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funktionales Badezimmer

Funktionaler Raum zum Wohlfühlen -
Praktische Ideen für Ihr Bad

Fehlende Ablagen, arbeitsaufwendige Reinigung, rutschige Fliesen oder falsche Anordnung der Sanitärgegenstände, es gibt einige Dinge, die einem den Spaß am Badezimmer verleiden können. Kurzum: Ein Bad sollte nicht nur schön aussehen, sondern auch funktional eingerichtet sein. Hier kommen unsere praktischen Ideen für Ihre Wohlfühloase.

Clevere Anordnung der Sanitärobjekte

Prinzipiell lässt die moderne Vorwandinstallation jede Menge Freiraum, was die Anordnung der Sanitärobjekte angeht. Auch wenn vieles möglich ist, sollten Sie dennoch auf die Funktionalität achten. Ein ganz krasses Beispiel:  Das Bidet gehört neben die Toilette, das erklärt sich eigentlich bereits durch die Art der Benutzung. Wer will schon mit runtergelassener Hose einmal quer durchs Bad marschieren?

Hier kommen weitere praktische Tipps:

  • Montieren Sie die Badheizung möglichst neben der Dusche. So können Sie sich nach dem Duschen mit einem vorgewärmten Handtuch abtrocknen.
  • Die Toilette sollte nicht das erste sein, was Sie beim Betreten des Bades sehen. Eventuell lässt sie sich hinter einer kleinen, halbhohen Mauer verbergen oder Sie lagern das WC gleich in einen separaten Raum aus.
  • Lassen Sie genügend Bewegungsfläche vor und neben den Sanitärgegenständen. Berücksichtigen Sie dabei auch körperliche Eigenheiten (groß, klein, schwer, leicht).
  • Nutzen Sie bauliche Besonderheiten wie zum Beispiel Nischen aus, um darin zum Beispiel zusätzlichen Stauraum zu schaffen.

Genügend Ablage & Stauraum

Wer häufiger in Hotels eincheckt, kennt das Problem - Hotelbäder sind nur recht selten alltagstauglich. Hauptmanko: Es fehlt an Ablagen, an Stauraum mangelt es sowieso. Im eigenen Badezimmer sollten Sie es anders handhaben, denn schließlich nutzen Sie es täglich.

Mit diesen Tipps machen Sie Ihr Bad funktionaler:

  • In der Dusche lassen sich Ablagen zum Beispiel mit Hilfe eines Duschkorbs oder einer Nische schaffen. Letztere sollten Sie bereits bei der Planung des Badezimmers berücksichtigen, denn nachträglich lässt sie sich nur mit größerem Aufwand realisieren.
  • Rund ums Waschbecken braucht es Ablagen zum Beispiel für eine Seife, Rasier- oder Schminkzeug. Abstellfläche lässt sich zum Beispiel durch Waschtische mit breitem Rand oder einem Regal oberhalb des Beckens schaffen. Auch Spiegelschränke bieten die Möglichkeit, dort etwas abzustellen.
  • Genügend Stauraum sollte das funktionale Badezimmer ebenfalls bieten. In Hängeschränken oder Regalen können Sie alles unterbringen, was Sie im Bad benötigen. Das sieht dann gleich viel aufgeräumter aus und nichts liegt störend im Weg.

Kluge Auswahl der Sanitärgegenstände

Weniger ist manchmal mehr – dieser abgedroschene Spruch gilt auch für das Badezimmer. Überlegen Sie daher ganz genau, was Sie wirklich brauchen und was vielleicht überflüssig ist.

Hier kommen unsere Tipps:

  • Wenn Sie zum Beispiel nur zwei, drei Mal im Jahr baden, wozu braucht es dann eine Badewanne? Sie nimmt nur unnötig Platz weg und ist ein Teil mehr, das geputzt werden muss. Dann besser die Dusche etwas geräumiger wählen.
  • Bei der Wahl der Sanitärgegenstände kommt es immer auch darauf an, dass diese zusammenpassen. Nehmen wir den Waschplatz: Die Armatur sollte zum Waschtisch passen. Das gilt für die Größe aber auch für den Auslauf, der mittig über dem Becken auskommen sollte. Nur so ist alles funktional.
  • Haben Sie sich für eine geflieste Dusche entschieden, kann eine Fußbodenheizung den Komfort erheblich verstärken. Kalte Füße mag wahrscheinlich keiner. Mit Hilfe von elektrischen Heizmatten geht das ganz einfach und kann auch nur punktuell für die Duschfläche erfolgen.
  • Funktionale Sanitärgegenstände passen sich zudem an die Raumgröße an. Wer wenig Platz hat, ist mit kompaktem WCs oder Waschtischen sicher besser bedient – denken Sie stets an die ausreichende Bewegungsfläche.
  • Vor WC oder Waschtisch sind das 45 bis 50 Zentimeter, vor Dusche oder Badewanne etwa 75 Zentimeter. Wobei sich die Bewegungsflächen auch überlappen können. Liegt zum Beispiel die Dusche gegenüber dem Waschtisch, reichen 75 Zentimeter aus.

Mehr über Bewegungsflächen und ganz allgemein zur Badplanung, finden Sie in diesem Ratgeber: Badezimmer planen - Ideen, Tipps & große Checkliste

Leichte Reinigung – perfekte Hygiene

Wenn Sie an ein funktionales Badezimmer denken, was sollte es noch haben? Doch ganz sicher pflegeleichte und hygienische Oberflächen. Die Hersteller haben gerade in diesem Bereich in den vergangenen Jahren einiges getan.

Daher folgende Tipps von uns:

  • Sowohl bei Keramik als auch bei Duschen oder Armaturen gibt es längst reinigungsfreundliche Veredelungen, die dafür sorgen, dass Schmutz weniger leicht anhaftet. Die kosten zwar etwas mehr, wir denken aber, dass dies eine sinnvolle Investition ist.
  • Reinigungsfreundlich sind zudem spülrandlose Toiletten, bei ihnen gibt es keinen Rand, unter dem sich Schmutz ansammelt. Reinigungsfreundlicher wird Ihr Bad außerdem, wenn Sie sich für ein wandhängendes WC entscheiden. Das gilt insgesamt für wandhängende Badausstattung – wie zum Beispiel auch für Waschtischunterschränke.  
  • Wenn es um Hygiene im Bad geht, dürfen antibakterielle Oberflächen nicht fehlen. Die gibt es zum Beispiel bei Betätigungsplatten, Badkeramik oder Duschwannen. Hier wird ein Großteil der Bakterien und Viren sofort abgetötet, so dass sie sich nicht ausbreiten können.

Zum Thema Hygiene im Bad haben wir hier im Magazin bereits einen ausführlichen Ratgeber veröffentlich: Porentief sauber: 5 Tipps für mehr Hygiene im Bad.

Sichere Benutzung – an das Morgen denken

Das durchschnittliche Modernisierungsintervall beträgt bei einem Badezimmer rund 30 Jahre. Sicherheit sollte von Anfang bis zum Ende gewährleistet sein. Sie sollten sich bei einem funktionalen Bad daher immer überlegen, wie die Zukunft aussieht.

Natürlich lassen sich nicht alle Eventualitäten einplanen. Wer weiß denn schon, ober er in 20, 30 Jahren noch problemlos über den Wannenrand klettern kann oder gar im Rollstuhl sitzt. Dennoch können Sie Ihr Bad bereits so planen, dass eine Umrüstung nicht allzu aufwendig ist.

Ganz unabhängig vom Lebensalter gibt es ein paar Dinge, mit denen sich Sicherheit und Funktionalität des Badezimmers sehr einfach erhöhen lassen:

  • Rutschfeste Fliesen, Duschen oder Badewannen
  • Verbrühgeschützte Armaturen für Dusche, Wanne oder Waschtisch
  • Haltegriffe in der Dusche oder Badewanne
  • Bodengleiche Duschen
  • Dusch-WCs mit automatische Reinigung und Warmluftföhn

Liegt Ihnen die Sicherheit im Bad besonders am Herzen? Wir haben zu diesem Thema ebenfalls einen lesenswerten Ratgeber verfasst: Sicherheit im Badezimmer

Und wie sieht denn ein funktionales Badezimmer jetzt genau aus?

Wir haben in diesem Beitrag ganz viele Tipps und Ideen zum funktionalen Badezimmer gesammelt. Angefangen bei der Auswahl und Anordnung der Sanitärgegenstände bis hin zur Sicherheit und Hygiene. Schauen Sie einfach, was für Sie in Frage kommt und wie Sie sich mit Ihrer Vorstellung von Badezimmer vereinen lassen.

Denn eines ist sicher: Es ist Ihr Bad und Sie entscheiden ganz alleine, was für Sie funktionell und was für Sie eher unpraktisch ist. Und am Ende geht es auch darum, dass es Ihnen gefällt. Wenn Sie sich bereits nach kurzer Zeit in Ihrem neuen Badezimmer unwohl fühlen, ist keinem geholfen – da kann es noch so funktional eingerichtet sein.

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