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Puristisches Badezimmer –
Konzentration auf das Wesentliche

Sie lieben es aufgeräumt, geradlinig und klar strukturiert? Dann ist ein puristisches Badezimmer genau das richtige für Sie. Ist der Einrichtungsstil nur etwas für strenge Asketen? Nicht unbedingt, denn durch die Reduktion auf das Wesentliche tritt der Nutzer mit seinen Bedürfnissen in Vordergrund. Ein nach den Grundsätzen des Purismus eingerichtetes Bad ist somit stets ein Badezimmer zum Entspannen. Hier erfahren Sie, wie das funktioniert.

Was bedeutet Purismus?

Der Begriff „Purismus“ stammt eigentlich aus der Kunst und beschreibt dort eine Stilrichtung, die 1918 ihren Anfang genommen hat. Einer der Initiatoren war der bekannte Architekt, Designer und Künstler Le Corbusier.

Nach dem Prinzip „weniger ist mehr“ lassen Puristen alles weg, was nicht unbedingt benötigt wird. Strenge, klare Formen sind das wesentliche Merkmal. Wichtig ist zudem das Zusammenspiel von Maß und Material sowie von Raum und Licht.

Soviel zur Theorie, kommen wir nun zum praktischen Teil und zu 6 Tipps für ein puristisches Badezimmer:

Verwenden Sie gerne eine kräftige Farbe - Waschschale aus der Serie "SBK" von Alape

Tipp #1: Die richtigen Farben aussuchen

Der puristische Einrichtungsstil kommt mit ganz wenigen Farben aus. In der Malerei war die Farbpalette auf Erdfarben, Ockergelb, Rot, Ultramarinblau, Schwarz und Weiß beschränkt. Farben wie Zitronengelb, Orange oder Smaragdgrün waren hingegen verpönt.

Beim puristischen Bad sollten Sie sich auf drei Farben oder vier Farbnuancen beschränken. Denken Sie dabei immer großflächig, denn allzu kleine Flächen bringen schnell Unruhe ins Badezimmer. Und unruhig darf es im puristischen Bad überhaupt nicht sein.

Was immer geht: Gerne dürfen Sie eine kräftige Farbe mit einem frischen Grau oder heimeligen Braun kombinieren. Erfahren Sie mehr zum Thema "Farbgestaltung im Badezimmer".

Tipp #2: Auf Schnörkel verzichten

Streng genommen war es mit dem Purismus bereits 1930 wieder vorbei – allerdings wurden viele Elemente von anderen Kunst- und Architekturstilen übernommen. So kommt der Bauhaus-Stil zum Beispiel überaus puristisch daher. Und auch die Pop-Art-Künstler aus den 1960er-Jahren holten sich ihre Inspirationen bei den Puristen.

Ein puristisches Badezimmer ist immer ein modernes, zeitloses Badezimmer. Der Fokus liegt auf der Funktionalität, für Schnickschnack oder Schnörkel ist kein Platz. Durch warme Farben und dem Einsatz natürlicher Materialien lässt sich einer nüchternen und unpersönlichen Atmosphäre entgegenwirken. Erfahren Sie mehr über moderne Badezimmer.

Dezentes Licht in einem Spiegelschrank der Serie "My View" von Villeroy & Boch

Tipp #3: Auf das richtige Licht achten

Licht spielt im puristischen Badezimmer eine wichtige Rolle. Warum? Ganz einfach. Die Badleuchten entscheiden maßgeblich darüber, ob es im Bad gemütlich ist oder nicht. Auch hier gilt: Nicht die Leuchte steht im Mittelpunkt, sondern das Bad mit seinen Benutzern. Ein opulenter Kronleuchter, der alle Aufmerksamkeit auf sich zieht, ist dann eher nicht gefragt.

Unterteilen Sie das Bad in verschiedene Zonen. Im Bereich des Waschbeckens muss das Licht heller, im Bereich der Badewanne gemütlicher sein. Hier bietet sich eine indirekte Beleuchtung an, die nicht blendet. Oder wie wäre es mit farbigem Licht? Moderne LED-Technik erlaubt Ihnen den Einbau von Leuchten mit Farbwechslern, die je nach Lust und Laune in einer anderen Farbe leuchten.

Tipp #4: Für Ordnung sorgen

Ein puristisches Badezimmer ist ein aufgeräumtes Badezimmer. Sorgen Sie für genügend Stauraum und verbannen Sie alles aus dem Raum, was sie nicht ständig dort benötigen. Zum Beispiel Reinigungsmittel oder einen Schrank voller Handtücher.

Geschlossene Badschränke oder Regale sind zu bevorzugen, auch in die Wand eingelassene Nischen sind möglich. So lassen sich Kosmetikartikel und anderes Badzubehör hinter Türen verstecken und lenken nicht ab. Lesen Sie hierzu unseren Magazinbeitrag "Wandnischen".

Rechteckig und puristisch - Aufsatzbecken aus der Serie "Vero Air" von Duravit

Tipp #5: Einfache Formen wählen

Die Sanitärgegenstände in einem puristischen Bad zeigen klare Kante. Badewannen, Armaturen und Waschbecken sind aus einfachen Formen wie Kreis, Zylinder, Quader oder Rechteck zusammengesetzt. Ausladendes Dekor oder opulente Zusatzelemente haben keine Chance.

Leichtigkeit ist angesagt – zum Beispiel durch wandhängende Toiletten und Badmöbel. Klare Glasduschen verstärken diesen Effekt. Selbstverständlich muss die Dusche in einem puristischen Bad ebenerdig sein. Entfernen Sie alles, was nicht unbedingt nötig ist – also auch die Duschwanne. Die geflieste Dusche bildet mit dem übrigen Boden eine Einheit. Erfahren Sie mehr über bodengleiche Duschen.

Tipp #6: Freiflächen einplanen

Ein zugestelltes Badezimmer ist generell nicht zu empfehlen, für Puristen gleich zweimal nicht. Sorgen Sie für genügend Bewegungsfreiheit im Bad. Verzichten Sie zum Beispiel auf eine Badewanne, wenn es sonst zu eng wird. Belohnen Sie sich stattdessen mit einer großzügigen Dusche. Und wofür ein Doppelwaschbecken, wenn Sie sowieso immer alleine im Bad sind?

Ist das Bad wirklich sehr, sehr klein, können Sie es zumindest optisch vergrößern. Das gelingt zum Beispiel durch helle Farben oder großzügige Spiegelflächen, die das Licht reflektieren. Halten Sie außerdem den Boden frei von Toilette oder Badmöbeln. Hängen Sie möglichst alles an die Wand.

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