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Neues Badezimmer » unser großer Bad-Ratgeber

Die Badmöbel sind aus den Fugen, die Badewanne leckt, und die übrige Sanitäreinrichtung hat ebenfalls bessere Tage gesehen? Dann wird es Zeit für ein neues Badezimmer. Ein Riesenprojekt – doch wir helfen Ihnen dabei. Und das nicht nur mit den passenden Produkten, sondern auch mit Badideen und Ratschlägen. Außerdem verraten wir Ihnen etwas über die Kosten für ein neues Bad und wie Sie beim Badneubau sparen.

Gehen Sie mit Plan vor

Wenn die Entscheidung für ein neues Badezimmer gefallen ist, sollten Sie ruhigen Kopf bewahren und nicht gleich zur nächstbesten Austellung laufen und ein Bad bestellen. Das machen Sie sicher beim Autokauf nicht anders. Dort sind ähnliche Summen im Spiel - mit dem Unterschied, das neue Auto können Sie nach einem Jahr wieder verkaufen, wenn es nicht mehr gefällt.

Das ist beim Badezimmer anders. Das muss in der Regel die nächsten 20 Jahre gefallen. Überlegen Sie also in aller Ruhe und mit allen, die das Bad später nutzen, wie es aussehen soll. Dabei hilft, sich möglichst viele Bäder anzuschauen. Bei uns auf der Seite finden bereits viele Ideen - natürlich können Sie sich die Badaussstellungen in Ihrer Nähe ebenfalls anschauen und die Produkte aus der Nähe betrachten.

Das Budget ist bei vielen Hausbesitzern ein wichtiges Kriterium. Den meisten sitzt das Geld nicht so locker, dass sie eben Mal das doppelte für die Sanitärgegenstände bezahlen können. Sie sollten daher unbedingt die Preise vergleichen. Das ist in Zeiten des Internets kein Problem mehr. Sie werden sehen, hier bei Reuter erhalten Sie Ihr neues Bad zu einem besonders günstigen Preis.

Ideen für das Badezimmer

Bevor ein neues Badezimmer in Angriff genommen wird, heißt es erst einmal Ideen sammeln. Und wo geht das einfacher als im Internet. Hier finden Sie zahlreiche Anregungen von Badezimmern sämtlicher Stilrichtungen und Ausstattungsvarianten. Auch bei uns. Zum Beispiel in unserem Magazin oder auf unseren Themenseiten. Wir haben für Sie unsere schönsten Ideen für das Badezimmer zusammengestellt. Fragen Sie uns aber nicht, welche Fliese in den Bildern verwendet wird. Für Fliesen sind andere die Spezialisten.

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Badezimmer – das gehört zur Grundausstattung

Die Liste, was zur Grundausstattung eines Badezimmers in einer Mietwohnung zählt, ist relativ übersichtlich:

  • Waschbecken
  • Dusche oder Badewanne
  • Warmwasser

Eine Toilette braucht es natürlich auch, doch die muss nicht im Bad sein. Alles andere braucht der Vermieter nicht zur Verfügung stellen. Gemütlich und komplett geht anders. Wir haben daher einmal zusammengestellt, auf was sie im Badezimmer auf keinen Fall verzichten sollten:

Must have

  • Waschtisch
  • Dusche
  • Toilette
  • Spiegel oder Spiegelschrank
  • Badschränke
  • WC-Garnitur
  • Handtuchhalter
  • Papierrollenhalter
  • Handtücher
  • Zahnputzbecher

Nice to have

Darüber hinaus gibt es noch einige Dinge, die das Badezimmer gemütlicher, das heißt schöner und wohnlicher machen:

  • Badewanne
  • Seifenspender
  • Kosmetikspiegel
  • Badteppiche
  • Whirlpools
  • Badhocker
  • Duschhocker
  • Wäschekorb
  • Papiertuchbox
  • Haltegriffe

Sie sehen – unsere Liste ist schon wesentlich länger, was die Grundausstattung eines Badezimmers angeht. Solange es um Ihr privates Bad geht, können Sie aber tun und lassen, was Sie wollen. Nutzen Sie die Chance und richten Sie Ihren Wellnesstempel so ein, wie es für Sie am besten passt. Komplett ist das Badezimmer, wenn Sie zufrieden sind.

Badezimmer Kosten

Kosten für ein neues Badezimmer

Die Kosten sind ein wesentlicher Faktor bei der Planung eines neuen Badezimmers, schließlich kostet es meist einen fünfstelligen Euro-Betrag. Der Preis setzt sich im Wesentlichen aus drei Säulen zusammen:

  1. Sanitärartikel
  2. Lohnkosten
  3. Montagezubehör

1. Sanitärprodukte

Die Kosten für die Sanitärprodukte lassen sich in der heutigen Zeit relativ einfach ermitteln. Sie müssen einfach nur die Preise aus unserem oder einem anderen Bad-Onlinshop aufaddieren und schon wissen sie es.

Wir möchten hier an dieser Stelle keine Preise nennen, ist der Unterschied zwischen Standard- und Luxusausführung doch zu groß, um hier seriöse Angaben zu machen. So kann eine Badewanne zum Beispiel 200 oder 20.000 Euro kosten. Und auch bei Waschbecken, WCs und Armaturen sind die Preisunterschiede gewaltig.

Machen Sie sich am besten eine Liste mit all den Dingen, die Sie für Ihr neues Bad benötigen und schreiben sich die gefundenen Preise dahinter. Dann haben Sie eine ungefähre Vorstellung, was auf Sie in Sachen Sanitärausstattung zukommt. Fliesen, Heizkörper oder Tür müssen Sie natürlich ebenfalls mit dazuschreiben. Und eben alle anderen Dinge, die im Bad verbaut werden sollen.

2. Lohnkosten

Bei den Lohnkosten wird es etwas komplizierter. Als Laie weiß man eigentlich überhaupt nicht, wie lange es dauert, bis das neue Bad fertig ist. Außerdem mischen neben den Sanitärhandwerkern zum Beispiel noch Fliesenleger, Elektriker und eventuell Tischler oder Maler mit: Um die Tür auszutauschen, die Decke zu verkleiden oder zu streichen, Teile der Wände zu Malern ...

Generell müssen Sie mit einem Stundenlohn von rund 60 Euro für den Handwerker rechnen. Das kann regional unterschiedlich sein. In Bayern oder Baden-Württemberg dürfte es tendenziell teurer sein als in Bremen, Mecklenburg-Vorpommern oder im Saarland.

Immerhin sollten die Handwerker überall gleich schnell bzw. langsam arbeiten. Wobei es bei komplizierten Grundrissen und schwierigen Untergründen durchaus länger dauern kann.

Die folgenden Zahlen sind nur als Richtwert zu betrachten, für die einzelnen Gewerke ergibt sich dann grob gerechnet folgendes Bild:

Installateur » 50 Arbeitsstunden » 3000 Euro

Elektriker » 6 Arbeitsstunden » 360 Euro

Fliesenleger » 40 Arbeitsstunden » 2400 Euro

Tischler » 8 Arbeitsstunden » 480 Euro

Maler » 8 Arbeitsstunden » 480 Euro

Alleine für die Handwerker müssen Sie also bereits mehrere tausend Euro bezahlen, und ist noch nicht mal das Montagezubehör dabei.

3. Montagezubehör

Für ein neues Badezimmer ist jede Menge Montagezubehör notwendig, dass sie bei der Preiskalkulation auf keinen Fall vernachlässigen sollten. So braucht es zum Beispiel Rohre und Leitungen für das Wasser, Stromleitungen, FI-Schalter, Steckdosen, Fliesenkleber, Fugenmasse oder Baustoffe zum Ausgleichen von Bodenunebenheiten. 

Folgende Kosten sollten Sie für Zubehör einplanen:

Sanitärinstallation » 750 Euro

Elektroinstallation » 350 Euro

Fliesenleger » 900 Euro

Tischler & Maler » 200 Euro

Einflussfaktoren auf den Preis des Bades

Ein Bad kostet in etwa so viel wie ein Auto, allerdings gestaltet sich die Preisberechnung wesentlich komplizierter. Zu viele Faktoren mit zu vielen Unbekannten spielen hier mit rein, so dass eine pauschale Aussage kaum möglich.

Die Kosten für das neue Bad hängen zum Beispiel ab von der:

  • Größe des Badezimmers
  • Gewünschte Badausstattung
  • Preisniveau der Sanitärartikel

Oft ist die Größe des Badezimmers vorgegeben. Haben Sie Einfluss auf die Badgröße, sollten Sie bedenken, dass ein großes Badezimmer die Kosten enorm in die Höhe treibt. Die Handwerker benötigen mehr Zeit und es werden mehr Materialien, wie zum Beispiel Fliesen, benötigt.

Grob geschätzt kostet jeder zusätzliche Quadratmeter Bad 1.000 Euro mehr. Wenn Sie sich für eine gehobene oder gar Premium-Ausstattung entscheiden, kommen noch einmal ein paar Hundert Euro pro Quadratmeter obendrauf.

Wenn Sie mit spitzem Bleistift rechnen müssen, sollten Sie zudem überlegen, was Sie in Ihrem neuen Bad wirklich benötigen. Brauchen Sie zum Beispiel eine Badewanne oder reicht Ihnen eine Dusche aus? Sind Sie mit Waschtisch und Spiegel zufrieden oder soll es eine Badmöbelanlage sein?

Für zusätzliche Kosten sorgen im Bad außerdem eine Fußbodenheizung, Whirlpoolwanne, Infrarotdusche, Dusch-WC, Licht- oder Soundsystem oder eine Dampfdusche. Überlegen Sie genau, was Sie an Badausstattung unbedingt haben wollen und was für Sie entbehrlich ist.

Die Fliesen sind ebenfalls ein erheblicher Kostenfaktor. Zum einen der Preis für die Fliesen selbst natürlich, aber auch die Verlegung. Insbesondere, wenn die Dusche ebenfalls verfliest werden soll. Hier braucht es zum einen rutschfeste Fliesen, zum anderen ein Gefälle zur Duschrinne hin. Und das lässt sich umso schwieriger herstellen, je größer die Fliesen sind.

Konkrete Zahlen

Wie Sie anhand der bisherigen Ausführungen merken, sind konkrete Zahlen nur schwer zu nennen. Gehen Sie davon aus, dass selbst ein kleines Bad über 10.000 Euro kostet. Nach oben hin gibt es kaum Grenzen. Für ein großes Premiumbad müssen Sie sicherlich 50.000 Euro und mehr bezahlen. Nun müssen Sie schauen, was in Ihr Budget passt und wo Sie Kosten einsparen können. Dazu im nächsten Kapitel mehr.

Badezimmer Kosten sparen durch Eigenleistung

Neues Bad – Kosten sparen

Betrachtet man sich die drei Säulen, auf denen die Badkosten aufbauen, lassen sich – realistisch betrachtet – Kosten bei den Punkten Sanitärartikel und Lohnkosten einsparen. Das Montagezubehör benötigen Sie auf jeden Fall, günstiger wird es höchstens, wenn Sie selbst einen Baustoffhandel betreiben.

1. Eigenleistung

Wie erläutert, hauen die Lohnkosten bei einem neuen Bad mächtig rein. Hier lassen sich durch Eigenleistung auf jeden Fall Kosten einsparen. Allerdings sollten Sie nur das selbst machen, was Sie oder jemand aus dem Familien- oder Bekanntenkreis wirklich können. Vermurksen Sie es, wird das Bad erst richtig teuer. Dann muss ein Fachmann erst Ihre Fehler beseitigen und dann nochmal von vorne beginnen.

Muss bei einer Sanierung erst das alte Bad erst einmal raus, können Sie das sicher selbst übernehmen. Fliesen rausklopfen, Waschbecken und Toilette entfernen usw. Dafür benötigen Sie keinen Experten. Relativ ungefährlich sind zudem Malerarbeiten. Sie können natürlich Ihre neue Badewanne vollklecksen, aber einen größeren Schaden richten Sie damit nicht an. Auch sind Sie sicher in der Lage, einen Spiegel oder Badaccessoires zu montieren.

Fliesen legen, Sanitär- und Elektroinstallation sind Dinge, die ein Fachmann machen sollte. Er übernimmt für seine Arbeit eine Gewährleistung. So sind Sie auf der sicheren Seite, sollte beim Einbau etwas schiefgehen. Ist Ihr Bruder Elektriker, der beste Kumpel Fliesenleger und der Schwager Installateur, ist das natürlich eine feine Sache. Dann kommen Sie relativ günstig davon, was die Lohnkosten angeht.

2. Downgrade bei der Ausstattung

Ist Ihr Budget begrenzt, lassen sich sehr gut bei der Badausstattung Kosten sparen. Auf Qualität müssen Sie dabei nicht unbedingt verzichten. Die Standardarmatur eines Markenherstellers wie Grohe, Hansgrohe oder Hansa ist sicherlich ähnlich gut wie eine teure Designarmatur. Nur vielleicht nicht ganz so schön. Wobei das immer auch persönlicher Geschmack ist. Bei Dusche, Waschbecken oder Badewanne können Sie ähnlich verfahren.

Wenn Sie nur baden, sobald eine Erkältung im Anmarsch ist, können Sie sich eigentlich die Badewanne sparen. Das reduziert die Kosten für das Bad mindestens um 1.000 Euro – abhängig natürlich vom Preis der Wanne. Einbau und Montagematerial fallen dann ebenfalls weg. Kunstglas statt Echtglas bei der Dusche, Einzelbecken statt Doppelwaschbecken, normale Dusche statt Regendusche – es gibt zahlreiche weitere Möglichkeiten, wie die Kosten für einen Badneubau gesenkt werden können.

Wenn Sie das Bad nur halbhoch fliesen lassen, wirkt sich das in aller Regel ebenfalls positiv auf den Preis aus. Natürlich nicht, wenn Sie stattdessen einen teuren marokkanischen Tadelakt wählen. Der traditionelle Kalkputz lässt sich nur sehr aufwändig und in mühevoller Handarbeit herstellen. Ein einfacher Putz mit Farbe ist jedoch günstiger als Fliesen.

Neues Bad Produkte auswählen

Unser Sortiment für das Badezimmer

Sie haben sich bereits über Optik und Ausstattung Ihres neuen Badezimmers informiert? Glückwunsch, dann können Sie jetzt mit der Auswahl Ihrer Badprodukte beginnen. Ob Badezimmermöbel, Armaturen, Badkeramik, Wannen oder Badezimmerspiegel - bei der Riesenauswahl an Markenprodukten in unserem Shop ist sicher das richtige für Sie dabei.


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