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Privatbad - das private Badezimmer schön machen

Das private Bad aus heutiger Sicht ist eine relativ neue "Erfindung". In den 1950ern noch als Nasszelle bezeichnet, entwickelten sich private Bäder immer mehr zu Wellnessoasen. Wo früher die Reinigung im Vordergrund stand, nimmt das Wohlfühlen heute eine wichtige Rolle ein. Wir stellen Ihnen hier die verschiedenen Produkte vor, mit denen Sie aus Ihrem Privatbad eine Wohlfühloase zaubern.

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Privatbad: Im Wandel der Zeit

Im alten Rom soll es um 400 n.Chr. 856 Privatbäder gegeben haben. Das klingt nach nicht viel, doch wurde unter einem Privatbad damals etwas anderes verstanden. Heute handelt es sich um das private Badezimmer, für die Römer war es eine Therme. Sie wurde privat betrieben und konnte häufig von Jedermann bei Zahlung eines geringen Eintrittsgeldes genutzt werden. Die staatlichen Thermen kosteten hingegen keinen Eintritt. Das Privatbad wie wir es kennen ist noch gar nicht so alt. Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts fand hierzulande eine allgemeine Verbreitung des Privatbads statt. Zuvor gab es allenfalls in den Häusern der Reichen Badezimmer. Das gemeine Volk badete in Bottichen oder Zubern in der Waschküche oder Küche. Oder ging in öffentliche Bäder der Städte, die auch als Volksbäder bezeichnet wurden.

Private Badezimmer und die Vorwandinstallation

Sowohl bei Neubau als auch bei Sanierung des Privatbads kommt immer häufiger die Vorwandinstallation zum Einsatz. Mit Hilfe dieser Technik ist die Sanitärinstallation innerhalb weniger Stunden erledigt. Die Vorwandelemente werden vor der Wand befestigt und mit ihr die gesamte Sanitärinstallation – also Abwasserrohre und ähnliches. Auch der Spülkasten wird mit in die Vorwandinstallation integriert, so dass am Ende nur noch die Betätigungsplatte zu sehen ist. WC, Waschtisch und Bidet werden an den Vorwandelementen befestigt. Geschlossen werden die Elemente mit feuchtraumgeeigneten Bauplatten. Anschließend kann das Privatbad gefliest werden.

Das Privatbad wird immer mehr zur Wellnessoase

Freistehende Wannen, bodengleiche Duschen, digitale Armaturen – im Privatbad hat sich einiges getan. Dabei sind freistehende Wannen keine neue Erfindung, denn ursprünglich waren alle Badewannen freistehend. Neben den nostalgisch anmutenden Wannen mit Klauenfüßen gibt es zahlreiche andere freistehende Modelle, die teilweise wie übergroße Skulpturen wirken. Für den Preis mancher dieser Designwannen würden Sie einen nicht so kleinen Wagen bekommen. Zu den freistehenden Wannen braucht es besondere Armaturen. Diese Standarmaturen besitzen eine hohe Säule, die vom Boden bis über den Wannenrand reicht. Durch sie erhalten Privatbäder eine enorme Aufwertung.

Auf eine Badewanne möchten viele Menschen in ihrem Privatbad nicht verzichten, allerdings auch nicht auf eine Dusche für die schnelle Reinigung. Wenn der Platz nicht ausreicht, sind Wannenaufsätze die Lösung, um beide Wünsche zu erfüllen. Über der Wanne wird dann eine Duschstange montiert, in die eine Handbrause eingehängt wird. Es gibt auch spezielle Duschbadewannen, die auf einer Seite breiter sind. In ihnen ist genügend Platz, damit Sie nicht während des Duschens nicht überall anecken. Die Hersteller solcher Duschbadewannen bieten dazu passende Aufsätze an, so dass im Prinzip eine Duschkabine entsteht.

Es muss nicht immer eine Wanne sein ...

Für eine freistehende Wanne wird ein großer Raum benötigt, damit sie wirken kann. Nicht immer hat ein Privatbad die nötigen Maße, doch es gibt genügend Alternativen, um die gewünschte Gemütlichkeit in den Raum zu bekommen. So gibt es Wannen in den verschiedensten Formen und für jede Raumsituation. Sollte nichts davon in Frage kommen, kann eine Walk-In Dusche eine Alternative sein. Dabei handelt es sich um eine bodengleiche Dusche im XXL-Format mit einem offenen Zugang. Es gibt also keine abgeschlossene Duschkabine mit Tür, damit das Duschwasser nicht das ganze Bad vollspritzt, gibt es hingegen Duschabtrennungen. Diese können gemauert sein oder mit Bauplatten hergestellt werden, richtig luxuriös sind hingegen rahmenlose Duschabtrennungen aus Echtglas.

Badarmaturen - ohne geht nix!

Badarmaturen sind ein wichtiger Bestandteil von Privatbädern, wobei zwischen Wannenarmaturen, Duscharmaturen, Bidetarmaturen und Waschtischarmaturen unterschieden werden muss. Des Weiteren gibt es Stand- und Wandarmaturen, Unterputz- und Aufputzarmaturen. Und weil das noch nicht ausreicht, gibt es Einloch-, Zweiloch-, Dreiloch- und Vierlocharmaturen. Die Auswahl an unterschiedlichen Armaturen ist also enorm, zumal sie in den verschiedensten Stilrichtungen erhältlich sind. Wer eine Zweigriffarmatur im Retrodesign sucht wird im Reuter Onlineshop ebenso fündig wie Freunde des Design-Einhebelmischers. Praktisch sind Thermostatarmaturen für das Privatbad, denn bei ihnen kommt das Wasser immer mit der gewünschten Temperatur aus der Leitung.

Barrierefreiheit im Privatbad

Ein immer größeres Thema bei Privatbädern ist Barrierefreiheit. Die Menschheit wird immer älter und möchte immer länger in den eigenen vier Wänden leben – und das möglichst, ohne auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Ein barrierefreies Privatbad kann dies dann ermöglichen. Wird es von einem Rollstuhlfahrer genutzt, braucht es zum Beispiel ausreichend große Rangierflächen. Diese dürfen nicht zugebaut werden und werden in der DIN 18040-2 mit 120 cm x 120 cm angegeben. Die Dusche muss ebenfalls ebenerdig zugängig sein, sie sollte mit Haltegriffen und einem Duschsitz ausgestattet sein. Ein Waschtisch im barrierefreien Bad muss von einem Rollstuhl unterfahren werden können. Rechts und links des WC sind Haltegriffe hilfreich und der Spiegel über dem Waschbecken darf nicht zu hoch hängen, damit sich eine sitzende Person darin sehen kann.


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