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Licht im Bad

Mehr als nur schöner Schein:
Grundsätze der Lichtplanung im Bad

Eine Deckenlampe im Bad muss reichen. Dies galt vielleicht früher. Mit den wachsenden Anforderungen an das Badezimmer sind auch die Ansprüche an die Badbeleuchtung gestiegen. Bei uns erfahren Sie, auf was es bei der Lichtplanung im Bad ankommt.

Warum keine Pendelleuchte? Foto: Keramag

Helles Licht zum Stylen. Foto: Philips

Wichtig: Frühzeitig planen

Wenn es um Neubau oder Sanierung eines Badezimmers geht, kommt die Elektroinstallation bereits ziemlich am Anfang (siehe unser Ratgeber „Ablauf einer Badsanierung"). Sie sollten sich daher bereits frühzeitig darüber Gedanken machen, wo im Bad welche Lampe hinsoll.

Nachträgliche Änderung sind natürlich immer machbar, aber häufig mit extrem hohen Aufwand verbunden. Neue oder zusätzliche Leitungen lassen sich nicht „mal eben schnell“ verlegen. Es müssen eventuell Fliesen oder Deckenverkleidungen entfernt, Schlitze gefräst werden.

Überlegen Sie sich daher bereits vorher, ob Sie zum Beispiel verschiedene Lichtkreise für unterschiedliche Stimmungen benötigen. Oder welche Badleuchten sich dimmen lassen sollen. Soll Ihr Badezimmer smart werden? Also moderne, digitale Lichttechniken nutzen? Planen Sie das ebenfalls bereits im Vorfeld mit ein.

So geht romantisch: Baden in Kerzenschein. Foto: Duravit

Checkliste Licht im Bad

Wenn Sie die Beleuchtung im Badezimmer planen, müssen Sie zunächst einige grundsätzliche Fragen klären:

Wo sollen Leuchten hin?

  ❏ Waschbecken

  ❏ Dusche

  ❏ Badewanne

  ❏ Toilette

  ❏ Badmöbel

Was machen Sie im Bad?

  ❏ Schminken

  ❏ Lesen

  ❏ Stylen

  ❏ Relaxen

Welche Lichtbereiche benötigen Sie?

  ❏ Grundlicht

  ❏ Funktionslicht

  ❏ Akzentlicht

Welche Leuchten sollen es sein?

  ❏ Deckenleuchten

  ❏ Wandleuchten

  ❏ Einbauleuchten

  ❏ Aufbaustrahler

  ❏ Spiegelleuchten

Welche Extras sind gewünscht?

  ❏ Dimmbare Leuchten

  ❏ Leuchten mit Fernbedienung

  ❏ Leuchten mit Farblicht

  ❏ Leuchten mit verstellbarer Farbtemperatur

  ❏ Indirekte Beleuchtung

Das waren nun die grundsätzlichen Dinge, die Sie bei der Lichtplanung beachten sollten, kommen wir zum Detail und zu Fragen, die Sie zusammen mit Ihrem Elektriker ebenfalls klären müssen. 

Hingucker in großen Bädern: Hängeleuchten. Foto Geberit

Leuchten auf das Bad abstimmen

Jedes Bad hat seine eigene Charakteristik. Diese sollten Sie bei der Lichtplanung berücksichtigen. Schauen Sie sich Ihr Badezimmer genau an. Wo sind die Fenster? Wo gibt es dunkle Nischen? Wo werden später Klo, Dusche, Waschbecken und Badewanne sein?

Überlegen Sie, wo Sie neben der Grundbeleuchtung noch ein Funktionslicht oder Akzentlicht benötigen. Teilen Sie dazu das Bad in verschiedene Zonen ein und erstellen Sie für jede Zone ein individuelles Beleuchtungskonzept.

Am Waschplatz muss das Licht zum Beispiel hell sein – ohne dabei zu blenden. Hier braucht es Funktionsleuchten. An der Badewanne ist die Beleuchtung eher gemütlich. Das können Sie zum Beispiel durch indirektes Licht in einer Nische lösen. Auch Kerzen können die Funktion einer Akzentbeleuchtung übernehmen.

Bringen Sie außerdem Licht in die dunklen Ecken Ihres Badezimmers. Sie werden sehen, das Bad wirkt später gleich viel freundlicher. Lösen können dieses Problem zum Beispiel mit Deckeneinbauleuchten oder Strahlern, der Lichtstrahl in die Ecken gerichtet ist.

Licht von oben am Spiegel. Foto: Philips

Auch Mann braucht Licht im Bad. Foto: Keuco

Welche Leuchtmittel sollen es sein?

Früher gab es Glühbirnen mit von 30 bis 100 Watt, da machte sich keiner Gedanken um Lichtfarbe und Helligkeit. Sollte es heller sein, wurde eine 60- oder gar 100-Watt-Birne reingeschraubt, ansonsten eben eine leistungsschwächere. Heute ist es etwas komplexer – auch weil wir höhere Ansprüche an das Licht im Bad haben. Drei Werte sollten Sie im Hinterkopf behalten: Lichtfarbe, Farbwiedergabe und Helligkeit.

1. Lichtfarbe

Fangen wir mit der Lichtfarbe an, die in Kelvin angegeben wird, weshalb Farbtemperatur ein ebenfalls ein gebräuchlicher Begriff ist. Diese reicht von warmweiß über neutralweiß bis hin zu tageslichtweiß. Die Farbe wechselt dabei von warmen gelblichen zu kalten bläulichen Tönen. Wenn es ums Schminken oder Stylen geht, eignen sich besser Blautöne, gemütlicher sind hingegen die Gelbtöne.

2. Farbwiedergabe

Die Farbwiedergabe der Leuchtmittel ist ebenfalls etwas, das Sie auf dem Schirm haben sollten. Maßstab hierfür ist das Sonnenlicht mit einem Farbwiedergabeindex von Ra 100. Je näher das Leuchtmittel an diesen Wert kommt, desto besser. Bei einer schlechten Farbwiedergabe kann es sein, dass Ihr Gesicht ungewohnt blass aussieht.

3. Helligkeit

Nun zur Helligkeit – sie wird in Lumen angeben. Je mehr Lumen, desto heller ist das Licht. Nun wollen wir es in der Regel nicht zu hell aber auch nicht zu dunkel haben. Wobei jeder in dieser Hinsicht anders tickt. Lichtplaner empfehlen allerdings rund 300 Lumen pro Quadratmeter für die Grundbeleuchtung im Bad. Das entspricht 300 Lux.

Zwei Tipps: Heutzutage sind Helligkeit und Lichtfarbe nicht für immer in Stein gemeißelt: Die Helligkeit können Sie durch dimmbare Leuchten einstellen. Und was die Lichtfarbe angeht: Es gibt mittlerweile Leuchten, bei denen sich die Farbtemperatur stufenlos regulieren lässt.

Verschiedene Lichtzonen im Badezimmer. Foto: Grohe

Sehr wichtig: Sicherheit beachten

Wasser und Strom – das ist eine sehr gefährliche Kombination. Nicht umsonst sind die Sicherheitsbestimmungen für das Badezimmer besonders hoch. Hier sollten Sie keinesfalls selbständig einfach draufloswerkeln. Ein Elektriker muss auf jeden Fall mit im Boot sein.

So gibt es zum Beispiel verschiedene Bereiche im Bad, in denen Sie nicht so einfach eine Lampe montieren dürfen – oder nur Leuchten einer bestimmten Schutzart. Mehr zu diesem Thema in unserem Ratgeber „Sicherheit im Badezimmer“.

Achten Sie beim Kauf der Leuchten außerdem darauf, dass sie betriebssicher sind. Sie erkennen das an den Sicherheitsprüfzeichen VDE, ENEC oder GS auf den Verpackungen. Bei den Badleuchten aus unserem Shop brauchen Sie sich dahingehend keine Gedanken machen.

Links Funktionslicht, rechts Akzentlicht. Foto: Keramag

Energiesparend planen

Nicht nur in Hinblick auf Ihr Portemonnaie sollten Sie bei der Lichtplanung stets den Energiebedarf im Hinterkopf behalten. Hier sind LEDs derzeit das Maß aller Dinge. Kein anderes Leuchtmittel benötigt so wenig Strom – zumal Glühlampen und Halogenlampen sowieso nicht mehr verkauft werden dürfen.

Das ist aber kein Problem, denn LED-Lampen können diese Leuchtmittel problemlos ersetzen. Es gibt sie in allen gängigen Sockelvarianten – von E27 über G5 bis GU10. Sie können einfach ihre alte Glühbirne oder Halogenleuchte gegen eine LED tauschen.

Bei vielen modernen Leuchten ist die LED bereits fest verbaut. Wenn sie defekt ist, kann sie nicht so einfach ausgetauscht werden. Allerdings übersteigt die Lebensdauer der LED meist das Lebensalter der Leuchte, so dass das ein zu vernachlässigendes Problem ist.

Spiegelschrank mit integrierter Waschtischbeleuchtung. Foto: Keuco

3 Tipps vom Experten

Zum Abschluss noch drei Expertentipps zur Lichtplanung im Badezimmer:

  1. Einbauspots können ihre volle Wirkung nur bei wandnaher Montage entfalten. Die Wände wirken dann als Reflektoren – das gilt insbesondere bei heller Wandverkleidung.

  2. Insbesondere bei breit strahlenden Downlights überlappen sich die Lichtkegel. Bei der Ermittlung der Leuchtstärke müssen Sie das berücksichtigen.

  3. Ein Nachtlicht sorgt nicht nur bei kleinen Kindern für eine sichere Badbenutzung. Tipp: Bei manchen Dusch-WCs ist bereits ein Nachtlicht mit eingebaut.
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