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Badplanung

Badezimmer planen - Ideen, Tipps & große Checkliste

Die besten Bäder beginnen mit einer guten Planung. Wir haben für Sie zusammengestellt, auf was es bei der Badplanung ankommt - vom Sammeln von Inspirationen über Abstecken des Budgets bis hin zur Auswahl der Produkte. Außerdem hier zu finden: Eine große "Checkliste Badplanung" sowie Tipps, die Ihnen das Planen des Badezimmers erleichtern.

1. Inspirationen sammeln

Am Anfang einer Badplanung steht die Ideensammlung. Schauen Sie sich Bäder von Freunden und Verwandten an, besuchen Sie Badausstellungen, schauen Sie sich Immobilienanzeigen im Internet an. Was gefällt Ihnen, wovon haben Sie bereits immer geträumt? Die Inspirationen und Infos aus unserem Magazin helfen Ihnen ebenfalls weiter. Ob modernes Bad oder Landhausbad, kleines Gäste-WC oder großes Luxusbad -  klicken Sie sich einfach durch die Informationen.

2. Platzbedarf und Abmessungen

Nun ist der Platzbedarf für jeden Menschen individuell und anders, doch an Mindestmaße hinsichtlich der Bewegungs- und Abstandsflächen zwischen und vor den Sanitärgegenständen sollten Sie sich bei der Badplanung halten.

Solche Mindestanforderungen sind zum Beispiel in der Richtlinie VDI 6000 Blatt 1 formuliert. An diesen können Sie sich erst einmal orientieren. In der Praxis können Sie in Ihrem privaten Bad natürlich Anpassungen vornehmen.

Bewegungsflächen und Montagehöhen beachten

Vor Waschbecken oder WC braucht es eine Bewegungsfläche von mindestens 75 cm Tiefe und einem Meter Breite, wobei die Flächen sich auch überlappen dürfen. Zwischen den Sanitärgegenständen ist ein Abstand von mindestens 20 cm einzuhalten, eine Dusche sollte die Grundfläche von mindestens 80 cm x 80 cm besitzen.

Auch gibt die Richtlinie Auskunft darüber, wie hoch die Sanitärgegenstände gehängt werden sollen. Die Oberkante des WCs endet zum Beispiel bei 41 bis 45 cm über dem Fußboden, beim Waschtisch sind es 85 bis 90 cm.

Vorsicht: Wenn Sie nicht mit Ihrem Handwerker über Sonderwünsche hinsichtlich der Bewegungsflächen und Abständen sprechen, wird er sich in der Regel an die Richtlinie halten. Also: Wenn Sie besonders groß oder besonders klein sind, sollten Sie unbedingt mit dem Meister sprechen, wie es für Sie angenehmer ist.

Im rollstuhl- oder behindertengerechten Badezimmer ist nochmals alles anders. Hier kommt es ganz besonders darauf an, dass genügend Rangierfläche für Rollstühle oder Rollatoren vorhanden ist. Mehr dazu in unserem Themenspecial „barrierefreies Badezimmer“.

Höhen der Sanitärgegenstände

Abbildung oben: Montagehöhe von WC, Badewanne, Waschbecken, Drückerplatte, Spiegel

Abstände im Badezimmer

Abbildung oben: Seitliche Abstände zwischen den Sanitärobjekten und die Bewegungsfläche davor

Spezialfall Dachschräge

Unter dem Dach wird die Nutzbarkeit des Bades ganz entscheidend von den Dachschrägen bestimmt – es lässt sich in der Regel nicht die gesamte Grundfläche nutzen. Oder nicht für alle Sanitärgegenstände. Waschbecken und Spiegel benötigen zum Beispiel eine gerade Wand und zum Duschen braucht es ebenfalls eine ausreichende Deckenhöhe.

WC

Beim WC ist die Anforderung, dass Sie vor dem Becken stehen können. Der Winkel der Dachneigung spielt hier eine wichtige Rolle:

  • Bei einem Dachwinkel von 25° braucht es 1,40 m Wandhöhe
  • Bei einem Dachwinkel von 33° braucht es 1,20 m Wandhöhe
  • Bei einem Dachwinkel von 45° braucht es 1,10 m Wandhöhe

Dusche

Duschen in der Dachschräge ist möglich, wenn Mindesthöhen eingehalten werden. Diese liegen bei:

  • Bei einem Dachwinkel von 25° » niedrigere Seite mindestens 2,00 m hoch
  • Bei einem Dachwinkel von 45° » niedrigere Seite mindestens 1,70 m hoch

Badewanne

Bei der Badewanne muss gewährleistet sein, dass Sie bequem Ein- und Aussteigen können, ohne dass Sie sich dabei zu sehr bücken müssen. Das ist auf jeden Fall gewährleistet, wenn Sie die schmale Seite an die mindestens einen Meter hohe Wand stellen.

Wollen Sie die lange Seite an die Wand stellen, kommt es wieder auf den Neigungswinkel des Daches an. Ist der Drempel einen Meter hoch, sind folgende Abstände zur Wand einzuhalten:

  • Bei einem Dachwinkel von 25° » 90 cm Wandabstand nötig
  • Bei einem Dachwinkel von 33° » 30 cm Wandabstand nötig
  • Bei einem Dachwinkel von 45° » kein Abstand zur Wand nötig

Weitere Informationen und Ideen: Bad mit Schräge - so planen Sie richtig

Badezimmer planen

3. Bestandsaufnahme und Grundriss des Bades

Damit das Badezimmer geplant werden kann, braucht es einen möglichst detailgetreuen Grundriss des Raumes. Es reicht nicht aus, nur Länge, Breite und Höhe des Badezimmers auszumessen. Mit in den maßstäblichen Plan gehören auch:

  • Fenster und Türen mit Öffnungsrichtung
  • Nischen, Schrägen, Unterzüge, Schächte
  • Podeste und Bodenaufbauten
  • Fest installierte Heizkörper

Dazu bei bereits bestehenden Bädern:

  • Sanitär- und Elektroinstallationen
  • Vorhandene Sanitärobjekte

Wollen Sie Ihr Badezimmer vergrößern oder zum Schlafzimmer hin öffnen, ist das ebenfalls im Grundriss des Badezimmers festzuhalten.

Badplanung Budget

4. Finanzrahmen festlegen

Wenn es Ihnen egal ist, wieviel Ihr neues Bad kostet, können Sie diesen Punkt überspringen. Die meisten müssen jedoch genau kalkulieren, damit am Ende das Geld ausreicht. Und in ein Badezimmer können Sie wirklich jede Menge Geld versenken. Also überlegen Sie genau, was Sie benötigen und was Sie sich leisten können.

Verplanen Sie nicht bereits im Vorfeld Ihr gesamtes Budget. Sie können davon ausgehen, das immer etwas Unvorhergesehenes passiert, das den Preis nach oben treibt. Sie können sich eine Nachfinanzierung sparen, wenn Sie einen Puffer einbauen und etwas Geld für Notfälle beiseite legen.

Kennen Sie Ihr Budget, können Sie sehen, ob es eher in Richtung Luxusbad geht oder es doch eher ein Standardbad wird. Entsprechend können Sie im nächsten Schritt die passenden Produkte auswählen.

Badplanung Produkte

5. Ausstattung des Badezimmers

Haben Sie eine Bestandsaufnahme des Ist-Zustands des Bades gemacht, können Sie sich mit der Ausstattung beschäftigen. Auch sollten Sie klar definieren, welche Anforderungen Sie an das neue Bad stellen. Unsere Checkliste hilft Ihnen dabei. Behalten Sie bei der Auswahl aber unbedingt die Bewegungsflächen und Abstände zwischen den Sanitärgegenständen im Blick.

Checkliste Badplanung

Bis ins letzte Detail gehen wir hier an dieser Stelle nicht, doch wir möchten Ihnen einen groben Überblick darüber geben, auf was es bei der Badplanung ankommt. Was sind Ihre Anforderungen an das neue Bad - ganz gleich ob im Neubau, bei einer Renovierung oder gar Sanierung? Welche Ausstattung soll es sein und welche Technik soll verbaut werden?

5.1. Anforderungen an das neue Bad

Welcher Stil soll es sein?

  • Klassisch/elegant
  • Modern
  • Jung
  • Landhaus
  • Retro

Wer nutzt das Badezimmer?

  • Kinder
  • Jugendliche
  • Erwachsene
  • Senioren
  • Hilfsbedürftige

Was wird geplant?

  • Elternbad
  • Familienbad
  • Seniorenbad
  • Gästebad
  • Barrierefreies Bad

5.2. Ausstattung für das neue Bad

Welcher Waschtisch soll es sein?

  • Einbaubecken
  • Unterbaubecken
  • Aufsatzbecken
  • Waschschale
  • Doppelwaschtisch
  • Unterfahrbarer Waschtisch
  • Eckwaschbecken
  • Handwaschbecken

Welches WC fürs neue Bad?

  • Bodenstehend
  • Wandhängend
  • Flachspüler
  • Tiefspüler
  • Ohne Spülrand
  • Duschtoilette
  • Erhöhtes WC
  • Verkürztes WC

Die richtige Badewannen finden

  • Rechteckwanne
  • Freistehende Wanne
  • Duschbadewanne
  • Ovale Wanne
  • Runde Wanne
  • Eckbadewanne
  • Sechseckwanne
  • Achteckwanne

Welche Dusche bzw. Duschwanne?

  • Rechteck-Duschwanne
  • Halbkreis-Duschwanne
  • Runde Duschwanne
  • Fünfeck-Duschwanne
  • Viertelkreis-Duschwanne
  • Geflieste Dusche

Verschiedene Duschabtrennungen

  • Walk-In Dusche
  • Falttür
  • Pendeltür
  • Schiebetür
  • Drehtür
  • Badewannenaufsatz

Welche Badmöbel?

  • Waschtischunterschrank
  • Spiegelschrank
  • Badregal
  • Hochschrank
  • Beistellschrank
  • Rollschrank

Badarmaturen auswählen

  • Waschtischarmatur
  • Dusch- und Wannenarmatur
  • Bidetarmatur
  • Dusch-Set
  • Multifunktionsdusche
  • Kopfbrause
  • Handbrause
  • Brausehalter
  • Brauseschlauch

Verschiedene Accessoires fürs Bad

  • Kosmetikspiegel
  • Haltegriffe
  • Handtuchhalter
  • Seifenspender
  • Toilettenpapierhalter
  • WC-Bürstengarnitur
  • Zahnputzbecher
  • Duschkorb
  • Badeimer

Sonstige Ausstattung fürs Bad

  • Bidet
  • Urinal
  • Spiegel
  • Whirlpool
  • Spülkasten
  • Drückerplatte
  • WC-Sitz
  • Dampfbad
  • Vorwandelemente

5.3. Technische Ausstattung des neuen Badezimmers

Welche Heizung soll es sein?

  • Fußbodenheizung
  • Heizkörper
  • Wandheizung
  • Handtuchheizung

Wie sieht es mit der Belüftung aus?

  • Fenster
  • Luftschacht
  • Ventilator
  • Mechanische Belüftung

Wie kommt Licht ins Badezimmer?

  • Wandleuchte
  • Deckenleuchte
  • Spiegelleuchte
  • Spots und Strahler

Skizze hilft beim Einrichten

Den Grundriss sollten Sie bereits von der Bestandsaufnahme zur Hand haben, wenn nicht, sollten Sie spätestens jetzt eine Skizze anfertigen.

Nehmen Sie dazu Millimeterpapier und tragen die Umrisse des Raumes in einem Maßstab von 1:20 in das Papier ein. Ein Meter in Ihrem Badezimmer entsprechen dann fünf Zentimeter auf Ihrer Skizze.

Zeichnen Sie auch Lage und Größe der Fenster und Türen ein. Wasseranschlüsse und Steckdosen sollten Sie ebenfalls in den Plan einzeichnen. Wenn es ein Bad unter dem Dach ist, dürfen auch die Dachschrägen nicht fehlen.

Nun müssen Sie sich noch die Sanitärgegenstände wie Badewanne, Dusche, Badmöbel, Toilette und Waschbecken im richtigen Maßstab anfertigen und schon können Sie fleißig ausprobieren, wie es am besten passt. Beachten Sie dazu die Maßangaben im nächsten Kapitel.

Tipp: Wer die Skizze nicht per Hand machen möchte, für den gibt es elektronische Badplaner, die teilweise auch in 3D arbeiten. So können Sie bereits durch "Ihr" Badezimmer spazieren, bevor die erste Wasserleitung liegt.

Badplanung Tipps

6. Nützliche Tipps zur Badplanung

Die meisten von Ihnen werden höchstens ein-, zweimal im Leben ein neues Badezimmer planen. Da können Tipps und Hinweise von Experten nur hilfreich sein. Ihr Handwerksmeister wird Ihnen sicher dabei helfen, eventuell engagieren Sie sogar einen eigenen Badplaner. Sie können im Vorfeld aber bereits einmal sich mit unseren Tipps beschäftigen.

Tipp #1: Eine separate Toilette

Mitunter kann es praktisch sein, wenn das WC in einem separaten Raum untergebracht ist – oder zumindest so montiert wird, dass es sich klar vom übrigen Raum abgrenzt. Das funktioniert zum Beispiel mit einer kleinen Trennwand.

Wohnen in Ihrem Haushalt mehr als vier Personen, ist ein zusätzliches Gäste-WC sowieso empfehlenswert. Ist der Raum groß genug, gerne auch mit zusätzlicher Dusche. So lässt sich die morgendliche Rushhour im Badezimmer doch merklich entzerren. Auch ein zweites Waschbecken kann hilfreich sein, wenn der Andrang im Bad morgens zu hoch ist.

Anordnung Sanitärgegenstände Badezimmer

Tipp #2: Anordnung und Auswahl der Sanitärobjekte

Badewanne, Dusche, Waschbecken, Toilette und Co. müssen nicht nur „einfach irgendwie“ ins Badezimmer passen – die Anordnung muss sinnvoll sein. Hier einige Beispiele:

  • Bidet und WC gehören auf jeden Fall nebeneinander. Das erklärt sich eigentlich bereits daraus, wie das Sitzwaschbecken zu nutzen ist.
  • Die Seitenabstände zwischen den Sanitärgegenständen unbedingt einhalten. Ein Bidet lässt sich zum Beispiel nur vernünftig benutzen, wenn es seitliche Abstände gibt.
  • Den Handtuchwärmer sollten Sie unbedingt neben der Dusche einplanen. Ansonsten müssen Sie stets mit nassen Füßen durchs Bad spazieren, um ans Handtuch zu kommen.
  • Platzieren Sie die Toilette möglichst nicht direkt gegenüber der Tür. Sind die bestehenden Anschlüsse so, können diese mit Hilfe der Vorwandinstallation problemlos verlegt werden.
  • Platzieren Sie die Badewanne möglichst nicht unter dem Fenster. Das erschwert das Fensterputzen und macht es gefährlich.
  • Wählen Sie alle Sanitärobjekte möglichst in der gleichen Farbe - insbesondere Dusche und Badewanne. So kommt das Auge zur Ruhe und kann entspannen.
  • Achten Sie bei der Auswahl der Sanitärgegenstände darauf, dass sie reinigungsfreundlich sind. Spezielle Beschichtungen erleichtern das Putzen merklich. Auch spülrandlose WCs lassen sich einfacher reinigen.

Tipp #3: Bauliche Besonderheiten nutzen

Schauen Sie sich Ihren Raum ganz genau an. An sich störende Dinge wie Wandvorsprünge oder Schächte können Sie zu Ihren Gunsten nutzen. Sie eignen sich perfekt für den Einbau oder Anbau von Regalen, Möbeln und individuelle Stauräume. Und davon kann es im Badezimmer nie genug geben.

Lesen Sie dazu auch unseren Beitrag „Nischen im Badezimmer“

Orientieren Sie sich an der Höhe von Tür und Fenster. Spiegel sollten möglichst in der gleichen Höhe abschließen, um eine homogen Linienführung zu erzielen. Das Gleiche gilt auch für ein Fliesenband, sollten Sie so eines einplanen. Je weniger Höhenversprünge, desto besser für die Optik.

Nischen im Badezimmer

Nischen lassen sich mit verschiedenen Materialien wie Edelstahl, Fliesen oder Holz verkleiden

Tipp #4: An die Zukunft denken

Ein Badezimmer wird meistens mindestens 20 Jahre alt, oft noch wesentlich älter. Man muss sich nur die Immobilienanzeigen und dort die Bäder anschauen, Sie werden dort noch jede Menge Schätze aus den 70er-, 80er- und 90er-Jahre des vorigen Jahrhunderts finden.

Zurück zum Thema: Denken Sie an die Zukunft. Das bedeutet aus optischer Sicht - wählen Sie eher eine zeitlose Badeinrichtung als eine, die den neuesten Trends folgt. Trends vergehen oft schneller als man denkt. Lieber etwas konservativer rangehen. Mit Accessoires und Badtextilien – also Dingen, die sich schnell austauschen lassen – können Sie dann experimentieren und den nötigen Pep ins Bad bringen.

Kommen wir zu etwas, das wesentlich wichtiger ist das das Design – die Funktionalität: Planen Sie das Badezimmer so, dass Sie es auch dann noch problemlos nutzen können, wenn Sie nicht mehr so flink auf den Beinen sind. Oder dass Sie es ohne einen Komplettumbau entsprechend umrüsten können. Womit wir wieder bei den Bewegungsflächen sind.

Bewegungsflächen vorausschauend planen

Die oben in den Zeichnungen genannten Bewegungsflächen sind nur das Mindestmaß, das im Badezimmer notwendig ist, damit es überhaupt nutzbar ist. Die Flächen der einzelnen Sanitärobjekte dürfen sich auch überlappen, so dass sich auch kleine Bäder einrichten lassen, die den Mindestanforderungen entsprechen.

Haben Sie ein gewisses Alter erreicht und die Kinder sind aus dem Haus, sollten Sie überlegen, das Bad zu vergrößern und großzügig mit Bewegungsflächen auszustatten. Hier lohnt ein Blick auf die Anforderungen, wie sie an barrierefreie oder gar rollstuhlgerechte Badezimmer gestellt werden.

  • Barrierefreies Bad: Bewegungsflächen mindestens 120 cm breit und 120 cm tief
  • Rollstuhlgerechtes Bad: Bewegungsflächen mindestens 150 cm breit und 150 cm tief

Auch bei einem barrierefreien Bad dürfen sich die Bewegungsflächen überlappen, es darf aber nichts hineinragen. Bereits ein Thermostatventil kann dafür sorgen, dass zum Beispiel ein Rollstuhlfahrer das Bad nicht mehr ohne Einschränken nutzen kann.

Die passenden Farben wählen

Ganz unabhängig von der Badausstattung können Farben das Empfinden des Badezimmers positiv oder negativ beeinflussen. Wichtig ist vor allem, dass Sie und Ihre Familie sich damit wohlfühlen. Dann ist es egal, ob Sie Grau, Weiß, Braun oder Rot als Grundfarbe wählen.

Generell ist es ratsam, sich für zeitlose, eher gedeckte Farben entscheiden. Gerade bei Verwendung von Fliesen. Diese sind nicht mal eben schnell ausgetauscht, wenn Sie sich an der Farbe sattgesehen haben.

Hier erfahren Sie mehr über die Farbgestaltung im Badezimmer.

Tipp #5: Auf die richtige Beleuchtung achten

Eine einzelne Deckenleuchte lässt das Bad meist sehr nüchtern wirken. Um das zu vermeiden, sollten Sie das Badezimmer in verschiedene Bereiche teilen und jeden Bereich separat beleuchten.

Eine Spiegelbeleuchtung setzt zum Beispiel zusätzliche Akzente und setzt Sie dabei noch ins rechte Licht. Auf was Sie bei der Auswahl achten müssen, haben wir in einem Magazinbeitrag für Sie erläutert. Zum Ratgeber Spiegelleuchten.

Lesen Sie in der Badewanne, sollten Sie dort ebenfalls ein Licht einplanen – aber so, dass es Sie nicht blendet. Die Beleuchtung kann zum Beispiel über eine Nische erfolgen oder über einen Deckeneinbaustrahler.

Haben Sie Ihre Dusche in die dunkelste Ecke verbannt, sollten Sie dort unbedingt Licht hinbringen. Achten Sie hier besonders darauf, dass die Leuchte für Nassbereiche geeignet ist. Lesen Sie dazu mehr in unserem Beitrag „Schutzarten: Sicheres Licht im Bad“.

Wollen Sie sich ganz allgemein über Badbeleuchtung informieren? Hier geht es zu unserem Ratgeber Badleuchten.

Checkliste Badbeleuchtung

Wo sollen Leuchten hin?

  ❏ Waschbecken

  ❏ Dusche

  ❏ Badewanne

  ❏ Toilette

  ❏ Badmöbel

Was machen Sie im Bad?

  ❏ Schminken

  ❏ Lesen

  ❏ Stylen

  ❏ Relaxen

Welche Lichtbereiche benötigen Sie?

  ❏ Grundlicht

  ❏ Funktionslicht

  ❏ Akzentlicht

Welche Leuchten sollen es sein?

  ❏ Deckenleuchten

  ❏ Wandleuchten

  ❏ Einbauleuchten

  ❏ Aufbaustrahler

  ❏ Spiegelleuchten

Welche Extras sind gewünscht?

  ❏ Dimmbare Leuchten

  ❏ Leuchten mit Fernbedienung

  ❏ Leuchten mit Farblicht

  ❏ Leuchten mit verstellbarer Farbtemperatur

  ❏ Indirekte Beleuchtung

Tipp #6: Bad vom Profi planen lassen

Häufig ist es sinnvoll, sein Badezimmer von einem Profi planen zu lassen. Dieser weiß genau, was möglich ist oder nicht. Auf unserer Partnerseite werkprofi.de finden Sie Handwerker in Ihrer Nähe. Viele davon bieten eine Badplanung an. So sind Sie auf der sicheren Seite. Er hilft Ihnen auch bei der Auswahl der Produkte aus unserem Shop.

Selbstverständlich können Sie uns auch anrufen oder uns in unserem Store in Düsseldorf besuchen. Dort können Sie sich jederzeit einen Beratungstermin geben lassen. Zusätzlich haben wir noch zahlreiche Fachberater, die Sie telefonisch erreichen - und zwar täglich bis 22 Uhr. Außer an Feiertagen. 

Badplanung Umbau

7. Nach der Planung ist vor dem Umbau

Steht die Planung für das neue Badezimmer, geht es los. Die Handwerker oder Sie selbst entfernen das alte Badezimmer - sofern es sich um eine Sanierung handelt - und bauen das Bad komplett neu auf. Wie das genau vonstatten geht, haben wir in einem Magazinbeitrag genau erläutert. Zum Ratgeber "Ablauf einer Badsanierung"


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Deutschlands größter Onlinehändler für Badprodukte

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Stetiges Wachstum und ein Umsatz von über 200 Mio. € im Jahr 2017 sprechen für unseren Erfolg als Vorreiter im Online Badhandel. Dabei legen wir als mittelständisches Familienunternehmen großen Wert auf Bodenständigkeit, Zuverlässigkeit und besten Service für unsere Kunden.

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