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rutschfeste Duschen

Rutschfeste Duschen genießen:
Mehr Sicherheit für Groß und Klein

Schwups - ausgerutscht und Bein gebrochen. Das passiert häufig, in der heimischen Wohnung besonders oft in der Dusche. Nicht nur ältere Personen oder Kinder stürzen in einer  rutschigen Dusche, sondern auch sportliche Menschen im besten Alter. Kurzum: Vor Ausrutschern ist keiner gefeit. Auf Nummer sicher gehen Sie mit einer rutschfesten Dusche. Wir verraten Ihnen, welche Möglichkeiten sich Ihnen dabei bieten.

1. Rutschfeste Duschwannen

Wenn Sie Wert auf Sicherheit legen, sollten Sie bereits bei der Planung der Dusche eine rutschfeste Duschwanne vorsehen. Das gilt insbesondere bei größeren Duschflächen. Wo Sie sich bei einer 80 cm x 80 cm großen Dusche im Ernstfall noch an den Wänden abstützen können, ist das bei einer XXL-Duschtasse nicht mehr so leicht möglich. Da sollten Sie bestenfalls erst gar nicht ins Rutschen kommen.

Wenn Sie sich bei uns im Shop umschauen, werden Sie merken, dass jeder Hersteller seine eigene Bezeichnung für rutschfeste Duschwanne hat. Da gibt es „Rutschfest“, „Rutschhemmend“, „Antislip“, „Vollantislip“, „SecurePlus“ oder „Antirutsch“, um nur einige zu nennen. Manchmal geht die rutschhemmende Beschichtung zudem über die gesamte Duschfläche, manchmal sind nur Teilbereiche beschichtet.

Einteilung in verschiedene Antirutsch-Klassen

Wie stark rutschhemmend die Duschtassen letztlich sind, darüber geben die Bezeichnungen der Hersteller keine Auskunft, hier lohnt sich ein Blick ins Kleingedruckte. Die Bewertungsgruppe nach DIN 51097 gibt Aufschluss darüber, wie rutschfest die Duschen wirklich sind:

  • Duschwannen der Klasse C haben maximale Rutschfestigkeit
  • Duschwannen der Klasse B sind der Mindeststandard im barrierefreien Bad
  • Duschwannen der Klasse A sind rutschhemmend, aber nicht so rutschsicher wie B und C

Hinweise auf die Antirutsch-Klasse der Duschwanne finden Sie in der Regel im Produktdatenblatt, das haben wir bei uns im Shop auf der Produktdetailseite unter „Downloads“ abgelegt, sofern eines vorhanden ist.

Wie kommt die Klassifizierung zustande?

Die Einstufung in A, B oder C erfolgt von einer unabhängigen Prüforganisation wie zum Beispiel dem TÜV. Der Prüfer steht dabei barfuß auf der mit Seifenwasser benetzten Duschwanne, die allmählich immer stärker geneigt wird. Je nachdem, wann er ins Rutschen kommt, kommt dann die Bewertung zustande.

Um zumindest für die Klasse A zugelassen zu werden, darf der Neigungswinkel 12 Grad nicht unterschreiten, für Klasse B sind es 18 Grad und für die höchste Einstufung A darf der Winkel nicht kleiner als 24 Grad sein.

2. Rutschfeste Fliesen

Immer häufiger werden bodengleiche Duschen auch im Privatbereich gefliest. Ähnlich wie Duschwannen sind Fliesen allerdings von Natur aus eher rutschig, insbesondere, wenn sie glasiert sind. Solch eine Keramik sollten Sie für die Dusche keinesfalls verwenden. Gut sind kleine Mosaikfliesen, die durch den hohen Fugenanteil bereits eine erhöhte Trittsicherheit bieten.

Wollen Sie großformatige Fliesen verwenden, sollten Sie auf jeden Fall darauf achten, dass diese rutschhemmend sind. Die Einteilung erfolgt so ähnlich wie bei den Duschwannen, es gibt jedoch einige Besonderheiten.

Welche Fliesen verwenden?

Bei Fliesen gibt es zum Beispiel die Rutschfestigkeitsklassen R 9 bis R 13. Eine höhere Rutschsicherheit bieten Fliesen erst ab R 11, besonders trittfest sind Fliesen der Klassen R 12 und R 13. Diese eignen sich perfekt für die Dusche.

Bei Fliesen für die Dusche sollten Sie zusätzlich noch auf dem Zusatz A, B oder C achten. Hier sind wir dann exakt bei den Duschwannen, denn diese Werte bezeichnen genau das, was wir bereits im Kapitel zuvor beschrieben haben.

Fliesen der Klasse A sind eher nur für den Bereich um die Dusche geeignet, da sie nur bei Flächen, die gelegentlich feucht werden, sicheren Halt gewährleistet. Perfekt für Duschflächen sind Fliesen der Klasse B geeignet. Fliesen der Klasse C brauchen Sie für die Dusche nicht, sie eignen sich besonders für Bereiche, die dauerhaft unter Wasser sind.

3. Duschen nachträglich rutschfest machen

Ist Ihre Dusche rutschig und wenig sicher, gibt es verschiedene Möglichkeiten, sie nachträglich rutschfest zu machen. Die Methoden eignen sich für Fliesen und Duschwannen gleichermaßen:

  • ❶ Duschmatten oder Duscheinlagen

    Duschmatten und Duscheinlagen sind in den unterschiedlichsten Ausführungen erhältlich. Praktisch sind welche mit Saugnäpfen, da sie beim Duschen nicht wegrutschen. Besitzen sie zusätzlich noch Löcher, wird zum einen verhindert, dass sich beim Duschen zu viel Wasser auf der Matte sammelt, zum anderen wird auch der Schimmelbildung vorgebeugt.

  • ❷ Anti-Rutsch-Sticker

    Anti-Rutsch-Sticker werden fest auf die Duschfläche geklebt. Das hat den Vorteil, dass sich kein Schmutz darunter sammeln kann. Dafür können sie zum Reinigen nicht einfach aus der Dusche genommen werden wie Matten oder Duscheinlagen. Die Sticker besitzen zudem eine grobkörnige Oberfläche, die relativ schmutzanfällig ist.

  • ❸ Anti-Rutsch-Schuhe

    Wer seine Dusche nicht mit einer Matte oder Stickern „verschandeln“ möchte, kann auch mit Anti-Rutsch-Schuhen duschen. Sie kennen solche Schuhe vielleicht von Strandurlauben, wenn der Untergrund nicht aus feinem Sand besteht. Durch die Noppen geben die Schuhe Halt in der rutschigen Dusche. Außerdem lassen sie sich meist in der Waschmaschine reinigen.

  • ❹ Anti-Rutsch-Spray

    Das Anti-Rutsch-Spray funktioniert ähnlich wie die Sticker, nur, dass hier die grobkörnige Oberfläche aufgesprüht wird. Das geht in der Regel recht einfach, es ist lediglich darauf zu achten, die gesamte Fläche gleichmäßig einzusprühen. Das Spray haftet in der Regel auf den meisten Materialien. Es ist also egal, ob die Duschwanne aus Acryl oder Stahlemail ist oder ob es sich um einen Fliesenboden handelt.

4. Das bringt zusätzliche Sicherheit

Legen Sie gesteigerten Wert auf Sicherheit beim Duschen, sollten Sie nicht nur auf den Boden schauen, sondern auch an die Wand. Haltegriffe sind nicht nur etwas für Ältere und Gebrechliche. Gerade wenn kleine Kinder im Haus sind, bietet ein Haltegriff zusätzliche Sicherheit und besseren Halt beim Duschen.

Wenn Sie sich wackelig auf den Füßen fühlen, sollten Sie über einen Duschhocker oder Duschklappsitz nachdenken. Hocker können Sie nach dem Duschen einfach herausnehmen und zum Beispiel beim Waschbecken weiternutzen. Duschklappsitze sind fest montiert, lassen sich aber bei Nicht-Gebrauch platzsparend nach oben klappen. So stören sie andere Familienmitglieder nicht beim Duschen.

Jetzt sind Sie an der Reihe

Sie wissen nun alles zum Thema "rutschfeste Duschen", doch eines haben wir noch nicht erwähnt: Alle hier genannten Vorschriften und DIN-Normen gelten nur für den öffentlichen Bereich sowie für Pflegeeinrichtungen. Für den privaten Bereich gibt es keinerlei Richtlinien bezüglich Rutschfestigkeit und Sicherheit in der Dusche. 

Als Eigenheimbesitzer sind Sie ganz alleine dafür verantwortlich, sich darum zu kümmern. Wie es als Vermieter aussieht, vermögen wir nicht zu sagen. Wollen Sie Ärger aus dem Weg gehen und liegt Ihnen die Gesundheit Ihrer Mieter auf dem Herzen, sollten Sie die Dusche auf jeden Fall rutschsicher planen.

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