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Wandheizkörper Badezimmer

Wandheizkörper –
die schöne Art des Heizens

Klassische Heizkörper sind rechteckig, praktisch, gut – sehen aber irgendwie nach 0815 aus. Das ist bei einem Wandheizkörper oder Vertikalheizkörper anders. Da gibt es eine riesige Vielfalt an Formen, Farben und Designs. Manche wirken gar wie moderne Skulpturen. Sie können daher gezielt in die Gestaltung des Raums mit einbezogen werden. 

Wo kommen Wandheizkörper zum Einsatz?

Wandheizkörper sind die Lösung für schwierige Raumverhältnisse und sehen dabei noch klasse aus. Sie kommen zum Beispiel in schmalen Räumen und bei bodentiefen Fenstern zum Einsatz, wenn kein normaler Heizkörper unters Fenster passt. Die meisten sind schmal und hoch geschnitten, sie werden dann auch als Vertikalheizkörper bezeichnet.

Der bevorzugte Einsatzort von Wandheizkörpern ist das Badezimmer. Dort werden sie gerne zusätzlich als Handtuchwärmer verwendet. Dank ihres ausgefallenen Designs kommen sie zudem immer häufiger in Wohnräumen zum Einsatz. Dort liefern sie nicht nur Wärme, sondern setzen zusätzlich Akzente. Nicht umsonst werden sie Designheizkörper genannt.

Vertikalheizhörper für Bad und Wohnung

Die verschiedenen Systeme

Wandheizkörper und Vertikalheizkörper lassen sich entweder mit warmem Wasser, mit Strom oder einer Kombination aus beidem betreiben. Wir möchten Ihnen die Vor- und Nachteile der verschiedenen Systeme vorstellen.

Icon Wandheizkörper Warmwasser

1. Warmwasser-Wandheizkörper

Standardmäßig werden Wandheizkörper und Vertikalheizkörper zentral mit warmem Wasser gespeist – entweder im Einrohrsystem oder im Zweirohrsystem. Viele der Heizkörper lassen entweder in dem einen oder anderen System betreiben. Achten Sie gegebenenfalls auf die Angaben des Herstellers.

Beim Einrohrsystem durchfließt das Warmwasser nacheinander die verschiedenen Heizkörper in der Wohnung, was zu unterschiedlich warmen Heizungen führt. Meist wird die Vorlauftemperatur deshalb höher angesetzt als nötig, damit auch noch der letzte Heizkörper in der Reihe genug Wärme abbekommt.

Deshalb kommt heutzutage meist das Zweirohrsystem zur Anwendung. Hier erhält jede Heizfläche die gleiche Vorlauftemperatur, da die Heizungsrohre ein jeder Heizfläche einen Abzweig besitzen. Das spart auf Dauer jede Menge Energie, da die Vorlauftemperatur niedriger gewählt werden kann.

Der Vorteil der Warmwasser-Wandheizkörper liegt auf der Hand, sie können energiesparend mit Hilfe der Zentralheizung betrieben werden. Der Nachteil – sie sind wenig flexibel und bei einem Umbau müssen die Heizungsrohre erst verlegt werden. Sind die Heizkörper weit von der Heizungsanlage entfernt, ist der Aufwand sehr groß – zumal immer auch Wärme auf dem Weg verloren geht.

Icon Wandheizkörper Elektro

2. Elektrische Wandheizkörper

Elektrische Wandheizkörper eignen sich perfekt als Zusatzheizung in der Übergangszeit – oder zum Trocknen und Anwärmen von Handtüchern. Als alleinige Heizung kommen sie nur selten zum Einsatz. In den meisten Fällen reicht die Leistung des Heizkörpers nicht aus oder es wäre einfach zu teuer, mit Strom zu heizen.

Elektrische Wandheizkörper sind jedoch äußerst flexibel, da für sie keine Heizungsrohre verlegt werden müssen. Sie können somit praktisch überall montiert werden, sofern ein Stromanschluss vorhanden ist. Mitunter dienen sie beim Dachausbau als einzige Wärmequelle, wenn der Aufwand zu groß ist, das warme Wasser aus dem Keller zur Heizung zu transportieren. Um die Energiekosten möglichst gering zu halten, ist eine gute Wärmedämmung hier unbedingt notwendig.

Ebenfalls mit Strom werden Natursteinheizungen betrieben. Es handelt sich dabei um Direktheizgeräte, die dahinter liegende Technik ist eine etwas andere. Solch eine Heizung gibt gesunde Strahlungswärme ab und hat zudem optisch einiges zu bieten. Die unterschiedliche Zeichnung der Natursteine macht sie zu Unikaten.

Icon Wandheizkörper Strom und Wasser

3. Wandheizkörper für den Mischbetrieb

Wandheizkörper für den Mischbetrieb arbeiten wahlweise mit warmem Wasser oder mit Strom. Sie vereinen somit die Vorteile beider Systeme in sich. So können Sie zum Beispiel an kälteren Sommertagen elektrisch heizen, während über Winter die Heizung im Warmwasserbetrieb läuft.

Damit das mit den elektrischen Vertikalheizkörpern funktioniert, brauchen sie eine Heizpatrone. Viele Badheizkörper sind für den Kombibetrieb geeignet. Welche dies sind, können Sie den Produktbeschreibungen in unserem Shop entnehmen. Der Heizstab muss häufig separat gekauft werden, wenn ein elektrischer Betrieb erwünscht ist.

Design Wandheizkörper

Die richtige Leistung für Wandheizkörper ermitteln

Das optimale Wohlgefühl stellt sich nur ein, wenn der Wandheizkörper die richtige Wärmeleistung besitzt. Wird die Leistung zu gering gewählt, wird es im Raum niemals richtig warm. Bei zu hoher Leistung geht es auf Dauer ins Geld. Außerdem haben Sie einen größeren Vertikalheizkörper an der Wand hängen als eigentlich notwendig. Den Platz können Sie für andere Dinge besser nutzen.

Die empfohlene Heizleistung beträgt etwa 100 Watt pro Quadratmeter bei Neubauten und 150 Watt bei schlecht gedämmten Altbauten. Da es im Bad tendenziell wärmer sein soll, können Sie dort auf diese Werte noch etwa 10 Prozent draufgeschlagen. Die genannten Zahlen eignen sich übrigens nur zu einer überschlägigen Dimensionierung. Ein Heizungsfachmann kann Ihnen die benötigte Größe der Wandheizkörper genau berechnen.

Wandheizkörper besitzen übrigens eine ähnliche Heizleistung wie herkömmliche Heizkörper. Den größten Teil der Wärme geben sie über Strahlung ab. Je größer die Fläche, desto höher die Wärmeabgabe. Bei Designexemplaren aus einem röhrenartigen Gebilde kann es daher durchaus sein, dass sie im Verhältnis zu ihrer Größe wenig Wärmeleistung bieten. Da lohnt ein Blick auf die Herstellerangaben.

Unsere Wandheizkörper im Shop

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