, für den sind Aufputzleuchten eine gute Lösung, da sie sich einfach montieren lassen. Der Eingriff in die Bausubstanz ist minimal. Eine weiterer Vorteil: Mit solchen Leuchten lassen sich wunderbare Akzente setzen. Der Nachteil: Bei niedrig montierten Treppenleuchten besteht die Gefahr, dass Sie beim Begehen der Treppe daran hängen bleiben.

Das kann bei Unterputzleuchten nicht passieren. Dafür ist bei ihnen die Montage wesentlich aufwändiger, müssen sie doch in der Regel in eine Putzdose eingebaut werden. Soll das nachträglich passieren, ist das mit großem Aufwand und viel Lärm und Schmutz verbunden. Bei Neubauten eignen sie sich jedoch hervorragend zur Treppenbeleuchtung.

Eine schicke und vor allem auch schöne Lösung ist eine Treppenstufenbeleuchtung. Hier wird das Licht in die Stufen eingebaut. Hierfür eignen sich zum Beispiel Einbauleuchten, aber auch LED-Stripes. Eher seltener werden Leuchten zudem in den Handlauf der Treppe eingebaut.

Treppenbeleuchtung außen – Sicherheit an Hauseingang

Im privaten Umfeld sind Treppen im Außenbereich am häufigsten im Eingangsbereich zu finden. Die Treppe führt zur Haustür. Mal sind es nur wenige Stufen, mal müssen größere Höhenunterschiede überwunden werden. So oder so braucht es eine vernünftige Beleuchtung, um Ihre Sicherheit und die Ihrer Besucher zu gewährleisten.

Die Regeln für gutes Licht auf Treppen gelten für den Innen- wie für den Außenbereich gleichermaßen. Es kommt daher darauf an, dass das Treppenlicht hell genug ist und nicht blendet. Besonders wichtig ist es, den Anfang einer Treppe zu kennzeichnen - sowohl oben als auch unten. Das geschieht häufig mit einer Pollerleuchte oder Sockelleuchte.

Diffuses Licht, an dunklen und schattigen Tagen ganz normal, ist ein besonderes Problem im Außenbereich. Die Schatten der Stufen sind nur minimal zu sehen und die Treppe erscheint mitunter eher wie eine Rampe. Hier schützen Treppenleuchten vor fatalen Irrtümern mit schlimmen Folgen.

Neben den schon erwähnten Poller- und Sockelleuchten kommen am Hauseingang häufig noch Einbauleuchten zum Einsatz. Sie werden entweder in die Stufen oder eine Wand integriert. Bei kleinen Treppen mit zwei, drei Stufen reicht häufig die Hauseingangsleuchte für die Treppenbeleuchtung aus.

Bewegungsmelder für eine sichere Treppe

Treppenleuchte mit Bewegungsmelder, das bedeutet – nie mehr im Dunkeln die Treppe hoch oder runter gehen. Oder konkret: Das Licht geht an, sobald sich jemand der Treppe nähert. Das gibt Sicherheit – und zwar sowohl drinnen als auch draußen. Draußen sogar doppelt, denn dort verstärkt solch eine Leuchte den Einbruchsschutz.

Zwei Möglichkeiten gibt es:

  • Bewegungsmelder in Leuchte integriert
  • Separater Bewegungsmelder für mehrere Leuchten

Für die Montage wenden Sie sich am besten an den Elektriker Ihres Vertrauens. Dieser montiert die Leuchten nicht nur fachgerecht, sondern stellt Ihnen Sensoren so ein, dass das Licht nicht auch angeht, wenn in 20 Metern Entfernung ein Auto vorbeifährt.

Vor allem im Außenbereich oder im Treppenhaus von Mehrfamilienhäusern ist ein Dämmerungsschalter eine gute Alternative zum Bewegungsmelder. Während letzterer nach einer voreingestellten Zeit das Licht abschaltet, reagiert das Dämmerungslicht auf die Helligkeit der Umgebung. Wird es zu dunkel, geht die Treppenbeleuchtung an und bleibt so lange an, bis es wieder heller wird.

Aus wirtschaftlicher Sicht ist es sicher ratsam, die Treppenbeleuchtung mit Bewegungsmeldern oder zeitgesteuert zu regeln. Hier ist insbesondere bei längeren Treppen oder im Treppenhaus darauf zu achten, dass die Einschaltdauer nicht zu kurz ist. Ältere oder schwer bepackte Menschen sind mitunter etwas länger unterwegs, da wäre es gefährlich, wenn bei ihnen auf halbem Weg das Licht ausgeht.


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