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Sanitärkeramik

Sanitärkeramik - hygienisch, robust, charmant

Sanitärkeramik ist ein Material, das aus Badezimmer, Gäste-WC und Küche nicht wegzudenken ist. Wir stellen Ihnen hier unser Sortiment vor. Wenn Sie mehr über dieses robuste und hygienische Material erfahren wollen, können wir Ihnen unseren Ratgeber Sanitärkeramik empfehlen.

Toiletten aus Sanitärkeramik

Sanitärkeramik ist das Material für alle Toiletten. Hier im Shop werden alle WC-Schüssel aus Keramik hergestellt. Und das nicht ohne Grund, ist es doch robust, leicht zu reinigen und widerstandsfähig gegenüber den meisten Chemikalien. Wählen Sie Ihr Stand- oder Wand-WC, Flachspüler oder Tiefspüler, mit oder ohne Spülrand, mit oder ohne Beschichtung.

Waschtische aus Sanitärkeramik

Rund oder eckig, Doppelwaschtisch oder Aufsatzbecken? Hier bei Reuter erhalten Sie Waschbecken aus Sanitärkeramik für jede Einbausituation. Die passenden Unterschränke und Armaturen bekommen Sie natürlich ebenfalls bei uns. Bei Fragen können Sie sich jederzeit an unsere Hotline wenden. Sie ist täglich bis 22 Uhr für Sie auf Leitung.

Handwaschbecken aus Sanitärkeramik

Edles Design für das Gäste-WC: Entdecken Sie die Handwaschbecken aus dem Reuter Onlineshops. Sie sind als Aufsatzwaschtisch, Eckwaschtisch, Einbauwaschtisch oder Wandwaschtisch erhältlich. Es ist für jeden Bedarf etwas dabei. Auch was die Optik angeht. Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern und Auswählen.

Spülbecken aus Sanitärkeramik

Spülbecken aus Keramik sind sehr beliebt. Als Alternative zu Edelstahl- oder Granitbecken bringen sie einen rustikalen Charme in die Küche. Das gilt insbesondere für Spülsteine. Etwas dezenter sind Keramikspülen bei aufliegendem Einbau oder als Unterbauspülen. In unserem Ratgeber erfahren Sie alles über Spülen aus Sanitärkeramik.

Ratgeber Sanitärkeramik

Sie wird geknetet, geformt, gegossen und am Ende gebrannt – die Rede ist von Keramik. Bereits vor rund 10.000 Jahren stellten Menschen formbeständige Keramikbehälter für die Nahrungsaufbewahrung her. Seitdem hat der natürliche Werkstoff nichts von seiner Bedeutung verloren. So kamen im Verlauf der Jahrtausende noch Dachziegel, Geschirr, Fliesen oder Mauersteine dazu – und eben die Sanitärkeramik, die wir Ihnen hier etwas näher vorstellen möchten. 

Die Vorzüge von Keramik

Sanitärkeramik wird bevorzugt zur Herstellung von Waschbecken, Toiletten, Bidets oder Urinalen verwendet. Auch Duschwannen oder Küchenspülen werden aus diesem Material hergestellt.

Produkte aus Sanitärkeramik verrichten seit mehr als 100 Jahren im Badezimmer wertvolle Dienste in Sachen Hygiene. Das macht sie mit viel Beständigkeit und Hingabe, selbst Zigarettenglut kann ihr nichts anhaben. Ein langes Leben ist ihr also sicher, zumal Hitze und Kälte keine Feinde sind. Ein Kochtopf mit kochendem Wasser oder ein Eimer gefüllt mit Eis hinterlassen in der Glasur der Keramik keine bleibenden Spuren.

Beachten Sie: Mitunter wird Sanitärkeramik (als Synonym zu Badkeramik) als Oberbegriff für alle Waschtische, WCs, Urinale und Bidets verwendet. Also unabhängig davon, aus welchem Werkstoff sie gefertigt sind. So gibt es zum Beispiel Waschtische aus Glas und anderen Materialien.

Wie wird Sanitärkeramik hergestellt?

Die Grundzutaten von Sanitärkeramik sind Ton, Kaolin, Quarz und Feldspat, die Glasur besteht aus Quarz, Kreide, Feldspat und Dolomit. Da das Material zur Feinkeramik zählt, sind die Zutaten wesentlich feinkörniger im Vergleich zu grobkeramischen Erzeugnissen wie zum Beispiel Dachziegel.

Bevor die fertige Sanitärkeramik bei Ihnen im Badezimmer steht, müssen einige Arbeitsschritte durchlaufen werden: Die Rohmasse wird aufbereitet und geformt, anschließend getrocknet und zum Schluss gebrannt. Das geschieht bis zu einer Temperatur von bis zu 1300 Grad Celsius. Dabei gilt: Je heißer, desto härter wird die Keramik.

Seit Sanitärkeramik Einzug ins Bad gehalten hat, haben unzählige Waschtische, Waschbecken, Urinale und Bidets die Brennkammern der Hersteller verlassen. Und sie werden es weiterhin tun – obwohl Materialien wie Glas, Naturstein, Edelstahl, Stahlemail oder Sanitäracryl heftig an der Vormachtstellung von Keramik fürs Bad kratzen.

Sanitärkeramik Beschichtung

Sanitärkeramik mit Beschichtung

Häufig wird Sanitärkeramik mit oder ohne Beschichtung angeboten. Beschichtete Keramik lässt sich einfacher reinigen, ist hygienischer – bleibt also besonders lange schön und sauber. Das Wasser und der darin eingeschlossene Schmutz perlen einfach ab.

Je nach Hersteller heißen die Veredelungen anders:

  • Keramag ⇒ KeraTect
  • Ideal Standard ⇒ Ideal Plus
  • Villeroy & Boch ⇒ Ceramic Plus
  • Duravit ⇒ Wondergliss

Wesentliche Unterschiede gibt es zwischen den verschiedenen Beschichtungen nicht, es ist also ganz egal, für welche Sanitärkeramik und welchen Hersteller Sie sich entscheiden. Sie können wählen, was Ihnen besonders gut gefällt und was am besten zur übrigen Badeinrichtung passt.

Sanitärfarben - welche Farben liegen im Trend?

Farben wie Moosgrün, Bahamabeige oder Bermudablau findet man meist nur noch in Bädern aus den 70er oder 80er Jahren. Heutzutage kommt Sanitärkeramik in der Regel in Weiß daher – und das in allen möglichen Schattierungen. Jeder Hersteller hat seine eigenen Farbmischungen, das eine Weiß ist leicht gelbstichig, das andere Weiß hat einen ganz leichten roten Einschlag. Dazu kommen verschiedene Glanzgrade.

Wer Sanitärkeramik verschiedener Serien oder gar Hersteller kauft, sollte daher genau hinschauen, wie das mit den Farben aussieht. Besser zu Waschbecken, Toilette und Bidet einer Serie greifen, als sich später jahrelang über verschiedene Schattierungen zu ärgern.

Neben Weiß ist Schwarz ein großes Thema in der modernen Badgestaltung. Früher als Nicht-Farbe verpönt, findet man heute jede Menge schwarzer Sanitärkeramik. Übertreiben sollte man es damit jedoch nicht. Wenn Boden, Wände und Decken ebenfalls in dunklen Farben gehalten werden, kommt dies doch ziemlich düster daher.

weiße Sanitärkeramik
Schwarze Sanitärkeramik

Sanitärkeramik reinigen – das ist zu beachten

Produkte aus Sanitärkeramik haben eine äußerst glatte, dichte und kratzfeste Oberfläche, so dass ihnen haushaltsübliche Säuren und Laugen nichts anhaben können. Daher reicht für die tägliche Pflege häufig nur klares Wasser und ein feuchtes Tuch.

Aber selbst die beste Sanitärkeramik ist nicht vor Fett- und Seifenflecken gefeit. Diese lassen sich am besten mit einem Badreiniger oder Essigreiniger entfernen. Kalkflecken gehen mit Essigessenz ganz schnell wieder weg, für hartnäckige Verunreinigungen sind nicht scheuernde Badreiniger zu empfehlen.

Womit wir bei den Produkten wären, die Sie für Ihre Sanitärkeramik nicht verwenden sollten: Dazu gehören neben Scheuermilch und Scheuerpulver noch hochkonzentrierter Abflussreiniger, pulverförmige WC-Reiniger sowie Armaturen- und Stahlreiniger.

Wobei Sie in Ihrer Toilette natürlich weiterhin Abflussreiniger verwenden dürfen, da er dort mit Wasser vermischt wird. Es muss nur der direkte Kontakt zur Keramik vermieden werden. Spritzt Ihnen etwas Reiniger direkt auf die Toilettenschüssel, sollten Sie die Spritzer sofort entfernen. Das gilt auch für Zahncreme und Rostentferner, die Fluor enthalten. Es drohen unschöne Flecken.

pflegeleichte Sanitärkeramik

Wie sieht es mit dem Design aus?

Bei all den technischen Vorzügen kann Sanitärkeramik auch beim Design glänzen. Namhafte Designer wie Philippe Starck, Norman Foster, Antonio Citterio, Stefano Giovannoni oder Hadi Teherani entlocken der Keramik immer wieder unnachahmliche Formen. Manche Waschtische, Waschbecken oder WCs wurden längst zu Designklassikern. 

Eins müssen Sie jedoch bedenken: Material und Verarbeitungsweise lassen bei Sanitärkeramik keine allzu filigranen Designs zu. Hier sind andere Werkstoffe klar im Vorteil. Gleichwohl lassen sich mit Keramik wunderbare Formen realisieren. Auf eine edle Optik müssen Sie keinesfalls verzichten.

Hersteller aus Italien und Deutschland

Es ist immer wieder erstaunlich, wie formbar der Rohstoff Ton ist. Wer einmal die Keramik von Nobili, Antonio Lupi oder Scarabeo gesehen hat, kann erahnen, was italienische Designkunst auch im Badezimmer bewirkt. Die Italiener haben einfach Design im Blut.

Doch nicht nur die Italiener machen sich um Designkeramik verdient. Auch deutsche Hersteller wie Alape, Villeroy & Boch, Keramag oder Duravit sind beim Keramikdesign ganz vorne mit dabei. Und nicht zu vergessen: Die Schweizer Firma Laufen, die mit der Serie "Alessi" für große Augen bei allen Designfreunden sorgt.

nostalgische Sanitärkeramik von Duravit
moderne Sanitärkeramik von Villeroy & Boch

Verschiedene Designstile

Sanitärkeramik gibt es allerdings nicht nur im modernen Design, sondern in den verschiedensten Stilrichtungen. So lassen sich manche Hersteller wie Jörger mit der Serie "Albano" von den Luxusbädern des 19. Jahrhunderts inspirieren.

Das Viktorianische Zeitalter hinterließ nicht nur in England, sondern überall in Europa seine Spuren. Was den Engländern ihre Queen Viktoria, ist bei uns der Bauhaus-Stil. So ist es nicht verwunderlich, dass der Geist des Bauhaus-Gründers Gropius auch durch unsere Badezimmer schwebt. So nimmt die Serie "1930" von Duravit zum Beispiel Anleihen aus der Bauhaus-Epoche.

Zwischen dem Viktorianischen Zeitalter und dem Bauhaus lag die Belle Époque. Die "schöne Epoche", die natürlich auch schöne Sanitärkeramik hervorgebracht hat. Vor allem wer opulentes Design mag, wird hier das Richtige finden. Eine Empfehlung dazu von uns: "Delphi" von Jörger.

Insgesamt liegt der Schwerpunkt von Reuter bei der Sanitärkeramik jedoch auf modernem Design. Wer sein Bad minimalistisch und ohne Schnörkel einrichten will, hat eine riesiger Auswahl. Und das nicht nur an Keramik, sondern auch an Duschen, Badewannen und Armaturen.


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