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Sicherheit im Badezimmer - Unfälle vermeiden

Sicherheit im Bad & Unfälle vermeiden -
Ein Ratgeber für Jung und Alt

In einer aktuellen Forsa-Umfrage ging es darum, was Menschen von Ihrem neuen Badezimmer erwarten. An erster Stelle steht Funktionalität, danach kommt aber bereits Sicherheit – noch vor Design. Doch was macht ein sicheres Badezimmer aus? Und ist das nur etwas für Kinder, die ältere Generation oder für Menschen mit körperlicher Einschränkung? Bei uns erfahren Sie es.

Haushaltsunfälle sind bei sämtlichen Unfallstatistiken stets ganz vorne mit dabei. Und das Badezimmer spielt dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle. Kein Wunder, schließlich lauern dort verschiedenste Gefahren:

  • Rutschige Fliesen, Badewannen, Duschen

  • Heißes Wasser

  • Elektrische Geräte

  • Hohe Schwellen

  • Lose Badvorleger

  • Fehlende Selbständigkeit

  • Keine Hilfe im Ernstfall

Rutschige Fliesen

Rutschige Fliesen sind ein Thema, mit dem Sie sich bereits bei der Badplanung beschäftigen sollten. Schauen Sie bei der Wahl der Bodenfliesen nicht nur auf das Design, sondern auch auf die Rutschfestigkeit. Wie rutschhemmend eine Fliese ist, erkennen Sie an den Rutschfestigkeitsklassen. Sie gehen von R 9 für leicht rutschfest bis R 13 (stark rutschfest).

Es gibt in Ihrem privaten Bad keine Pflicht, rutschhemmende Fliesen zu verwenden. Wir empfehlen trotzdem, zumindest Bodenfliesen der Klasse R 9 zu verwenden. In der gefliesten Dusche haben Sie auf Fliesen der Klasse R 10B den optimalen Stand. Das "B" bedeutet, dass sie sich speziell für den Barfußbereich eignen.

Als rutschfeste Alternative haben sich Mosaikfliesen bewährt. Durch den hohen Fugenanteil ist die Rutschgefahr deutlich gemindert. Allerdings bedeuten viele Fugen auch viel Putzen. Wenn Sie kein kleiner Putzteufel sind, sollten Sie sich diese Wahl gut überlegen.

Was tun, wenn sich die Fliesen nachträglich als zu rutschig herausstellen?

Nun, da gibt es verschiedene Möglichkeiten, ohne dass Sie neue Fliesen benötigen. So lässt sich die Keramik zum Beispiel rutschfest beschichten. Darüber sollten Sie insbesondere in der Dusche nachdenken. Auch eine chemische oder mechanische Behandlung ist manchmal möglich. Es gibt außerdem mobile Geräte, mit denen Fliesen nachträglich mit Hilfe eines Lasers rutschfest gemacht werden können.

Duschwanne mit Antislip-Beschichtung

Duschwanne mit Antislip-Beschichtung (Foto: HSK)

Rutschige Badewannen und Duschen

Ähnlich wie Fliesen lassen sich auch Badewannen und Duschen nachträglich rutschfest beschichten. Es gibt im Handel dafür spezielle Folien, aber auch Materialien, die sich streichen lassen.

Bei uns im Shop haben Sie außerdem bei den meisten Duschwannen die Wahl, sie mit einer rutschfesten Oberfläche zu kaufen. Bei Villeroy & Boch heißt sie zum Beispiel VilboGrip, bei Kaldewei Secure Plus, Antislip oder Vollantislip und bei HSK ebenfalls Antislip. Diese Duschtassen kosten zwar einige Euro mehr, doch das sollte Ihnen Ihre Sicherheit wert sein.

Die einfachste Variante sind rutschfeste Dusch- und Badewanneneinlagen aus Kautschuk oder anderen Materialien. Sie werden einfach in die Wanne bzw. Dusche gelegt. Das sieht nicht immer sehr elegant aus, hilft jedoch Unfälle zu vermeiden. 

Dusche mit Klappsitz und Haltegriffen

Dusche mit Klappsitz und Haltegriffen (Foto: Emco System 2)

Sicherheit in der Dusche

Die Dusche ist ein sehr gefährliches Pflaster, hier lauern gleich mehrere Gefahren. Zum Beispiel Verbrühungsgefahr durch zu heißes Wasser. Hier empfehlen sich Brausethermostate, die sich auf die Wunschtemperatur einstellen lassen. Hier besteht dann keine Gefahr, dass Sie sich an zu heißem Wasser verbrühen.

Das gilt insbesondere, wenn kleine Kinder die Dusche nutzen oder ältere Personen. Diese haben mitunter Probleme, mit einem Einhebelmischer die richtige Wassertemperatur einzustellen. Praktisch sind zudem Armaturen, die sich stets kühl anfühlen, ganz gleich wie warm das Wasser ist. Bei Grohe nennt sich das zum Beispiel CoolTouch.

Für festen Stand sorgen

Alte Menschen sind oft sind sie bereits etwas wackelig auf den Beinen und besteht die Gefahr, dass sie in der Dusche ausrutschen und stürzen. Da helfen rutschfeste Duschwannen und Fliesen, wie im Kapitel zuvor beschrieben. Das ist aber nur ein Sicherheitsaspekt in der Dusche. Wer nicht mehr gut zu Fuß ist, möchte sich zusätzlich noch festhalten oder sogar hinsetzen, während er duscht. Es braucht dafür Haltegriffe und Duschsitze.

Winkelgriffe erhöhen die Sicherheit

Haltegriffe mindern die Sturzgefahr

Für die Dusche gibt es unterschiedliche Arten von Haltegriffen. Die einfachste Variante ist ein waagerechter Griff. Den sollten so oder so bei ihrer Dusche einplanen, selbst wenn Sie noch leichtfüßig unterwegs sind.

Mehr Sicherheit bieten  Winkelgriffe mit einem senkrechten und waagerechten Holm. Der waagerechte Teil hilft beim Aufstehen, der senkrechte Teil dient als Haltegriff beim Stehen. Praktisch sind Haltegriffe, die in die Duschstange integriert sind.

Hier geht es zu unseren Haltegriffen im Shop.

Duschsitze für Pflegebedürftige

Wer überhaupt nicht mehr stehen kann, benötigt einen Hocker oder Sitz in der Dusche. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wie zum Beispiel einen fest montierten Klappsitz.

Er ist dann hilfreich, wenn Sie sich von einem Rollstuhl auf den Sitz manövrieren müssen, denn er kann nicht verrutschen. Häufig reicht aber ein einfacher Duschhocker aus, der sich je nach Bedarf in die Dusche stellen lässt.

Hier geht es zu unseren Duschsitzen im Shop.

Duschsitz zum Einhängen

Bodengleicher Zugang zur Dusche

Sicherheit in der Dusche bedeutet auch, einen barrierefreien Zugang zu ermöglichen. Bodengleiche Dusche lassen sich entweder mit Hilfe einer Duschwanne oder Fliesen realisieren.

Wenn Sie im Rollstuhl sitzen, benötigen Sie eine entsprechend große Grundfläche. Diese sollte bei 1,50 m x 1,50 m liegen, so steht es in der DIN. Diese gilt aber nur für öffentliche Sanitäreinrichtungen.

Wie Sie es in Ihrem privaten Bad lösen, bleibt Ihnen überlassen. In der DIN steht übrigens auch, dass barrierefreie Duschen für Fußgänger eine Grundfläche von mindestens 1,20 m x 1,20 m haben sollen.

Erfahren Sie mehr über bodengleiche Duschen.

Waschbecken mit berührungsloser Armatur

Waschbecken mit berührungsloser Armatur (Foto: Hansa Stela)

Sicherheit am Waschbecken

Zähneputzen, Händewaschen, Morgenwäsche – das Waschbecken ist häufig im Gebrauch. Auch hier können Sie einiges für die Sicherheit machen. Das fängt bei der Wahl der Armaturen an. Thermostatarmaturen sind hier noch nichts so weit verbreitet, es gibt aber welche, bei denen sich die Höchsttemperatur einstellen lässt. So lassen sich Verbrühungen vermeiden.

Praktisch sind berührungslose Armaturen. Hier muss das Wasser häufig nicht manuell reguliert werden. Das ist insbesondere bei alten Menschen hilfreich, die mit der Bedienung ihre Probleme haben. Für Rolli-Fahrer gibt es Spezialarmaturen mit langem Hebel, so dass sie das Wasser im Sitzen regulieren können.

Unterfahrbarer Waschtisch mit Haltegriffen

Unterfahrbare Waschtische für Rollifahrer

Rollifahrer benötigen besonders flache Waschtische, damit sie mit ihren Beinen unter das Becken kommen.

Manche dieser unterfahrbaren Waschbecken sind zusätzlich mit Haltegriffen ausgestattet.

Sie können aber auch zum Beispiel separate Stützklappgriffe montieren, um die Sicherheit am Waschbecken zu erhöhen.

Zu den unterfahrbaren Waschtischen im Shop

Den Spiegel beachten

Noch ein weiterer Aspekt der Sicherheit am Waschbecken: der Spiegel. Wer am Waschbecken sitzt, hat häufig das Problem, dass er sich nicht oder nur unzureichend im Spiegel begutachten kann. Und eitel sind wir doch immer ein wenig – bis ins hohe Alter.

Es besteht die Gefahr, dass der Sitzende sich aufrichten möchte und dabei stürzt. Mit kippbaren Spiegeln lässt sich das vermeiden. Manche besitzen sogar lange Griffe, mit denen sich die Neigung des Spiegels im Sitzen ändern lässt. Alternativ können Sie natürlich auch einen extra großen Spiegel auswählen, der runter bis zum Waschtisch reicht.

Dusch-WC Laufen

Ein Dusch-WC ist komfortabel und sorgt für Sicherheit (Foto: Laufen Cleanet Riva)

Sicherheit an der Toilette

Die Toilette ist so ziemlich der intimste Bereich im Badezimmer. Jeder möchte sie solange wie möglich selbständig und ohne fremde Hilfe nutzen. Dazu müssen einige Maßnahmen getroffen werden.

Auf die Höhe achten

Insbesondere für Rollstuhlfahrer sind Toiletten in der Regel zu niedrig. Es sind etwa 46 bis 48 Zentimeter notwendig, damit ein Wechsel von Toilettensitz zu Rolli und umgekehrt komfortabel möglich ist.

Aber auch vielen Fußgängern fällt das Aufstehen mit zunehmendem Alter schwerer. Hier hilft zum Beispiel eine Toilettensitzerhöhung. Sie können aber auch von vornherein einplanen, das WC höher zu hängen. Das ist bei einem Wand-WC kein Problem. Bei Standtoiletten müssen Sie zu erhöhten Varianten greifen.

Erfahren Sie mehr über Höhen und Abstände bei Toiletten.

Stützklappgriff Toilette

Stützklappgriffe helfen beim Aufstehen

Beim Aufstehen und Hinsetzen helfen spezielle Stützklappgriffe, die neben dem WC montiert werden. Manchmal ist in den Griffen sogar ein Schalter für die Spülung verborgen. Dann kann gespült werden, ohne sich dabei umdrehen zu müssen.

Häufig werden WCs heutzutage mit Vorwandelementen montiert. Bei herkömmlichen Montageelementen ist eine Montage von Stützgriffen nur schwer möglich.

Es gibt aber spezielle Elemente, an denen sich Stütz- und Haltegriffe auch im Trockenbau sicher verankern lassen können. Sie sind separat erhältlich oder auch Bestandteil des WC-Elements.

Denken Sie an Dusch-WCs

Ein ungeheurer Komfortgewinn sind Dusch-WCs, die in Japan schon lange Standard sind und immer häufiger auch in europäischen Bädern zu finden sind. Sie funktionieren ohne Toilettenpapier. Ein Wasserstrahl reinigt den Po und ein Warmluftföhn pustet in trocken. So sind keine Verrenkungen notwendig, um sich zu säubern. Mehr über Duschtoiletten erfahren.

Toilette mit Stützklappgriff

Toilette mit Stützklappgriff (Foto: emco)

Badewanne mit Tür

Badewanne mit Tür (Foto: Duravit)

Sicherheit in der Badewanne

Viele Menschen wollen auf ein entspannendes Wannenbad auch dann nicht verzichten, wenn sie bereits etwas Probleme beim Ein- und Ausstieg aus der Wanne haben. Wichtig ist es dann, die Sicherheit zu erhöhen, um Unfälle zu vermeiden.

Grohe Badewannengriff

Ein Griff muss sein

Ein Haltegriff ist da schon Standard, den sollten Sie so oder so montieren, denn ins Rutschen können Sie immer kommen. Ob Jung oder Alt- Für zusätzliche Sicherheit sorgen die bereits erwähnten Wanneneinlagen. Sie sind insbesondere dann zu empfehlen, wenn Sie in der Badewanne auch duschen.

Sitze für mehr Sicherheit

Für mehr Sicherheit sorgen außerdem Badewannensitze. Sie helfen beim Ein- und Aussteigen aus der Wanne und bieten zusätzlichen Komfort während des Vollbads. Es gibt sie in den verschiedensten Ausführungen – als Hocker, als Sitz mit oder ohne Rückenlehne, zum Einhängen in die Badewanne oder zum Hineinstellen.

Badewannen mit Tür

Wer nicht mehr über den Badewannenrand klettern möchte, für den bietet sich eine Badewanne mit Tür ein. Die Tür ermöglicht einen nahezu barrierefreien Zugang zur Wanne. Diese kann dann meist auch problemlos als Dusche genutzt werden. Erfahren Sie mehr über Badewannen mit Tür.

Wasser und Strom

Im Badezimmer treffen Wasser und Strom auf engsten Raum direkt aufeinander. Das kann bei fahrlässigem Umgang tödliche Folgen haben. Das kann mit dem Föhn, Radio oder was auch immer passieren, was einen Stecker besitzt. Zu einem sicheren Bad gehört es daher immer auch, sich Gedanken um die elektrischen Anschlüsse und Geräte zu machen. Das gilt insbesondere dann, wenn kleine Kinder im Haus sind.

Vor allem ältere Gebäude sind häufig nicht mit einem FI-Schutzschalter ausgestattet (Pflicht seid 1984). Doch solch ein Schalter kann Leben retten, unterbricht er doch den Stromkreis, wenn zum Beispiel ein an der Steckdose angeschlossenes Smartphone in die Badewanne fällt. Falls sind noch keinen FI-Schalter besitzen, sollten Sie in dringend nachrüsten.

Schutzbereiche im Badezimmer

Schutzbereiche im Badezimmer

Schutzbereiche beachten

Abgesehen vom FI-Schalter, der seit über 30 Jahren Pflicht im Bad ist, gibt es im Bad noch verschiedene Schutzbereiche, die bei der Elektroinstallation zu beachten sind:

Im Schutzbereich 0 müssen Sie mit Strom besonders vorsichtig sein. Der Bereich verläuft innerhalb der Badewanne und Duschtasse plus deren Rand. Hier dürfen Sie nur speziell für diesen Bereich zugelassene Lampen montieren. Genauer gesagt müssen sie der Schutzart IPX7 entsprechen - das bedeutet, dass sie gegen zeitweiliges Untertauchen geschützt sind. Andere elektrische Installationen sind hier absolut tabu. 

Direkt an den Schutzbereich 0 schließt sich der Schutzbereich 1 an, er geht bis 2,25 Meter über Dusch- und Badewanne. Leuchten müssen hier mindestens von der Schutzart IPX5 sein, sie sind dann gegen Strahlwasser geschützt. Steckdosen sind keine erlaubt, lediglich Boiler oder Lüftungsgeräte dürfen hier fest installiert werden.

Der Schutzbereich 2 umfasst eine Fläche von 60 Zentimeter vor Dusche und Badewanne. Hier sind ebenfalls keine Schalter und Steckdosen erlaubt. Ein Anschluss der Waschmaschine ist hier allerdings möglich. Leuchten müssen mindestens der Schutzart IPX4 entsprechen und gegen Spritzwasser geschützt sein. Der Bereich wird kleiner, wenn die elektrischen Geräte durch eine Trennwand vor Spritzwasser geschützt sind.

An den Schutzbereich 2 schließt sich der Schutzbereich 3 an, der eine Tiefe von 240 Zentimeter besitzt. Er geht bis zu einer Höhe von 225 Zentimetern ab Fußbodenoberkante. Wenn sie mit einem FI-Schalter geschützt sind, dürfen hier Schalter und Steckdosen installiert werden. Diese müssen von separaten Trenntransformatoren oder mit Schutzkleinspannung unter 12 Volt mit Strom versorgt werden.

große bodengleiche Dusche

Eine große bodengleiche Dusche trägt zur Sicherheit bei (Foto: Bette Floor)

Was sonst noch zur Sicherheit im Bad beiträgt

Wir haben es an anderer Stelle bereits einmal erwähnt – das Badezimmer ist ein Raum, in dem es viel um Privatsphäre und Eigenständigkeit geht. Jeder will so lange es nur geht, sich dort selbständig bewegen. Dazu braucht es eine entsprechende Badausstattung, wie sie ausführlich beschrieben wurde. Aber auch noch einige andere Dinge.

Genügend Bewegungsfläche einplanen

Ganz wichtig ist genügend Bewegungsfläche – und das nicht nur für Rollstuhlfahrer, sondern auch für Menschen, die sich zum Beispiel mit Rollator fortbewegen oder generell schlecht zu Fuß sind und eventuell auch nicht mehr so gut sehen.

Sie sollten daher gut überlegen, ob Sie Ihr Bad bei einer Sanierung vergrößern. Häufig sind dann die Kinder aus dem Haus und Sie haben den einen oder anderen ungenutzten Raum, der dazu genommen werden kann.

In unserem Ratgeber "Barrierefreies Badezimmer" erfahren Sie mehr über die Bewegungsflächen im Bad.

Badausstattung ohne Ecken und Kanten

Da die Sehkraft im Alter meist abnimmt, sollten Sie eine Badeinrichtung ohne größere Ecken und Kanten wählen. Nehmen Sie Badmöbel mit abgerundeten Kanten oder eine Badewanne, die nicht allzu kubistisch daherkommt. Beliebte Badmöbel-Serien mit abgerundetem Design sind zum Beispiel Treos "Serie 920" oder Duravit "Happy D.2".

Hilfe im Notfall

Und noch etwas macht das Bad zwar nicht direkt sicherer, vermittelt aber ein gutes Gefühl und kann im Falle eines Sturzes äußerst hilfreich sein: Eine Verbindung nach draußen. Zum Beispiel in Form eines mobilen Telefons oder eines Hausnotrufsystems, das 24 Stunden am Tag für Sicherheit sorgt.

Die Tür richtig planen

Hilfreich kann es sein, wenn sich die Badtür von außen öffnen lässt. So kommen Retter schneller ins Bad ohne die Tür eintreten zu müssen. Bestenfalls öffnet die Tür zudem nach außen, so dass sie nicht durch eine davorliegende Person blockiert wird.

gemütliches Bad für Klein und Groß

Gemütliches Bad, in dem sich Klein und Groß wohlfühlen (Foto: Burgbad Bel)

Das Badezimmer kindersicher machen

Kleine Kinder gehen für ihr Leben gerne auf Entdeckungstour - auch im Badezimmer. Kein Klo, keine Badewanne, kein Waschbecken ist vor ihnen sicher. Doch können Sie das auch, ohne sich in Gefahr zu bringen? Machen Sie den Check:

  • Besitzen die Badmöbel Ecken und Kanten? Wenn ja, dann tauschen Sie sie gegen abgerundete Möbel aus oder polstern Sie die Ecken zumindest ab.

  • Sind Putzutensilien und andere gefährliche Chemikalien in Griffnähe der Kinder verstaut? Wenn ja, dann packen Sie alles dorthin, wo die Kids auf keinen Fall rankommen.

  • Kommen die Kinder gut an ihre eigenen Badutensilien? Wenn nein, dann räumen Sie ein unteres Fach im Badregal für sie frei oder kaufen ihnen ein eigenes.

  • Sind die Steckdosen gut gesichert? Wenn nein, dann bauen Sie eine Steckdosensicherung ein und schützen Sie Ihre Kinder vor einem Stromschlag.

  • Stecken Ihre Kinder gerne Ihren Kopf in die Toilettenschüssel? Wenn ja, eine Toilettendeckel-Sicherung sorgt für Abhilfe. Sie müssen dann auch keine Barbies mehr aus dem Klo retten.

  • Lassen Sie gerne Ihren Fön oder Rasierer eingestöpselt liegen? Wenn ja, packen Sie alle elektrischen Geräte dorthin, wo Ihre Kleinsten niemals hinkommen.

  • Kommt aus Ihren Armaturen zu heißes Wasser? Wenn ja, dann tauschen Sie sie aus gegen Badarmaturen, bei denen sich die Höchsttemperatur begrenzen lässt.

  • Sind Ihre Kinder ganz wilde Tober? Wenn ja, dann polstern Sie am besten auch Ihre Badarmaturen ab. Nicht dass sich noch jemand daran schwerer verletzt.

  • Besitzen Ihre Möbel viele Türen und Schubladen? Wenn ja, dann denken Sie an einen Klemmschutz, damit sich Ihre Kinder nicht die kleinen Finger darin quetschen.

  • Haben Sie Haltegriffe an Wanne und Dusche? Wenn nein, dann sollten Sie schnellstens welche montieren, damit Ihre Kids nicht böse stürzen, wenn sie baden oder duschen.

Das waren jetzt nur Stichworte - mehr zu diesem Thema finden Sie in unserem Ratgeber Familienbadezimmer - ebenfalls hier im REUTER Magazin. Hier finden Sie spezielle Badausstattung für Kinder. Dazu gehören Waschtische, Toiletten oder WC-Sitze.

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