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Frisch vorgestellt: die neuen Trends fürs Bad

Alle zwei Jahre findet in Frankfurt die ISH statt. Auf der Weltleitmesse für Bad und Sanitär präsentierten sich in der vergangenen Woche internationale Aussteller mit ihren aktuellen Kollektionen und innovativen Entwicklungen. Und so unterschiedlich die Ansätze auch sind, in einem sind sich die Branchenkenner- und Insider einig: Das Bad wird endgültig vollwertiger Teil der privaten Wohnwelt, mit einem Interieur, das zum Verweilen einlädt. Entsprechend waren in den Messehallen kleine und größere Wellnesstempel inszeniert, die für weit mehr als die reine Körperhygiene gedacht sind.

Die wohnliche Optik des Badezimmers beginnt bei den Materialien. Als Alternative zur traditionellen Keramik stehen Mineralguss, z.B. bei Axor, oder auch glasierter Stahl wie bei Alape zur Wahl. Denn ganz klar im Trend liegen filigrane, leichte Formen. Waschtische wie Badewannen sind nicht mehr wulstig oder klobig, ihre Kanten sind vielmehr schmal und geradezu zierlich. Damit die Robustheit gewahrt bleibt, stärken neuartige Materialmischungen und härtere, spezielle Glasuren die Keramik. Optimal zur Geltung kommen die neuen Linien mit schalenförmigen Aufsatzwaschbecken und freistehenden Wannen, wie sie fast alle großen Hersteller im Programm haben.

Spiegelschränke als Media-Zentrum

Ergänzt um Unterschränke, die sich mal als transparent erscheinende Konsole, mal als kompakte Kommode mit viel Stauraum darstellen ergibt sich ein Waschplatz von höchstem, ästhetischen Anspruch. Perfekt macht das Szenario ein Spiegel, der in sich mindestens auch die Tageslicht nachahmende Beleuchtung vereint, oft aber sogar schon ein klangvolles Media-Zentrum mit Musikwiedergabe oder sogar TV-Monitor beinhaltet. Neu an alledem ist, dass die Technik weniger in den Fokus rückt. Nicht mehr das Kühle, Funktionale steht im Vordergrund, sondern der Wohlfühlaspekt. Die leichte Bedienbarkeit mit möglichst intuitiver Steuerung wird auf wenige Regler reduziert oder sogar berührungslos per Sensor möglich.

Nachfrage nach Dusch-WCs steigt

Dusch-WCs, die noch vor kurzem als innovative Exoten für einen Nischenmarkt galten, erfreuen sich immer größerer Nachfrage. Ihre Argumente für mehr Hygiene und Komfort überzeugen schließlich auch im europäischen Raum, der bislang noch Zurückhaltung übte. Aber die clevere Weiterentwicklung tut mit Technik kaschierender Optik ihr übriges. Von außen kaum noch von einem herkömmlichen WC zu unterscheiden bieten die neuen Modelle ausgereifte Technik unter dem sich lautlos schließenden Deckel.

Neu ist auch die Farbe, die wieder im Badezimmer Einzug hält. Die Rede ist aber nicht von einer bunten Regenbogenpalette, die von den Designern allenfalls vereinzelt für besondere Akzente bemüht wird. Den Ton geben neben reinem Weiß sanftes Beige, Grau in allen Schattierungen, pudriges Rosé und Nuancen zwischen Blau, Grün und Schwarz an. Ergänzt um Armaturen nicht mehr nur in Chrom, sondern auch in matt gebürstetem Edelstahl, platinfarben, Gold und vor allem stylish rötlich glänzendes Kupfer ergibt sich eine moderne und gleichzeitig zeitlose Optik. Wie sich die Wirkung durch unterschiedliche Farben bzw. Materialien verändert zeigte Dornbracht mit einer Pararde ihrer Designikone „Tara“, die gleich in 15 Oberflächen zu haben ist – und jedes Mal anders wirkt. 

Eyecatcher für Duschwannen

Nicht mehr neu, aber doch verfeinert und weiterentwickelt sind auch die bodengleichen Duschwannen. Aus unterschiedlichen Materialien passen sie sich farblich dem sie umgebenden Fliesenboden buchstäblich nahtlos an. Rutschhemmende, pflegeleichte Oberflächen und besonders geringe Aufbauhöhen erfüllen den Traum vom barrierefreien, komfortablen Bad. Einen besonderen Eyecatcher liefern die digitalbedruckten Duschbereiche „ViPrint“ von Villeroy & Boch. Mit historischen Mustern aus dem Archiv der geschichtsträchtigen Keramikmanufaktur oder mit geometrischen Motiven verziert vereinen sie die Optik von Fliesen mit dem Vorteil einer pflegeleichten fugenlosen Fläche.

Insgesamt hat diese ISH gezeigt, dass das Bad von der Nutzfläche des Grundrisses in den Mittelpunkt des Wohnens gerückt ist. Und ob auf großer oder begrenzter Fläche, mit großzügig oder schmal bemessenem Budget: Im modernen Badezimmer sind Sinnlichkeit und Funktionalität endgültig perfekt vereint. 

Unsere Autorin

Nina Maurischat,
Chefredakteurin

Welche Wohntrends kommen, welche gehen? Wie lässt sich eine Wohnung nach persönlichem Belieben gestalten? Nina Maurischat, Chefredakteurin der Wohnidee, und ihr Team geben Antworten und zeigen Ihnen regelmäßig die neusten Ideen und Tipps.

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