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Badezimmer puristisch

Ganz einfach zum neuen Bad:
11 Experten-Tipps zur Badgestaltung

Bei Reuter kaufen Sie Ihr neues Bad komplett digital, wir stehen Ihnen aber auch analog jederzeit zur Seite. Unter den über 500 Kollegen sind zahlreiche Experten, die seit vielen Jahren in der Sanitärbranche tätig sind. Sie wissen ganz genau, auf was es bei der Badgestaltung ankommt.

Wir haben den Leiter unseres Stores in Düsseldorf, die Leiterin der Reuter Akademie sowie unsere Sanitärtechniker gefragt, welche persönlichen Ratschläge sie zum Einrichten des Badezimmers haben. Das Ergebnis: 11 tolle Tipps zur Badgestaltung:

Experten-Tipp #1: Wünsche genau definieren

Gleich zwei Experten haben diesen Tipp auf ihrer Liste. Das ist verständlich, denn Ihre Wünsche stehen bei der Badplanung immer an erster Stelle. Je klarer Sie diese formulieren, desto einfacher machen Sie es den Handwerkern und allen, die Ihnen bei der Badausstattung behilflich sind.

Für den Installateur ist es zum Beispiel hilfreich, bereits vor der Sanierung oder einem Neubau zu wissen, welche Sanitärgegenstände verbaut werden. Wenn er das weiß, kann er alles ganz passgenau vorrichten. Das spart Zeit und Ärger bei der Umsetzung.

Überlegen Sie sich ganz genau, was Sie in Ihrem neuen Bad alles haben wollen:

  • Soll es eine große Dusche haben und zusätzlich noch eine Badewanne?
  • Benötigen Sie mehr Stauraum in Form eines Seitenschranks neben dem Waschtisch oder einen Whirlpool?
  • Die Checkliste in unserem Beitrag über die Badplanung hilft Ihnen bei der Auswahl

Schauen Sie genau hin, ob überhaupt Platz für alle Ihre Wünsche vorhanden ist. Eventuell sind Kompromisse notwendig, wenn sich nicht alles realisieren lässt.

Experten-Tipp #2: Sanitärgegenstände clever anordnen

Prinzipiell können Sie die Sanitärgegenstände natürlich so anordnen, wie Sie es für richtig halten.

Einige Dinge haben sich jedoch mehr oder weniger gut bewährt:

  • Perfekt ist es, wenn Sie bereits beim Öffnen der Tür auf ein Highlight des Bades schauen
  • Was gefällt Ihnen besonders gut? Ihre freistehende Badewanne, die bodengleiche Dusche mit der Duschwand aus Glas? Platzieren Sie diese so, dass Sie sie direkt im Blick haben
  • Achten Sie außerdem auf genügend Bewegungsfläche vor und neben den Sanitärgegenständen. Nur dann lässt sich das Bad komfortabel nutzen.
  • Welche Abstände und Höhen einzuhalten sind, haben wir in unserem Beitrag über die Badplanung bereits ausführlich erläutert

Experten-Tipp #3: Genügend Stauraum einplanen

Das schönste Bad verliert an Anziehungskraft, wenn es nicht aufgeräumt ist. Eine Voraussetzung hierfür ist, dass genügend Stauraum vorhanden ist:

  • Ganz einfach lässt sich Ablagefläche mit einem Waschtischunterschrank oder Spiegelschrank realisieren. Wenn Ihnen dieser zu weit in den Raum ragt, es gibt auch welche als Wandeinbauversion. Das bringt Ruhe in den Raum.
  • Gegebenenfalls lassen sich auch bauliche Besonderheiten nutzen, um zusätzlich Stauraum zu schaffen. Wie wäre es mit einem Einbauschrank in der Nische oder einem Drempelschrank, wenn Ihr Badezimmer unter dem Dach ist?
  • Weitere Tipps gefällig? Hier geht es zum Magazinbeitrag: "Stauraum schaffen: 9 clever Ideen fürs Badezimmer".

Experten-Tipp #4: Vorhandene Abwasserführung beachten

Dank der Vorwandinstallation ist es heutzutage möglich, die Sanitärgegenstände beliebig im Raum zu platzieren, ohne groß auf die Wasseranschlüsse zu achten. Kein Handwerker kann jedoch gegen die Gesetze der Natur arbeiten:

Abwasserleitungen benötigen ein kleines Gefälle, damit das Abwasser in Richtung Kanalisation fließen kann.

Planen sind nun, zum Beispiel die Toilette von der einen auf die andere Seite des Raumes zu verlegen, kann es sein, dass der Installateur sein Veto einlegt. Grund ist die zu geringe Höhe des Fußbodenaufbaus. Lässt diese nicht das notwendige Gefälle zu, ist eine alternative Lösung gefragt.

Experten-Tipp #5: An die Zukunft denken

Ein Badezimmer hat eine Lebenszeit von 20 Jahren und mehr – da kann viel in Ihrem Leben passieren. Sie sind alleine aus Altersgründen nicht mehr so gut zu Fuß oder sind durch eine Krankheit oder einen Unfall gehandicapt. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie zumindest darauf vorbereitet sind:

  • Wo sind zum Beispiel Klappsitze oder Stützgriffe notwendig? Lassen Sie an diesen Stellen bereits das Mauerwerk verstärken (sofern es notwendig ist), dann können Sie diese später ganz einfach anbringen.
  • Seien Sie außerdem großzügig mit den Bewegungsflächen. Heute sind Sie vielleicht noch wendig, das ist mit einem Rollator oder Rollstuhl nicht mehr so. Hier benötigen Sie mehr Platz, um das Bad noch selbständig nutzen zu können.
  • Barrierefreiheit ist in diesem Zusammenhang natürlich ebenfalls ein Thema. Wir raten sowieso zu einer bodengleichen Dusche. Die fügt sich auch optisch viel besser ins Bad ein und verleiht ihm Größe – zumal in Kombination mit einer Glasduschwand.
  • Zwei weiterführende Artikel zum Thema Zukunftsplanung im Bad: Barrierefreies Badezimmer und Sicherheit im Bad.

Experten-Tipp #6: Maße, Maße, Maße

Sie haben nur Freude an Ihrem neuen Bad, wenn Waschtisch, Toilette und Co. genügend Platz zum Atmen haben – wenn also vor und neben den Sanitärgegenständen ausreichend freie Fläche ist. Wir haben es bereits in Tipp #5 erwähnt.

  • Schauen Sie bei der Planung genau hin, wieviel Raum die einzelnen Einrichtungsgegenstände einnehmen. Hilfreich kann hier zum Beispiel ein 3D-Badplaner sein, wie ihn manche Hersteller auf ihrer Website anbieten.
  • Sie können aber auch selbst tätig werden: Fertigen Sie einen maßstabsgetreuen Grundriss Ihres Badezimmers an und schneiden Sie Dusche, Badewanne usw. aus Karton aus. Natürlich im richtigen Maßstab. Sie können die Gegenstände nun frei im Raum hin- und herschieben und testen, wie es am besten passt.

Experten-Tipp #7: Dusch-WC statt WC und Bidet

Sie wollen auf ein zusätzliches Bidet neben dem WC auf keinen Fall verzichten? Das können wir verstehen, schließlich sorgt das Sitzwaschbecken für ein zusätzliches Plus an Hygiene im Bad. Nicht umsonst ist es in südlichen Ländern äußerst beliebt.

Planen Sie hierfür genügend Platz ein. Sie sollten mit mindestens 140 cm Breite rechnen, damit Sie WC und Bidet richtig nutzen können. Gerade bei Bidets braucht es auf beiden Seiten genügend Fläche zum Abstellen der Beine.

Sie haben diese Fläche nicht? Ein Dusch-WC ist die clevere Alternative.

Eine Duschtoilette vereint die Funktionen von Bidet und WC und kann noch wesentlich mehr. Es besitzt zum Beispiel meist einen Föhn, so dass Toilettenpapier überflüssig ist. Andere mögliche Highlights: Sitzheizung, Nachtlicht oder Geruchsabsaugung.

Falls Sie momentan noch nicht überzeugt sind, empfehlen wir Ihnen, zumindest bereits einen Stromanschluss beim WC legen zu lassen. Sie können dann das Dusch-WC jederzeit problemlos nachrüsten.

Experten-Tipp #8: Die passenden Farben wählen

Farben haben wesentlichen Einfluss auf das Wirken des Badezimmers. Die Farbgestaltung erfolgt über die Fliesen an Boden und Wand, aber auch durch die verschiedenen Sanitärgegenstände.

Bei Fliesen sind nahezu alle beliebigen Farben und Muster erhältlich. Sie können sich für eine Trendfarbe entscheiden, besser ist es jedoch, eine neutrale Farbe wie Schwarz, Weiß, Grau oder Braun zu wählen. Diese Farben sind zeitlos und gefallen auch noch in 10, 15 Jahren. Außerdem lassen sie sich perfekt kombinieren.

Unser Tipp: Wählen Sie bei den Fliesen neutrale Farben, dürfen die Sanitärgegenstände ruhig etwas farbenfroher sein

Mit farbiger Badeinrichtung haben wir uns in den vergangenen Wochen ausführlich befasst:

Experten-Tipp #9: Wenn Wanne, dann Hingucker

Sie wissen noch nicht, ob Sie eine Badewanne einplanen sollen oder nicht?

Hier einige Tipps unserer Experten:

  • Wenn Sie und Ihre Familie nur zwei, drei Mal im Jahr baden, zum Beispiel weil Ihnen kalt ist, dann können Sie auf eine Wanne problemlos verzichten. Investieren Sie das Geld besser in eine großzügige bodengleiche Dusche.
  • Wollen Sie auf ein entspannendes Bad in der Wanne nicht verzichten, gibt es auch Lösungen für kleine Räume und Badezimmer mit komplizierten Grundrissen. Unsere Fachberater am Telefon oder die Kollegen vom Reuter Store beraten Sie gerne zu diesem Thema.
  • Prinzipiell raten unsere Experten, für die Badewanne einen echten Hingucker zu wählen . Es gibt mittlerweile auch kleine freistehende Wannen. So können Sie sich selbst in kleinen Bädern diesen Traum erfüllen.

Experten-Tipp #10: Genügend Zeit einplanen

Spontane und schnelle Entscheidungen haben natürlich ihren Reiz. Vorschnell sollten Sie bei der Badneugestaltung jedoch nicht handeln, damit Sie lange Freude an Ihrem neuen Bad haben.

Unser Tipp: Bei einem Badumbau sind viele Entscheidungen zu treffen. Nehmen Sie sich so viel Zeit dafür, wie Sie benötigen. Schlafen Sie lieber eine Nacht drüber, wenn Sie sich bei einem Thema nicht sicher sind.

Stehen Ihre Entscheidungen, geht es um die Umsetzung Ihrer Ideen. In der Regel machen das Handwerker verschiedener Gewerke für Sie - zum Beispiel Installateure, Elektriker oder Fliesenleger.

Hier gilt es, diese so zu koordinieren, dass die Badsanierung möglichst schnell über die Bühne geht. Kümmern Sie sich bereits im Vorfeld darum, wann welcher Handwerker Zeit hat. Im besten Fall kennen sich die Handwerker untereinander, so dass sie sich miteinander absprechen können.

Experten-Tipp #11: Auf richtiges Licht achten

Das Badezimmer ist längst ein Raum, in dem es um weit mehr als nur Körperhygiene geht. Das macht sich auch bei der Lichtplanung bemerkbar. Reichte früher eine Deckenlampe aus, sollten Sie heute verschiedene Bereiche und Lichtarten definieren.

  • In der Badewanne reicht zum Beispiel ein eher gemütliches Licht aus. Sie benötigen dort Lampen, die ein warmweißes Licht ausstrahlen oder sich dimmen lassen. Richtig romantisch sind Kerzen, die Sie in einer Nische neben oder hinter der Wanne aufstellen.
  • Am Waschtisch sollte das Licht hingegen heller sein. Hier empfehlen sich Leuchtmittel mit neutral- oder tageslichtweißer Lichtfarbe. Diese geben die Farben besser wieder, was beim Schminken von Vorteil ist.
  • Ganz allgemein sollten Sie darauf achten, das Bad nicht gleichmäßig hell auszustrahlen. Gerade das Spiel mit Licht und Schatten macht es interessant. Schauen Sie lediglich, dass das Licht dort ist, wo Sie es benötigen und der Schatten dort ist, wo es etwas gemütlicher sein soll. 
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