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Durchlauferhitzer Vaillant
Durchlauferhitzer Vaillant

Hochdruck oder Niederdruck:
Welche Armatur für Durchlauferhitzer?

Immer wieder taucht die Frage auf, welche Armatur für Durchlauferhitzer oder generell für Warmwassergeräte die richtige ist: Hochdruck oder Niederdruck? Wir stellen Ihnen die beiden Armaturenarten vor und verraten ihnen, welche Variante wann zum Einsatz kommt und was Sie beim Anschließen beachten sollten.

Was bedeuten Hochdruck und Niederdruck?

Hochdruck bedeutet im Zusammenhang mit sanitären Armaturen, dass der ganz normale Leitungsdruck ansteht – also rund drei bis vier bar, manchmal auch etwas höher bis maximal 10 bar. Aber bei weitem nicht so hoch wie bei einem Hochdruckreiniger, der schnell einmal mit 150 oder 200 bar arbeitet. Hochdruck ist also nicht gleich Hochdruck, es kommt immer darauf an, in welchem Zusammenhang er betrachtet wird.

Niederdruck weißt darauf hin, dass das Gerät drucklos arbeitet – also ohne Wasserdruck aus der Leitung. Es gibt nur ganz wenige Durchlauferhitzer, für die Sie eine Niederdruckarmatur benötigen. Diese haben in der Regel nur eine sehr geringe Leistung und produzieren nur wenig Warmwasser. Das reicht dann gerade für das Handwaschbecken im Gäste-WC oder eine Küchenspüle. Das ist jedoch kein Alleinstellungsmerkmal, denn es gibt auch Kleingeräte, die mit Hochdruckarmaturen funktionieren.

Leistungsstarke Durchlauferhitzer, die das gesamte Badezimmer mit warmem Wasser versorgen, arbeiten in aller Regel mit Hochdruckarmaturen. Hier brauchen Sie dann nicht viel beachten, denn Sie können herkömmliche Waschtischarmaturen nutzen. Schauen Sie höchstens nach dem Wasserverbrauch der Brause. Dieser sollte unter dem Leistungsvermögen des Durchlauferhitzers liegen.

Wichtig: Achten Sie beim Kauf stets darauf, was der Hersteller angibt. Wenn das Gerät bereits montiert ist, schauen Sie auf die Armatur – hat Sie zwei oder drei Anschlussschläuche? Womit wir beim nächsten Kapitel sind.

Unterschiede zwischen Hoch- und Niederdruckarmaturen?

Rein optisch  - von außen betrachtet - unterscheiden sich Hochdruckarmaturen kaum von Niederdruckarmaturen. Die Unterschiede liegen im Verborgenen – zumindest nach Montage der Armatur. Vorher liegt der Unterschied darin, dass eine Niederdruckarmatur drei Anschlussschläuche besitzt, während die Hochdruckarmatur mit zwei Schläuchen auskommt.

Wozu braucht eine Niederdruckarmatur den dritten Schlauch? Ein Anschlussschlauch geht an das Kaltwassernetz, die beiden anderen Schläuche werden am Warmwassergerät montiert. Über eine Leitung gelangt kaltes Wasser ins Gerät, über die andere wird das erwärmte Wasser zur Kartusche transportiert.

Funktionsweise Hochdruckarmatur

Funktionsweise Hochdruckarmatur

Funktionsweise Niederdruckarmatur

Funktionsweise Niederdruckarmatur

In der Kartusche werden warmes und kaltes Wasser miteinander vermischt, das ist bei einer Hochdruckarmatur ganz ähnlich. Sie entscheiden durch Einstellen der Bedienhebel, wie warm das Wasser letztlich aus der Armatur kommt.

Bei Durchlauferhitzern können Sie die gewünschte Wassertemperatur auch am Gerät einstellen. Dann entfällt das Beimischen von kaltem Wasser. Das spart Strom, denn es wird weniger Leistung benötigt, das Wasser auf Temperatur zu bringen. Angst vor Legionellen brauchen Sie beim Durchlauferhitzer übrigens keine haben, da warmes Wasser nur produziert wird, wenn Sie den Warmwasserhahn aufdrehen.

Das sollten Sie von Niederdruckarmaturen wissen

Eine Niederdruckarmatur hat die Aufgabe, den anstehenden Wasserdruck abzufedern, so dass dieser nicht in das drucklose Warmwassergerät gelangt. Geschieht das nicht, drohen Schäden am Gerät, das nicht für die üblichen Drücke der zentralen Wasserversorgung ausgelegt sind.

Niederdruckarmaturen besitzen außerdem einen anderen Strahlregler als Hochdruckarmaturen – er ist grobmaschiger. Daran sollten Sie auch nicht ändern. Wenn Sie den Luftsprudler gegen einen engmaschigen austauschen, wird Druck im Warmwassergerät aufgebaut und kann im schlimmsten Fall Schaden nehmen. Das gleiche kann bei Einbau einer Wasserstop-Vorrichtung passieren.

Typisch ist bei Niederdruckarmaturen außerdem, dass sie ab und an tropfen. Das ist kein Mangel, sondern geschieht beim Erwärmen des Wassers. Das dehnt sich dabei aus, zum Druckausgleich tropft die Armatur, um Schäden zu verhindern.

Welche Armatur wird nun benötigt?

Sie kennen jetzt die Unterschiede zwischen Niederdruck- und Hochdruckarmatur und wissen, was passieren kann, wenn Sie die falsche Armatur wählen. Hier noch einmal im Kurzdurchlauf die wichtigsten Punkte, die im Zusammenhang mit Durchlauferhitzern zu beachten sind

  • Geschlossene Durchlauferhitzer: Hier benötigen Sie eine „normale“ Hochdruckarmatur
  • Offene Durchlauferhitzer: Hier benötigen Sie eine Niederdruckarmatur

Wenn Sie ein neues Gerät kaufen, achten Sie unbedingt auf die Angaben des Herstellers. In der Regel können Sie nur wenig falsch machen, da auf dem Durchlauferhitzer genau vermerkt ist, welche Armatur Sie benötigen.

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