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Niedrige Decken:
So lassen Leuchten Räume höher wirken

Die Frage, wann ein Raum als großzügig und besonders luftig empfunden wird, lässt sich nicht allein mit der Fläche begründen. Denn auch kleinere Zimmer können das Gefühl von Weite ausstrahlen. Das liegt zumeist an der Deckenhöhe, die daher auch Altbauten so begehrt machen.

Damals ahmte das aufstrebende Bürgertum dem Adel nach und man schuf sich mit Stuck und Flügeltüren (im Verhältnis) kleine Etagenschlösschen, die in Wirklichkeit doch recht opulent waren und es unserem Empfinden nach bis heute sind. Hohe Räume bedeuteten Prestige – man schwelgte in herrschaftlicher Pracht und zeigte, was man sich leisten kann.

Nicht viel später nach den sogenannten Gründerzeit-Jahren mit ihren repräsentativen Villen demokratisierte das Bauhaus um Walter Gropius und Le Corbusier das Wohnen für Jedermann. Es sollte bezahlbarer Wohnraum in den Städten für alle geschaffen werden, Wohnungen wurden dazu wie Schachteln übereinandergestapelt – und dabei die Deckenhöhe von fantastischen 3 Meter oder mehr in mancher Bel Etage auf pragmatische 2,26 Meter reduziert.

In den 1960er Jahren pendelte sich die Raumhöhe bei Neubauten auf gut beheizbare 2,40 Meter ein. Und auch wenn Bauherren heutzutage bei Neubauten wieder zu leichten Höhenflügen tendieren, verfügt die eindeutige Mehrheit deutscher Wohnungen und Häuser eben nur über die Standardhöhe – in der sich die Allermeisten Umfragen von Maklern zufolge absolut wohl und heimelig fühlen. 

Deckenleuchten sind vorteilhaft

Bei der Wahl der Beleuchtung erhält der Platz nach oben allerdings besondere Bedeutung. Damit keine buchstäblich gedrückte Stimmung aufkommt, gilt es ein paar Dinge zu beachten. Zum einen sollten Sie auf tief hängende Pendelleuchten besser verzichten. Sie ziehen die Zimmerdecke optisch nach unten und schaffen ungünstige Proportionen.

Dagegen schmiegen sich Deckenleuchten vorteilhaft flach an – ohne dass Sie dabei auf eine spektakuläre Wirkung verzichten müssten. Entwürfe wie „Cosmic Angel“ oder auch „Pirce Soffitto“ von Artemide stellen unter Beweis, dass nicht nur Kronleuchter zum bemerkenswerten lichtspendenden Einrichtungsobjekt taugen. 

Spots und Strahler sind variabel einsetzbar

Als modern und außerdem durch ihre Schwenkbarkeit äußerst variabel erweisen sich Spots und Strahler. Entweder frei schwebend oder kompakt in einen Korpus eingelassen wie bei "Phase" aus der Reihe "myLiving" von Philips wird das Licht gebündelt in verschiedenen Richtungen durch den Raum geschickt, ohne selbst als Leuchte viel Aufmerksamkeit zu erregen.

Wer sich für Strahler und Spots an der Decke entscheidet, weiß deren dezentes Auftreten zu schätzen, mit dem sie sich stilistisch in jedes Ambiente unkompliziert integrieren.

Niedrige Deckenhöhen vertragen Akzente

Effektvolle Akzente erzielen Sie bei niedriger Deckenhöhe mit Wandleuchten. Dabei sind insbesondere Modelle geeignet, die ihr Licht komplett nach oben abgeben und möglichst die gesamte Decke ausleuchten. Alternativ eignen sich mehrere Exemplare des gleichen Modells in Reihe gehängt, deren Lichtkegel dekorativ miteinander verschmilzen. „Robotic“ von Milan verfügt sogar über drehbare Leuchtköpfe, die sich ganz individuell ausrichten lassen.

Last but not least erzeugen Stehleuchten raffinierte Lichtszenarien. Schon durch ihre aufstrebende Form betonen sie die vertikale Linie des Raums, was ihn optisch streckt. Deckenfluter etwa lenken durch die Ausleuchtung den Blick geschickt nach oben. Aber auch Lichtstelen wie „One by One“ von Belux sowie „Danese Milano“ von Artemide strecken mit ihrer schlanken aufrechten Gestalt den Raum.

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