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Wagenfeld leuchte
Wagenfeld Lampen

5 Kult-Lampen mit Charisma:
Diese Leuchten schrieben Geschichte

Trends kommen und gehen. Und so steht auch mancher Leuchten-Entwurf kurz im Rampenlicht, bevor er schon vom nächsten modischen Hype verdrängt wird. Aber jenseits all dieser kurz aufflammenden Erscheinungen entwickeln sich einige wenige Exemplare zu echten Kultobjekten – die alle Moden überdauern und zu wahrlich leuchtenden Beispielen des guten Geschmacks werden.

Kult-Lampe #1: Ingo Maurer „Bulb“

Diese Leuchte ist ein echter Klassiker und zugleich der Beginn einer großartigen Erfolgsgeschichte. Denn sie ist der erste von nachfolgend unzählig vielen weiteren Entwürfen, die den Produktdesigner Ingo Maurer zu Recht zu den ganz Großen seiner Zunft machten.

Die Inspiration soll ihm 1965 während der Übernachtung in einem venezianischen Hotel gekommen sein. Wo man eigentlich Pracht und Fülle erwartet, hing aber nur eine nackte Glühbirne von der Decke.

Maurer fand die Reduktion aufs Wesentliche, nämlich der reinen Lichtquelle, so überzeugend, dass er ihrer Form ein Denkmal setzte. Bulb, zu deutsch Glühbirne, fand drei Jahre später sogar den Weg in die ständige Ausstellung des MoMa in New York. Mehr Adel geht nicht für einen derart demokratischen Entwurf.

Zur Ingo Maurer "Bulb"

Ingo Maurer Bulb

Kult-Lampe #2: Nemo „Parliament“

So schlicht diese Stehleuchte auch ist, so groß ist auch ihr Wiedererkennungswert. Einmal gesehen bleibt sie im Gedächtnis und fügt sich auf fast magische Weise mit größter Selbstverständlichkeit in jedes Ambiente ein.

Ausgedacht hat sich das funktionale Design der legendäre Bauhaus-Architekt Le Corbusier. Ursprünglich 1963 für das Parlamentsgebäude im indischen Chandigarh entworfen und basierend auf den Wandstrahlern „Applique de Marseille“ aus dem Jahr 1954 steht der Entwurf buchstäblich für den Modernismus der Fünfzigerjahre.

Zwei kegelförmige Schirme aus lackiertem Aluminium liefern sowohl direktes wie indirektes Licht, das sich dank der schwenkbaren Beweglichkeit immer dorthin lenken lässt, wo Helligkeit gerade benötigt wird. Diffusoren sorgen dazu für die angenehme Blendfreiheit.

Zur Nemo "Parliament"

Nemo Parliament

Kult-Lampe #3: Louis Poulsen „PH Artichoke“

Über ihren Namen muss man nicht lange nachdenken – denn er entspringt reiner Assoziation. Im Jahr 1958 entwarf der Däne Poul Henningsen die ikonische Leuchte für den Langelinie Pavillon – ein modernistisches Restaurant in Kopenhagen.

Henningsen, der zwar keinen Abschluss als Architekt absolviert hat, beschäftigte sich schon seit längerem auf wissenschaftliche Art mit einer zukunftsweisenden Lichttheorie, bei der Schatten, Spiegelungen und Lichtwiedergabe zentrale Bedeutung einnahmen.

Dank ihrer form- und namensgebenden „Blätter“ bzw. Schirme spendet die Artichoke vollkommen blendfreies Licht, egal, aus welchem Winkel mal sie betrachtet. 72 solcher sorgfältig positionierten Abschirmungen geben der zum Teil in Handarbeit gefertigten Leuchte ihre unnachahmliche Silhouette.

Zur Louis Poulsen "PH Artichoke"

Louis Poulsen PH Artichoke

Kult-Lampe #4: FontanaArte „Bilia“

Ein echtes Urgestein im Sortiment von FontanaArte ist „Bilia“. Gio Ponti hat diese Tischleuchte im Jahr 1932 entworfen, sie ist damit eine der ersten Leuchten der italienischen Designmarke.

Die Leuchte besteht aus zwei geometrischen Grundformen - Kegel und Kugel. Dazu nimmt sie Elemente des Art Déco aus dem Frühwerk des italienischen Architekten auf. Gio Ponti war übrigens neben Pietro Chiesa einer der Mitbegründer von FontanaArte.

Bis Ende der 1940er-Jahre bestimmte Gio Ponti die Produktpolitik des Herstellers, später wurden unter anderem Max Ingrand und Gae Aulenti künstlicherische Leiter. Große Namen in der Designwelt, was erklärt, warum FontanaArte zahlreiche Klassiker in seinem Sortiment hat.

Zur FontanArte "Bilia"

FontanaArte Bilia

Kult-Lampe #5: Tecnolumen „Wagenfeld WG 24“

Die Tecnolumen „Wagenfeld WG 24“ gilt als Synonym für eine Bauhaus-Leuchte. Sie wurde bereits 1924 von Wilhelm Wagenfeld entworfen. Er fügte hierbei einfache geometrische Formen wie Kugel, Kreis und Zylinder zu einem eindrucksvollen Gesamtkunstwerk zusammen, das noch heute in vielen Wohnräumen zu finden ist.

Durch den gläsernen Schirm spendet die Tischlampe genügend Licht zum Lesen, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Die WG 24 Tischleuchte kommt in schlichtem und doch klassischem Opalweiß daher.

Aufgrund des einzigartigen Designs befindet sich der Klassiker daher aus gutem Grund seit 1986 im Museum of Modern Art in New York. Vielleicht steht die Tischlampe auch bald in Ihrem Wohnzimmer.

Zur Tecnolumen "Wagenfeld WG24"

Tecnolumen Wagenfeld
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