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Müde oder wach:
Das Licht macht den Unterschied

Die meisten kennen es: Je nach Licht fühlen wir uns eher müde oder wach. Warum das so ist und welche Leuchten sich für welche Aufgaben am besten eignen, erfahren Sie in diesem Beitrag. Begriffe wie Farbtemperatur und Lichtfarbe sind in diesem Zusammenhang sehr wichtig – außerdem noch der Unterschied zur Helligkeit.

Grundsätzliches zum Thema Lichtfarbe

Jedem von uns ist sicherlich schon einmal aufgefallen, dass sich die Farbe des Sonnenlichts im Verlauf des Tages ändert. Während es zur Mittagszeit bei blauem Himmel am hellsten und mit dem höchsten Blauanteil ist, wird es gegen Abend immer gemütlicher – der Orangeanteil nimmt zu. Die Lichtfarbe ändert sich von Tageslichtweiß zu Warmweiß.

Verschiedene Farbtemperaturen und ihre Werte in Kelvin

Abbildung 1: Verschiedene Lichtfarben und ihre Werte in Kelvin (K)

Nun befinden wir uns meist in Innenräumen, wo wir davon nichts mitbekommen. Die moderne LED-Lichttechnik macht es jedoch möglich, je nach Tageszeit und Bedürfnis das passende Licht zu produzieren – abhängig davon, ob wir gerade produktiv und konzentriert sind, oder ob wir uns aufs Schlafengehen vorbereiten. Dazu später mehr.

Wie hängen Müdigkeit und Lichtfarbe zusammen?

Obwohl wir seit der Erfindung der Glühbirne unabhängig von der Sonne sind, bestimmt diese jedoch nach wie vor unseren Biorhythmus – am Tag haben wir unser Leistungshoch, nachts sind wir müde. Licht ist demnach der wichtigste Taktgeber unserer inneren Uhr. Doch wie sieht es aus, wenn wir diese innere Uhr zu überlisten versuchen?

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass kühlweißes Licht mit hohem Lichtanteil – so ähnlich wie das Mittagslicht der Sonne – die Melatoninproduktion verzögert. Und Melatonin benötigen wir, um müde zu werden. Wer also abends noch lange auf seinen PC-Monitor oder das Tablet starrt, bekommt Probleme beim Einschlafen. Diese haben nämlichen einen hohen Anteil an blauem Licht.

Und was ist der Unterschied zur Helligkeit?

Tageslichtweiß ist heller als Warmweiß – das wird sicher jeder sofort unterschreiben. Das hat jedoch nichts damit zu tun, was in der Lichttechnik unter Helligkeit zu verstehen ist. Auch physikalisch betrachtet handelt es sich um zwei Paar Schuhe. Das eine hat die Einheit Lumen (Helligkeit), das andere die Einheit Kelvin (Lichtfarbe).

Helligkeit von verschiedenen Leuchtmitteln in Lumen

Abbildung 2: Helligkeit verschiedener Leuchtmittel im Vergleich

Auch die Helligkeit hat Einfluss darauf, ob wir uns müde oder wach fühlen, jedoch nicht so stark wie die Lichtfarbe. Je höher der Blauanteil der Lampe, desto weniger Helligkeit braucht es, um die Ausschüttung des Schlafhormons zu stoppen und rückgängig zu machen.

Bezeichnet nicht eigentlich Watt die Helligkeit?

Früher kannten wir nur Glühlampen und bei denen sagte die Wattzahl aus, wie hell die Lampe ist. Das hat sich mittlerweile geändert und war auch nicht ganz richtig. Physikalisch betrachtet besagt die Wattangabe lediglich, wie viel Leistung aufgenommen wird.

In der Abbildung 2 sehen Sie zum Beispiel, dass eine 100-Watt-Halogenlampe mehr Lumen als eine 100-Watt-Glühlampe produziert. Schauen Sie also bei Leuchtmitteln auf die Angabe von Lumen, wenn Ihnen die Helligkeit wichtig ist. Die Watt-Angabe können Sie weitestgehend ignorieren.

Helligkeit Lumen

Abbildung 3: Mit steigender Lumen-Zahl steigt die Helligkeit

Heute bei der modernen LED-Lichttechnik gibt die Lumenangabe (Abkürzung lm) Aufschluss darüber, wie hell das Leuchtmittel maximal zu leuchten vermag. Mit einem Dimmer können Sie die Helligkeit reduzieren. Die Lichtfarbe ändert sich dabei jedoch nicht. Dafür braucht es spezielle Leuchten mit veränderbarer Lichtfarbe. Diese stellen wir Ihnen ganz am Ende vor.

Was ist bei einem Mangel an Licht?

Die meisten kennen sicher das Phänomen – sobald in Richtung Winter die Tage kürzer werden, fühlen wir uns antriebsloser und müde. In seiner schwachen Ausprägung kann man es als „Winter Blues“ bezeichnen, es kann sich aber zu einer saisonalen Depression auswachsen.

Philips Hue Bloom

Die Philips "Hue Bloom" kann nicht nur Lichtfarben, sondern auch RGB-Farben

Wir sollten daher unbedingt etwas gegen Lichtmangel unternehmen. Am besten hilft natürlich immer noch Sonnenlicht, aber auch mit künstlichem Licht lassen sich die schlimmsten Symptome lindern. Achten Sie daher insbesondere im Winter auf die richtige Beleuchtung in Ihren eigenen vier Wänden und auch bei der Arbeit.

Wie lässt sich variables Licht in den Alltag integrieren?

Wir haben in den vorherigen Kapiteln gelernt, dass sowohl die Lichtfarbe als auch die Helligkeit Einfluss darauf haben, ob wir uns müde oder wach fühlen. Das lässt sich wunderbar in unserem Alltag nutzen:

  • Tagsüber und bei der Arbeit sollte das Licht möglichst hell sein und einen hohen Blauanteil besitzen. Das hält die Konzentrationsfähigkeit hoch und sorgt dafür, dass wir uns wach und arbeitsfähig fühlen.
  • Zum Tages- und Arbeitsende hin sollte das Licht immer dunkler und meinen hohen Orangeanteil werden. Das sorgt dafür, dass sich das Schlafhormon Melatonin ungehindert im Körper ausbreiten kann.
  • Experimente einer Lehrerin haben übrigens gezeigt, dass ein zwischenzeitlicher Wechsel von hellem, blauhaltigem Licht zu einem dunklen, warmweißen Licht helfen kann, die Kinder wieder etwas zu beruhigen, sollten sie allzu quirlig werden. Vielleicht können Sie diesen Tipp in Ihrem Arbeitsalltag nutzen.

Abbildung 4: Empfohlene Farbtemperatur und Helligkeit verschiedener Räume

Die passenden Leuchten finden

Um zwischen verschiedenen Helligkeiten und Farbtemperaturen hin und her zu wechseln, benötigen Sie keine verschiedenen Lampen und Leuchten. Moderne LED-Technik macht es möglich, dass dies eine einzige Leuchte zu leisten vermag, zwei Dinge vorausgesetzt:

  • Die Farbtemperatur ist einstellbar
  • Die Leuchte lässt sich extern oder intern dimmen

Solche Leuchten finden Sie bei uns im Shop für alle Bereiche. Es gibt sie als Spots und Strahler, als Tischleuchten, als Wand- oder Deckenleuchten sowie als Steh- oder Pendelleuchten. Sie lassen sich ganz einfach mit den Suchreitern „Lichtfarbe“ und „Lichtsteuerung“ filtern.

Wir haben diese Arbeit bereits für Sie übernommen. Klicken Sie einfach auf die Leuchtenart, die Sie besonders interessiert:

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