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Beton im Bad

Beton – keine graue Maus

Wer bei dem Baustoff nur an funktionale Bauten und tristes Grau denkt, hat die Facetten von Beton noch nicht entdeckt. Das natürliche Gemisch aus Sand und Kies erlebt seit seinem Bauboom in den Sechziger- und Siebzigerjahren eine Renaissance in der Inneneinrichtung. Mit dem Loft- und Industrie-Look zieht der kühle Werkstoff in Form von Möbeln und Accessoires, aber auch als Bodenbelag und Wandgestaltung in die heimischen vier Wände ein.

Beton erzielt, trotz seiner unspektakulär neutralen Farbe, große Wirkung. Mit seiner besonderen Struktur bleibt er niemals unbeachtet. Will man wissen, wie es sich mit dem Material lebt, beginnt man vielleicht zunächst mit kleineren Accessoires. Aufgrund des andauernden Trends wird nämlich inzwischen fast alles aus dem vielseitigen Gemisch gegossen: Vasen, Blumentöpfe und Schalen sowie allerlei Deko-Objekte wie die Kerzenhalter von Menu sind sowohl in Naturgrau als auch farbig oder mit Metall kombiniert erhältlich. Das Schöne an Beton ist, dass er sich mit seiner Neutralität in wirklich jedes Ambiente einfügt. Den puren, skandinavischen Stil ergänzt er mit seiner Schlichtheit, während er in nostalgischen Einrichtungen kontrastreiche Akzente setzt.

Pendelleuchten im Beton-Look

Wer jetzt nicht genug von der spröden Schönheit bekommen kann, entdeckt vielleicht die in ihrer Einfachheit beeindruckenden Pendelleuchten "Aplomb" von Foscarini für sich. Die mit moderner LED-Technik ausgestatteten trichterförmigen Schirme sind sowohl naturbelassen als auch in elegantem Weiß sowie warmem Braun zu haben. Besonders schön wirken die schnörkellosen Lampen über einem rechteckigen Esstisch in Reihe gehängt. Apropos Tisch: "Robin" von MDF Italia bringt mit seiner Tischplatte aus Naturbeton und dem filigranen Stahlgestell modernes Understatement ins Esszimmer. Barocke Stühle oder Accessoires mildern dabei den strengen Look auf raffinierte Art. 

Faszination auch im Bad

Aber Zement entfaltet auch im Badezimmer seine Faszination. Seine von Natur aus unterschiedliche Struktur mit kleinen Unebenheiten verleihen den flachen Beton-Waschtischen von Artiqua kunstvollen Objektcharakter. Die kantigen Becken thronen wahlweise für den rustikalen Look auf hölzernen Konsolen oder für eine kühlere Wirkung auf hochglanzlackierten oder Edelstahl-Unterbauten. Soll es nicht gleich ein neues Möbel sein, bringen auch Badezimmeraccessoires wie Abfalleimer, Zahnputzbecher und Papierhalter aus Kunststoff in passender Optik einen Hauch von Industrial Chic in die persönliche Wellnessoase.

Beton mit warmen Farben kombinieren

Schließlich lassen sich auch aus Stein gemauerte oder aus Gipskarton gezogene Wände unkompliziert in Betonoptik umgestalten. Dazu gibt es inzwischen sogar Tapeten, die die Struktur täuschend echt imitieren und leicht aufgebracht werden können. Für Küche und Bad, wo mit Wasser hantiert wird, eignen sich spezielle Wandfarben, die beim Auftragen mit einem Spachtel das authentische Finish entwickelt. Damit die Wirkung nicht zu unterkühlt ausfällt, empfiehlt es sich, nur eine Wand des Zimmers so zu bearbeiten. In Kombination mit einer warmen Farbe oder – sehr schön – mit Holztäfelungen lassen sich großartige Effekte erzeugen. Der Ruf von Beton als "kalter" Werkstoff ist definitiv unbegründet: Sein Nuancenreichtum und die lebendig poröse Struktur betonen die Natürlichkeit und lassen sich wandlungsfähig einsetzen.

Und zwar auch als Bodenbelag! Seine Vorteile liegen in der vergleichsweise zu Fliesen oder Parkett günstigen Anschaffung, Pflegeleichtigkeit und Unverwüstlichkeit. Die Verlegung sollte man allerdings unbedingt einem Fachmann überlassen – und gegebenenfalls mit dem Vermieter besprechen. Bei der Farbe hat man erstaunlich viele Wahlmöglichkeiten, können doch dem Verbundwerkstoff auf Wunsch Pigmente beigemischt werden. Der Trocknungsprozess und das anschließende Schleifen – bis zum Hochglanzpolieren – dauert in der Regel mehrere Wochen. Nach anschließender Versiegelung (die alle 2-3 Jahre aufgefrischt werden muss) belohnt Beton mit absoluter Genügsamkeit: Staub und Schmutz können mit einem Besen zusammengekehrt werden, danach gegebenenfalls mit milder Lauge feucht wischen. 

Unsere Autorin

Nina Maurischat,
Chefredakteurin

Welche Wohntrends kommen, welche gehen? Wie lässt sich eine Wohnung nach persönlichem Belieben gestalten? Nina Maurischat, Chefredakteurin der Wohnidee, und ihr Team geben Antworten und zeigen Ihnen regelmäßig die neusten Ideen und Tipps.

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