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Soll ich oder soll ich nicht?
Zwei Waschbecken im Badezimmer

Wer nicht allein wohnt, muss sich seinen Waschplatz in der Regel mit Partner sowie eventuell auch den Familienmitgliedern teilen. Engpässe zu Stoßzeiten beim Waschen, Zähneputzen und Rasieren sind da vorprogrammiert. Ein zweites Waschbecken verspricht Abhilfe. Selbst für kleine Badezimmer gibt es Lösungen und Modelle, mit denen der Traum vom zweiten Waschbecken Wirklichkeit wird.

Das spricht für ein zweites Waschbecken

Wer kennt das nicht – morgens, wenn alle gleichzeitig aus dem Haus müssen entsteht Stau vor dem Waschbecken. Nochmal schnell die Hände waschen, die Frisur richten oder der letzte Schliff fürs Make-Up stellt die Geduld der anderen auf die Probe. Wie schön wäre es, bei der nächsten Badrenovierung diesen stetigen Stressfaktor endlich mit einem zweiten Waschplatz abzuschaffen?

Denn auch wenn zusätzlicher Aufwand und damit einhergehende Kosten zunächst zu Buche schlagen, so sind sie doch in vielen Fällen den Gewinn an Lebensqualität, Entspannung und sogar Familienfrieden durchaus wert.

Bevor es an die konkrete Planung geht, sollten sich Bauherren über ein paar Punkte, die die persönlichen Gewohnheiten und Ansprüche rund um den Waschplatz angehen, klarwerden. Denn je nach Bedarf an Ablagemöglichkeiten, Bewegungsspielraum aber natürlich auch vorhandenem Platz gibt es unterschiedliche Lösungen.

Duo#1: Großer Waschtisch mit zwei Armaturen

Der Eindruck von Großzügigkeit und Einheitlichkeit ist Ihnen wichtig. Zudem steht womöglich nur begrenzt (Wand-)Fläche für die Installation eines Waschtisches zur Verfügung. In dem Fall bieten sich sogenannte Doppelwaschbecken mit zwei Armaturen an. Mit bis zu 130 Zentimeter Länge erhalten zwei Personen genügend Platz, zur gleichen Zeit Ihre Pflegerituale ganz in Ruhe auszuüben.

Dank durchgehender Länge erzeugt das Becken die gewünscht großzügige Wirkung, während Abstellmöglichkeiten allerdings naturgemäß beschränkt sind. Diese Variante ist für alle die perfekt, die einen minimalistischen Stil pflegen und ohnehin auf drapierte Accessoires am Beckenrand – von mehreren Zahnputzbechern über unterschiedliche Tuben bis zu Ablagen von persönlichen Utensilien wie Schmuck, Rasierpinsel oder Make-Up – lieber verzichten.

Ordnungsliebe und Anspruch an Sauberkeit des Waschplatzes sollten bei allen Benutzern ähnlich ausgeprägt sein, damit diese Variante die Erwartung an den dualen Waschplatz auch dauerhaft erfüllen. Seine Montage – ob wandhängend oder als Aufsatzwaschtisch für eine Konsole oder einen Unterschrank – entspricht der eines Einzelbeckens. Lediglich die zweite Armatur inklusive Siphon verursacht mehr Aufwand.

Duo #2: Doppelter Waschtisch mit zwei getrennten Becken

Ähnlich dem großen Waschtisch handelt es sich bei dem Doppelwaschtisch um ein Element –aus wahlweise Keramik oder zumeist dünnwandige und damit leichtere Stahlemaille – allerdings mit zwei separaten Becken. Ein Vorteil gegenüber dem einen großen Becken ist, das jeder seinen separaten Platz erhält. Wer gern Wasser für die Reinigung, Handwäsche oder Rasur einlässt, spart bei dieser Variante auch entsprechend Zeit und Energie. Zudem ergibt sich je nach Modell dank dem Mittelsteg zwischen den Mulden eine weitere Ablagemöglichkeit.

Auch hier werden natürlich zwei Armaturen und Siphons benötigt, was den Stauraum unter dem Waschtisch zugegebenermaßen deutlich beschränkt. Für mehrere Badbenutzer und erhöhten Bedarf an Aufbewahrungsfläche sollte in dem Fall am besten über separaten Stauraum in Form von Wandschrank, Regal oder auch Spiegelschrank für die notwendigen Utensilien und Vorräte nachgedacht werden.

Apropos Spiegel: Ein doppelter Waschtisch verlangt in der Regel auch nach größerer Spiegelfläche. Für die großzügig einheitliche Optik empfiehlt sich eine durchgehende Spiegelfläche mit Breite des Doppelwaschtisches. Formal spannend ist aber auch die Lösung mit zwei separaten Spiegeln: Zwei runde Modelle setzen einen raffinierten Akzent zum kantigen Waschtisch und betonen die separierten Zonen.

Duo #3: Zwei einzelne Waschtische, vereint auf einer Konsole

Diese Lösung benötigt am meisten Platz, stellt aber auch den größten Luxus dar. Im Trend liegt dabei, zwei Aufsatzwaschtische auf einer wandlangen Ablage oder einem entsprechend breiten wandhängendem Unterschrank zu platzieren. Hierbei ergibt sich rund um die Becken – wahlweise rund, oval oder eckig – ausreichend Raum als Abstellfläche für unverzichtbare sowie dekorative Utensilien. Zudem bestimmt jeder Nutzer ganz autark über seinen Wirkungskreis rund um den Waschplatz.

Und natürlich lassen sich die Becken auch noch stärker trennen, um sie beispielsweise auf unterschiedlichen Höhen anzubringen. Das kann für Kinder im Haus ergonomisch genauso sinnvoll sein wie bei Partnern, deren Körpergrößen sich immens unterscheiden. Möglich ist fast alles – nur der Aufwand sollte im Blick behalten werden. Denn schnell werden neben den beiden Armaturen inklusive ihrer Anschlüsse auch separate Spiegel und Leuchten fällig. Das verdoppelt die zu planenden Kosten, entschädigt aber mit mehr Freiraum und weniger Zeitdruck zur Rushhour im Badezimmer.

Die hier vorgestellte Lösung funktioniert natürlich auch ohne Konsole. Wer keine Aufsatzwaschtische mag, kann sich auf für zwei Wandwaschtische entscheiden. Hier besteht die Möglichkeit, dieses jeweils mit einem Waschtischunterschrank zu bestücken und somit den Stauraum zu vergrößeren. Bekommt dazu jedes der beiden Waschbecken noch einen Spiegelschrank spendiert, sind jede Menge Verstaumöglichkeiten vorhanden. Das Badezimmer sieht dann stets wunderbar aufgeräumt aus.

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