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Willkommen in der Wohnküche

Eine Mahlzeit ist viel mehr als die reine Nahrungsaufnahme und sie füllt im besten Fall nicht nur den Bauch sondern streichelt auch die Seele. Schon mit der Zubereitung der Speisen beginnt das sinnliche Vergnügen. Denn der Umgang mit Lebensmitteln, das Schneiden von Gemüse und das Vermischen der Zutaten gereicht zum kontemplativen Akt, der durchaus Entspannung verheißt.

Je wohler man sich dabei in seinem „Arbeitsraum“ Küche fühlt, umso mehr. Und was wäre schöner, als das Erlebnis mit lieben Menschen zu teilen – sei es als aktive Unterstützung und Hilfe oder als kurzweilige Unterhaltung. Platz ist dabei in jeden Fall gefragt, um das Entstehen und anschließende Verspeisen der Leckereien gemeinsam zu erleben. Damit ist die Zeit der kleinen Küchenzellen endgültig vorbei, in die sich die Hausfrau einst einsam zurückzog, um hinter verschlossener Tür ihr Süppchen zu kochen ...

Begehrte Altbauten mit Wohnküchen

Nicht nur deshalb sind Altbauwohnungen so begehrt, die in der Regel über großzügige Wohnküchen verfügen. Viele möchten das Familienleben wieder an den Küchentisch zurückholen, der inmitten des täglichen Geschehens zum zentralen Kommunikationsort wird. Wer Häuser oder Wohnungen aus der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts bewohnt, muss sich dagegen oft mit einer damals als fortschrittlich gepriesenen Küchenkammer begnügen.

Aber nicht unbedingt auf ewig: Oftmals lassen sich Wände teilweise oder sogar komplett ohne allzu großen Aufwand entfernen zugunsten einer großzügigen Öffnung des Raums. Am leichtesten ist die Traumküche natürlich im Neubau zu realisieren. Wer von Anfang an die Planung selbst in der Hand hat, entscheidet nach seinen eigenen Bedürfnissen über die Aufteilung von Raum. Denn auch bei einer Wohnküche gibt es unterschiedliche Konzepte, die sich in Offenheit und Transparenz unterscheiden.

Küche in vor-industrialisierten Zeiten

Da wäre als erstes der Klassiker Wohnküche, wie er sich eben schon in vor-industrialisierten Zeiten bewährt hat. Dabei handelt es sich um einen separaten Raum, der die Küchengeräte und -möbel als Einbauvariante oder einzelne Module beherbergt. Darüber hinaus bleibt aber noch genügend Platz für einen großen Tisch oder auch eine Theke, um eben in kleinerer oder größerer Runde zusammen zu kochen und essen.

Wer es vorzieht, das Küchenchaos nach dem Kochen hinter sich zu lassen und auch Dünste lieber außen vor hält, wechselt einfach in das benachbarte Wohn- oder Esszimmer. Der Vorteil liegt in der Kombination aus Geselligkeit beim Kochen und der Möglichkeit, die Tür nach getaner Arbeit erst einmal hinter sich zuzuziehen. Die Variante eignet sich besonders für expressive Köche, die die Ordnung lieber später als während des kreativen Prozesses wiederherstellen. 

Offene Wohnkonzepte liegen im Trend

Absolut im Trend liegen komplett offene Wohnkonzepte, die Küche, Ess- und Wohnzimmer in einem einzigen Raum vereinen. Der Vorteil liegt in der ultimativen Großzügigkeit und der variablen Nutzung der Fläche, die ohne trennende Wände eingerichtet und angepasst werden kann. In Kombination mit modernen Modulmöbeln ergibt sich eine hohe Wandelbarkeit für sich ändernde Lebensumstände – vom Familienzuwachs bis zum altersgerechtes Wohnen.

Strukturieren lässt sich der Raum einerseits durch unterschiedliche Bodenbeläge wie Fliesen für die Küche, Holz für Wohn- und Essbereich. Aber auch eine Kochinsel oder Theke definiert die Küchenzone, ohne die räumliche Weitsicht zu beeinträchtigen. Die Offenheit geht allerdings mit absoluter Transparenz einher. Was, je nach Raumschnitt bedeuten kann, dass auch aus dem Wohnzimmer der freie Blick auf den noch nicht erledigten Abwasch geboten wird. Wer damit gut leben kann, gewinnt definitiv maximalen Gestaltungsspielraum und den lebendigsten Gemeinschaftsraum für Familie, Freunde und liebe Gäste.

Aber nicht nur, wer seine Wohnküche erst mit dem Entfernen einer Wand möglich gemacht hat, bevorzugt womöglich das Modell der „halben Öffnung“. Ein Durchbruch zwischen Kochbereich und Ess-/Wohnzimmer biete nämlich das Beste aus zwei Welten. Mit einer Schiebetür ausgestattet lässt sich die räumliche Trennung nach Bedarf wieder vollziehen oder eben aufheben – ohne dass dabei wertvoller Platz verloren ginge. Und durch entsprechend korrespondierende Möblierung lassen sich Küche und Essbereich optisch zu einer Einheit verschmelzen.

Unsere Autorin

Nina Maurischat,
Chefredakteurin

Welche Wohntrends kommen, welche gehen? Wie lässt sich eine Wohnung nach persönlichem Belieben gestalten? Nina Maurischat, Chefredakteurin der Wohnidee, und ihr Team geben Antworten und zeigen Ihnen regelmäßig die neusten Ideen und Tipps.

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