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Einscheibensicherheitsglas - das Glas, aus dem die Duschen sind

Es ist flexibel und extrem robust - und zerspringt im Extremfall in kleine Krümel: Sicherheitsglas ist ein Spezialglas, aus dem moderne Echtglasduschen gefertigt werden. Wir verraten Ihnen, was das Glas so alles kann - und zeigen dazu ein paar echt klasse Glasduschen.

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Sicher duschen mit Einscheibensicherheitsglas

Einscheibensicherheitsglas (ESG) wird im Badezimmer insbesondere für die Herstellung von Glasduschen verwendet. Also für Duschabtrennungen, Duschkabinen, Duschwände oder Badewannenaufsätze.

Duschen aus ESG bringen Weite ins Badezimmer, vor allem wenn das Glas unbehandelt bleibt, also nicht bedruckt oder satiniert wird. Solches Sicherheitsglas bietet zwar einen Blickschutz, bildet jedoch eine klare Abtrennung.

Erstmals in Autos verwendet

Sicherheitsgläser wurden erstmals in den 1930er Jahren für Windschutzscheiben von Autos verwendet. Der Grund liegt auch hier bei der Verletzungsgefahr. Normales Glas zersplittert bei Bruch in scharfkantige Teile, die für schwere Verletzungen sorgen können.

ESG hingegen zerkrümelt kleinteilig und ganz ohne scharfe Kanten. Sollte es dann zu einem Unfall im Bad kommen, sind nicht gleich schwere Schnittwunden zu befürchten. Einscheiben-Sicherheitsgläser sehen - zu Duschen verarbeitet - nicht nur schön aus, sondern sind zudem sicher.

Die verschiedenen Glasarten

Sicherheitsglas ist in verschiedenen Oberflächen-Varianten erhältlich. Am häufigsten wird ein klares Glas gekauft. Wer etwas mehr Privatsphäre in seiner Dusche herstellen will, greift zu einem mattiertem Glas, wobei meist nur ein Teil der Duschkabine mit einem matten Überzug versehen ist. Die Hersteller haben für solches Sicherheitsglas verschiedene Bezeichnungen wie zum Beispiel Satinato oder Privatima. Eine weitere Glasart ist Strukturglas, hier hat das Glas beispielsweise eine tropfenförmige Oberfläche. Herstellerbezeichnungen sind zum Beispiel Drop, Carré oder Chinchilla.

Sicherheitsglas im Detail

Belastbarer dank Spezialbehandlung

Einscheibensicherheitsglas entsteht durch ein spezielles Verfahren, bei dem das Glas auf über 600°C erhitzt und anschließend mit kalter Luft schnell heruntergekühlt wird. Das ESG wird dabei in einen Eigenspannungszustand versetzt, dabei steht der Kern unter einer Zugbelastung und die Außenseiten stehen unter Druck.

Härter wird das Glas dadurch zwar nicht, aber flexibler und belastbarer. Bei langsamer Belastung dauert es daher länger, bis ESG bricht. Bei schlagartiger Beanspruchung können Einscheibensicherheitsgläser natürlich immer noch zerbrechen. Aber dann in kleine Krümel, an denen man sich nicht so leicht verletzt.

Keine nachträgliche Bearbeitung möglich

Durch die Vorspannung lassen sich Einscheibensicherheitsgläser nachträglich kaum mehr bearbeiten. Abschleifen und Bohren von Löchern ist nicht möglich, da ESG dann sofort seine Spannung verliert und zerbröselt. Bei der Herstellung von Glasduschen müssen Ausschnitte, Bohrungen und Kantenbearbeitungen daher vor der Veredelung zum Einscheibensicherheitsglas vorgenommen werden.

Der Hersteller muss dabei beachten, dass sich die Maße bei der Wärmebehandlung leicht verändern, zudem können leichte Vorkrümmungen entstehen. Dass das Glas bei Bruch in viele kleine Teile zerfällt, liegt an der hohen gespeicherten Energie im Eigenspannungszustand.

Echtglasduschen liegen im Trend

Duschen aus Echtglas liegen derzeit voll im Trend, durch ihre Transparenz bringen sie ein Gefühl von Weite ins Badezimmer. Insbesondere die Walk-in Duschen sind angesagt. Diese besitzen keine Tür und können mit großzügigen Abmessungen punkten. Häufig wird zu ihren Gunsten sogar auf eine Badewanne verzichtet.

Duschen im XXL-Format benötigen natürlich XXL-Duschbrausen, die auch als Regenduschen oder Tropenduschen bezeichnet werden. Noch größer sind Duschhimmel, die in die Decke integriert werden. Sie können bis zu einem Quadratmeter groß sein. Auf die Duschabtrennung aus Einscheibensicherheitsglas wartet hier besonders viel Arbeit.

Badewannenaufsatz aus Sicherheitsglas

Badewannenaufsätze werden häufig ebenfalls aus Einscheibensicherheitsglas hergestellt. Sie werden notwendig, wenn in der Badewanne geduscht werden soll. Das ist insbesondere in kleinen Badezimmern häufig notwendig, wo kein Platz für eine zusätzliche Dusche vorhanden ist. Der Badewannenaufsatz kann eine einzelne Scheibe aus ESG sein, die fest an der Wand montiert wird.

Häufig besteht er jedoch aus mehreren Teilen, die zur Seite geklappt werden, wenn man sie nicht benötigt. Sie werden dann als Badewannenfaltwände bezeichnet. So oder so ist ein Aufsatz aus ESG eine edle Alternative zum Duschvorhang. Der klebt bei schmalen Wannen schon einmal gerne am Körper oder ist nicht ganz dicht, so dass nach dem Duschen das halbe Badezimmer unter Wasser steht.


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