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barrierefreies Bad

Barrierefreies Badezimmer » Der große Ratgeber von Reuter

Was wird zum Einrichten des barrierefreien Badezimmers benötigt? Welche Maße sind erforderlich? Welche Förderungsmöglichkeiten gibt es für das behindertengerechte Bad? Eine Antwort auf alle diese Fragen erhalten Sie hier bei Reuter. Wir verraten Ihnen aber nicht nur, auf was es beim Planen und Einrichten ankommt, wir stellen Ihnen zugleich noch die passenden Produkte vor.

Inhaltsverzeichnis

Barrierefreies Bad einrichten - darauf kommt es an

      1. Die wichtigsten Maße nach DIN 18040-2

      2. Die passenden Produkte

            2.1. Waschbecken

            2.2. Spiegel

            2.3. Toilette

            2.4. Dusche

            2.5. Badewanne

            2.6. Badmöbel

            2.7. Armaturen

      3. Sonstige Ausstattung 

            3.1. Türen

            3.2. Fußboden

            3.3. Licht

            3.4. Heizung

      4. Barrierefreies Bad auf kleinem Raum

      5. Barrierefreie Bäder mit Design

      6. Zuschüsse für das barrierefreie Bad

Barrierefreies Bad einrichten - darauf kommt es an

Sie wollen ein barrierefreies Bad einrichten? Kein Problem - wir helfen Ihnen dabei. Doch was schwebt Ihnen genau vor?

  • Ein seniorengerechtes Badezimmer
  • Ein rollstuhlgerechtes Badezimmer
  • Ein behindertengerechtes Badezimmer

Bei einem seniorengerechten Badezimmer reicht es unter Umständen aus, dass die Dusche ebenerdig und groß genug ist, dass im Notfall ein Hocker hineingestellt werden kann. Haltegriffe sollten aber auf jeden Fall eingeplant werden. Zum Beispiel in der Dusche oder in der Badewanne.

Hinweis: Ein altersgerechtes Badezimmer braucht nicht zwangsläufig mit dem Rollstuhl oder Rollator befahrbar sein, auch Haltegriffe benötigt es nicht unbedingt. Zu diesem Ergebnis kommen diverse Gerichtsurteile. Die Richter argumentieren damit, dass nicht jeder alte Mensch automatisch behindert sei. Sie müssen daher genau aufpassen, was Sie mit Ihrem Handwerker vereinbaren. Er kann durchaus eine andere Vorstellung von altersgerecht als Sie haben.

Bei einem rollstuhlgerechten Badezimmer sieht es anders aus, da kommt es auf jeden Zentimeter an. Da braucht es genügend Bewegungsfläche, damit der Rollstuhlfahrer problemlos rangieren kann. Außerdem braucht es einen unterfahrbaren Waschtisch und die Duschfläche muss besonders groß sein.

Soll das Badezimmer für einen Behinderten eingerichtet werden, der zwar laufen kann, aber mit sonstigen Handicaps zu kämpfen hat, sieht es wieder anders aus. Da braucht es dann vielleicht einen Rufknopf neben der Toilette oder spezielle Haltegriffe.

Jede Behinderung ist anders und individuell. Es braucht daher individuelle Badeinrichtungen. Was wir Ihnen daher hier erzählen, können nur Empfehlungen sein. Letztlich wissen Sie am besten, was Sie oder Ihre Angehörigen benötigen.

Maße barrierefreies Bad

1. Die wichtigsten Maße im barrierefreien Bad nach DIN 18040-2

  • Bewegungsfläche vor WC, Waschbecken oder Badewanne: 120 x 120 cm
  • Erhöhte Bewegungsfläche für Rollstuhlfahrer: 150 x 150 cm
  • Fläche der bodengleichen Dusche: 120 x 120 cm
  • Erhöhte Duschfläche für Rollstuhlfahrer: 150 x 150 cm
  • Höhe unterfahrbarer Waschtisch: 80 cm
  • Montagehöhe Toilette: 46 bis 48 cm
  • Der Spiegel über dem Waschtisch sollte mindestens 100 cm hoch sein

Beachten Sie: Die hier veröffentlichten Maße sind nur Richtwerte und für ein privates Badezimmer nicht verpflichtend. Es ist sogar ratsam, das eigene Bad individuell nach seinen eigenen Bedürfnissen einzurichten.

Produkte barrierefreies Bad

2. Die passenden Produkte für das barrierefreie Bad

Bislang haben wir Ihnen eher allgemein verraten, auf was es im barrierefreien Bad ankommt. Jetzt gehen wir ins Detail. Wir stellen Ihnen nun die verschiedenen Produkte vor, die Sie für ein behinderten- oder altersgerechtes Badezimmer benötigen. Außerdem erfahren Sie ausführlich, auf was es bei der Montage ankommt.

unterfahrbarer-waschtisch
unterfahrbares Waschbecken
Waschbecken barrierefreis Bad

Waschbecken benötigen eine Bewegungsfläche von 150 x 150 cm für Rollstuhlfahrer und 120 x 120 cm für Menschen, die zum Beispiel mit dem Rollator unterwegs sind. Auf jeden Fall müssen sie jedoch unterfahrbar sein.

Unterfahrbar bedeutet, dass ein Rollstuhlfahrer nicht mit seinen Knien am Waschtisch anstößt, wenn er mit seinem Rolli an den Wasserhahn fährt. Die DIN sagt dazu, dass Waschtische mindestens 80 cm hoch hängen müssen.

Da Rollstühle allerdings ebenso wie Menschen verschieden groß sind, kann davon im Einzelfall schon einmal abgewichen werden. Ist der Waschtisch höhenverstellbar, gibt es sowieso keine Probleme. Dann können zudem andere Nutzer das Waschbecken auf ihre Wunschhöhe einstellen.

kippbarer Spiegel
kippbarer Spiegelschrank
Kippspiegel

Spiegel über dem Waschtisch sollten mindestens einen Meter hoch sein und direkt an das Waschbecken anschließen. Praktisch sind kippbare Spiegel, dann kann jeder Benutzer ihn sich so drehen, dass er etwas sieht.

Von Schneider gibt es zudem Spiegelschränke speziell für den Pflege- oder Klinikbereich. Die Spiegelschränke der Serie "Careline" sind teilweise auch mit Kippspiegel ausgestattet. Und auch sonst ist jeder Spiegelschrank auf die Bedürfnisse von Menschen mit Handicap ausgerichtet.

WC mit Stützklappgriff
Dusch-WC
behindertengerechtes WC

Den Gang auf das WC möchte ein Rollstuhlfahrer oder Gehbehinderter möglichst alleine antreten. Hier ist es zunächst wichtig, dass er selbständig vom Rollstuhl auf den WC-Sitz wechseln kann. Dafür braucht das barrierefreie WC die richtige Höhe, die in der DIN mit 46-48 Zentimeter angegeben wird.

Das sind allenfalls grobe Richtwerte, denn letztlich kommt es auf die Größe des Benutzers an. Wie beim Waschbecken gilt auch beim WC im barrierefreien Badezimmer, dass es am besten höhenverstellbar ist. Das lässt sich dem Duofix Wand-WC-Element von Geberit problemlos realisieren.

Die Tiefe der Toilette sollte etwa 70 Zentimeter betragen (von der Wand bis zur Vorderkante des WCs), damit der Rollstuhlfahrer bequem auf das Klo wechseln kann. Beide Sitze liegen dann auf einer Höhe.

Haltegriffe für das WC

Auf jeden Fall braucht eine behindertengerechte Toilette Haltegriffe. Laut DIN 18040-2 soll die Oberkante der Stützgriffe 28 Zentimeter über dem WC-Sitz liegen. Außerdem sollen sie 15 cm über die WC-Vorderkante herausragen.

Häufig ist in den Griffen ist zudem ein Schalter für die Spülung verborgen - denn die Nutzer barrierefreier Bäder sollten die Spülung mit der Hand erreichen können. Taster können aber auch in einer Entfernung bis 10 Meter angebracht werden, so dass andere Personen die Spülung auslösen können.

Zu den Haltegriffen im Shop

Dusch-WC

Einen echten Komfortgewinn bringen Dusch-WCs – und das nicht nur, weil das Hantieren mit dem Toilettenpapier entfällt. Eine Duschtoilette besitzt eine Wasserdüse, die den Analbereich nach dem Klogang mit warmem Wasser reinigt. Ein Warmluftföhn übernimmt danach die Trocknung.

Klappsitz Dusche
Handlauf Dusche

2.4. Dusche

Eine bodengleiche Dusche liegt momentan voll im Trend, nicht nur im behindertengerechten Badezimmer. Wichtig ist vor allem, auf die Maße zu achten, bei Rollstuhlfahrern kommt es zudem auf den Untergrund an. Die Duschwanne oder der geflieste Untergrund müssen rollstuhlbefahrbar sein.

Um ein selbstständiges Nutzen der Dusche zu ermöglichen, sind die Bewegungsflächen unbedingt einzuhalten. Sie betragen 150 x 150 Zentimeter bei Rollstuhlfahrern und 120 x 120 Zentimeter bei allen anderen.

Damit die Dusche behindertengerecht wird braucht sie Wandstützgriffe und einen Sitz. Das kann ein Klappsitz sein, der an die Wand geschraubt wird oder ein Duschstuhl mit Rückenlehne und Armstützen. Solch ein Duschstuhl kann auch an anderer Stelle im Bad verwendet werden. Duschhandläufe eignen sich ebenfalls bestens für die barrierefreie Dusche. Sie sind Duschstange und Haltegriff in einem.

begehbare Badewanne
Haltegriff für Badewanne
Badewanne mit Tür

2.5. Badewanne

Auf ein entspannendes Wannenbad braucht im behindertengerechten Bad nicht verzichtet werden. Das funktioniert zum Beispiel mit einem Wannenlift. Wer sich noch selbstständig fortbewegen kann, für den ist eine Badewanne mit Tür eine echte Alternative. Sie besitzt einen nahezu ebenerdigen Zugang zur Wanne. Ein anstrengendes Klettern über den Wannenrand entfällt dabei.

Haltegriffe sollten bei einer senioren- oder behindertengerechten Badewanne auf keinen Fall fehlen. Ein Griff ist jedoch für alle Altersklassen empfehlenswert, denn ausrutschen kann man in der Wanne in jedem Alter.

halbhoher Badschrank
Hochschrank
Badregal

Badezimmermöbel für Rollstuhlfahrer sollten so angebracht werden, dass sie im Sitzen gut erreichbar sind. Teilen sich behinderte und nichtbehinderte Personen ein Badezimmer, lässt sich bei einem Hochschrank zum Beispiel festlegen, dass einer die oberen und der andere die unteren Regale bekommt. Ansonsten sind niedrige Regale und Schränke notwendig. Klar ist, dass vor den Badmöbeln genügend Rangiermöglichkeiten notwendig sind, damit der Rollifahrer problemlos an den Schrank kommt.

Wenn der Waschtisch unterfahrbar sein muss, kann kein Waschtischunterschrank montiert werden. Es braucht dann Alternativen. Eventuell durch seitlich vom Waschbecken angebrachte Hängeschränke. Das ist jedoch alles eine Frage des Platzes. Sie müssen selbst entscheiden, wie Sie die Badmöbel im Raum am besten verteilen.

Thermostatarmatur Dusche
berührungsloser Waschtischmischer
Brausethermostat

2.7. Armaturen

In einem barrierefreien Badezimmer sollten keine Zweigriffarmaturen zum Einsatz kommen, Einhebelmischer sind die bessere Alternative. Hier wird nur eine Hand benötigt, um die Armatur zu bedienen.

Sollte es hingegen Problem geben bei der Einstellung der richtigen Wassertemperatur, dann empfiehlt sich die Verwendung von Thermostatarmaturen. Auch berührungslose Armaturen eignen sich gut in einem behindertengerechten Bad.

Auf jeden Fall sind die Armaturen so zu montieren, dass sie auch ohne größere Verrenkungen vom Rollstuhl aus bedient werden können. Eventuell müssen Sicherheitsarmaturen mit einem extralangen Bedienhebel verwendet werden. Diese besitzen häufig auch einen Verbrühungsschutz. Das gibt zusätzliche Sicherheit.

Beleuchtung Bad
Badheizkörper
Fußboden barrierefreies Bad

Sonstige Ausstattung für das behindertengerechte Bad

Die Sanitärgegenstände für das behindertengerechten Bad haben wir nun ausführlich vorgestellt. Es gibt aber noch ein paar Dinge, die Sie nicht vernachlässigen sollten. Dazu gehören die Türen, der passende Boden, die Heizung und die Beleuchtung. Wir haben kurz für Sie zusammengefasst, was dabei wichtig ist.

3.1. Türen

Eine Tür zum barrierefreien Bad muss eine lichte Breite von mindestens 80 Zentimetern besitzen, für Rollstuhlbenutzer sogar 90 Zentimeter. Wichtig ist zudem genügend Bewegungsfläche auf beiden Seite der Tür, damit der Rollstuhl drehen und wenden kann. Türen von Sanitärräumen sollten auf jeden Fall nach außen aufgehen, damit diese im Falle eines Sturzes nicht blockiert werden. Außerdem sollten sich Türen im behindertengerechten Bad im Notfall von außen entriegeln lassen. Ist wenig Platz vor dem Bad vorhanden, sind Schiebetüren eine gute Lösung, da sie keinen Schwenkbereich benötigen. 

3.2. Fußboden

Bereits für fitte Menschen ist ein rutschiger Boden im Bad eine Herausforderung. Bei alten oder gebrechlichen Personen ist es noch wesentlich schlimmer. Nicht umsonst zählen Stürze auf feuchten Bodenfliesen zu den häufigsten Unfallursachen. Einen rutschfesten Bodenbelag sollten Sie daher unbedingt verlegen (lassen). Bei Fliesen ist eine Rauigkeit r10 die untere Grenze, in der Dusche sollten Sie eher Fliesen aus der Rutschfestigkeitsklasse r11 verwenden. Hier sind zudem kleinformatige Mosaikfliesen wegen des hohen Fugenanteils im Vorteil gegenüber großen Formaten.

Licht ist ein wichtiger Faktor, wenn es darum geht, Unfälle im barrierefreien Bad zu vermeiden. Eine ungleichmäßige Ausleuchtung kann gerade bei älteren Menschen mit schlechter Sehleistung zu Unsicherheit und im schlimmsten Fall zu einem Sturz führen. Wichtig ist vor allem, die Bereiche ausreichend zu beleuchten, wo etwas passiert. Wie zum Beispiel Dusche, Waschtisch oder WC, wenn dort ein Umsetzen vom Rollstuhl notwendig wird. Am Waschtisch sind zwei rechts und links vom Spiegel angebrachte Leuchten zu empfehlen. Generell dürfen die Leuchten im barrierefreien Bad nicht blenden. 

Insbesondere in kleineren Bädern kommt es darauf an, dass der Heizkörper so montiert wird, dass Rollstuhlfahrer nicht mit den Fußstützen daran hängen bleiben. Die Heizung muss dazu höher gesetzt werden – mindestens 30 bis 40 Zentimeter über dem Fußboden. Das Thermostat sollte in einer Höhe von 85 bis 105 Zentimeter angebracht sein, damit es vom Rollstuhl aus bequem bedient werden kann. In punkto Sicherheit sind Heizkörper mit glatten Vorderseiten und abgerundeten Kanten vorzuziehen. Noch besser sind Fußbodenheizungen. Sie trocknen zudem den Fußboden schneller und es werden meist keine Badvorleger benötigt – eine Stolperfalle weniger.

Wir haben an anderer Stelle bereits geschrieben, dass es im barrierefreien Badezimmer genügend Bewegungsflächen für Rollstuhlfahrer benötigt – konkret 1,50 x 1,50 m in der Dusche sowie vor dem Waschtisch und der Toilette. Dazu braucht es noch eine Tür, die mindestens 90 cm breit ist. Das alles lässt sich in einem kleinen Bad nur schwer realisieren.

Wenn Sie ein zum Beispiel fünf Quadratmeter großes Bad barrierefrei einrichten möchten, müssen Sie daher Kompromisse eingehen. Mit einem wendigen, schmalen Rollstuhl lassen sich auch auf kleinerem Raum eingeschränkt nutzbare Badezimmer planen:

Dann kann die ebenerdige Dusche zum Beispiel auf 1,20 x 1,20 m verkleinert werden oder die Tür von 90 auf 80 cm lichte Breite. Und wenn die Freifläche vor WC oder Waschtisch nicht ganz 1,50 x 1,50 m erreicht, sondern zum Beispiel nur 1,50 x 1,40 m, ist das auch in Ordnung. Wichtig ist eine freie Fahrfläche von etwa 90 cm neben der Toilette zum Umsetzen vom Rollstuhl auf das Klo.

Design im barrierefreien Bad
Design Duschklappsitz
edler Waschtisch barrierefreies Bad

5. Barrierefreie Bäder mit Design

Es gibt wohl keinen Ort in der Wohnung, an dem Privatsphäre mehr erwünscht ist als das Badezimmer. Insbesondere ältere Menschen wollen im Bad nicht auf fremde Hilfe angewiesen sein. Durch entsprechende Umbaumaßnahmen lässt sich das heutzutage auch im häuslichen Umfeld problemlos realisieren.

Mittlerweile hat sich auch die Sanitärindustrie zudem darauf eingestellt, dass Senioren nicht nur möglichst lange in der eigenen Wohnung selbständig leben wollen, sondern dass dabei auch der Wellnessgedanke nicht zu kurz kommen soll. Das perfekte barrierefreie Bad ist praktisch und schön zugleich.

Beim Betreten eines barrierefreien Badezimmers müssen längst keine Krankenhausgefühle mehr aufkommen. Das war vor einigen Jahren noch anders. Wer sich edel einrichten möchte, der kann das problemlos tun.

Bei uns im Shop finden Sie zahlreiche Badserien, die auf die gehobenen Ansprüche an ein barrierefreies Bad zugeschnitten sind. Wir haben für Sie die Designserien einmal zusammengestellt.

Design-Badserien für das barrierefreie Bad:

Zuschüsse barrierefreies Bad

6. Zuschüsse für das barrierefreie Bad

Ein barrierefreies Badezimmer kostet um einiges mehr als ein herkömmliches Bad. Doch zum Glück beteiligen sich Krankenkasse, Pflegekasse oder die Bundesländer an den Kosten.

Förderung durch die KfW-Bank

Von der KfW-Bank bekommen Sie zinsgünstig Kredite für den Umbau zum barrierefreien Bad, allerdings muss zwingend die DIN 18040-2 eingehalten werden. Wer erst umbaut und dann einen Antrag stellt, bekommt ebenfalls kein Geld mehr. Es ist wichtig, hier die richtige Reihenfolge einzuhalten.

Zuschüsse von der Pflegekasse

Von der Pflegekasse wird bei der entsprechenden Pflegestufe ein Zuschuss von bis zu 4.000 Euro gewährt. Und zwar unter anderem für folgende Projekte:

  • Einstiegshilfen für die Badewanne
  • Rutschhemmende Bodenbeläge
  • Einbau einer barrierefreien Dusche
  • Höhenverstellbares WC
  • Höhenverstellbarer Waschtisch

Zuschüsse von der Krankenkasse

Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für Hilfsmittel wie Duschstühle, Haltegriffe oder Wannenlifter. Die Hilfsmittel müssen vom Arzt verschrieben werden und die Kostenübernahme muss vor dem Kaufbei der Krankenkasse eingereicht werden.

Förderung durch die Bundesländer

Es kann sich durchaus lohnen, sich über die Landesförderprogramme der einzelnen Bundesländer zu informieren. Was gefördert wird, unterscheidet sich je nach Bundesland und Fördermaßnahme. Mehr erfahren Sie beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales.


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