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Feng Shui im Badezimmer
Feng Shui im Badezimmer

Alles in Balance:
Feng-Shui im Badezimmer

Wenn es darum geht, das Badezimmer zu einem Wohlfühlort zu machen, fällt immer wieder der Begriff „Feng-Shui“. Was diese fernöstliche Lehre uns in Bezug auf die Badplanung vermitteln kann, erfahren Sie hier im Reuter Magazin. 

Was bedeutet Feng-Shui?

Ein Blick in den Duden verrät uns, dass Feng-Shui die „chinesische Lehre der harmonischen Lebens- und Wohnraumgestaltung“ ist. Der Begriff setzt sich aus den chinesischen Wörtern Feng = Wind und Shui = Wasser zusammen. Im Mittelpunkt steht hierbei der Begriff „Chi“, das ist die kosmische Energie, die uns alle durchdringt.

Konkret geht es um die gegenseitige Beeinflussung von Menschen und Umwelt. Feng-Shui liefert hierbei die Erkenntnis, wie ein harmonischer Miteinander möglich ist. Ying und Yang, die beiden Grundprinzipien der Schöpfung, spielen hierbei eine wichtige Rolle.

Ying und Yang verkörpern Gegensätze wie hell und dunkel, männlich und weiblich usw. Feng-Shui möchte diese ins Gleichgewicht bringen. Kurz gesagt: Die Lehre sorgt dafür, dass wir uns in unserer Umgebung wohlfühlen.

In den nächsten Kapiteln erfahren Sie, was diese Begriffe in Bezug auf die Badplanung bedeuten. Zunächst gibt es eine allgemeine Einführung, dann folgen 5 konkrete Tipps, mit denen SIe ein Bad nach Feng-Shui-Kriterien einrichten können.


Das Bad nach Feng-Shui einrichten

Wie Sie im Kapitel davor erfahren haben, geht es beim Feng-Shui darum, Gegensätze zu harmonisieren und eine Wohlfühlumgebung zu schaffen. Das hört sich vielsprechend an, zumal sich das Badezimmer immer mehr vom einstigen Funktionsraum entfernt und zur Wellnessoase wird.

Wasser – der eine Teil von Feng-Shui – ist im Badezimmer genügend vorhanden. Zu viel eigentlich, denn durch die vielen Öffnungen in Waschbecken, Badewanne oder Toilette kann viel Energie abfließen. Der Toilettendeckel sollte daher stets geschlossen bleiben. Es braucht aber auch einen Gegenpol, das kann zum Beispiel Holz sein, das sich optimal dafür eignet, das Element Wasser zu harmonisieren.

Neben Holzelementen eignet sich vor allem die Farbe Grün sehr gut, Harmonie ins Bad zu bekommen. Neben grünen Fliesen, Badmöbeln oder Badtextilien gehören auch Pflanzen wie zum Beispiel ein Bambus dazu. Pflanzen sorgen nicht nur für die erforderlichen Farbtupfer, sie verbessern zudem das Raumklima.

Es folgen nun 5 Tipps, die Sie beim Einrichten eines Feng-Shui-Badezimmers unbedingt auf dem Schirm haben sollten:


Tipp#1: Wählen Sie die richtigen Farben

Die Farbe Grün haben wir bereits erwähnt, sie ist perfekt im Feng-Shui-Bad, verleiht sie doch Frische und Harmonie. Dazu eignen sich noch helle und ruhige Farbtone wie Cremeweiß oder Beige. Generell lässt sich Yin im Bad durch warme Farben, flauschige Handtücher oder Badteppiche fördern.

Nicht geeignete Farben in einem Bad nach Feng-Shui sind Blau oder Rot. Blau symbolisiert das Wasser – diese Energieart ist bereits genug vorhanden. Rot steht für das Feuer uns ist einem wasserdominierten Badezimmer denkbar ungeeignet. Grelle Farben sind generell zu vermeiden.


Tipp #2: Achten Sie auf die Form

Ecken und Kanten sind ein beliebtes Designmerkmal im modernen Bad. Sie verhindern jedoch, dass das Chi optimal fließen kann und sollten daher in einem Feng-Shui-Badezimmer am besten vermieden werden. Wählen Sie daher bevorzugt Badmöbel, Armaturen und Keramik mit geschwungenen Formen.

Wenn Sie bereits ein Bad mit Ecken und Kanten haben, ist noch nicht alle Hoffnung verloren. Mit Pflanzen oder kleinen leichten Windspielen lässt sich ein Ausgleich schaffen. Womit wir wieder beim Grundprinzip des Ying und Yang wären. Ist von beidem genug vorhanden, gleicht sich das aus und sorgt für Harmonie.


Tipp#3: Sorgen Sie für ausreichend Licht

Bei der Auswahl der Farben ist es bereits angeklungen: Ein Badezimmer nach Feng-Shui ist eher hell als dunkel zu planen. Das Licht spielt hierbei eine wichtige Rolle. Hier sind zunächst einmal die Fenster zu nennen. Die alten Chinesen waren der Meinung, jeder Raum müsse ein Fenster haben. Und wenn es keines gab, wurde kurzerhand eines aufgemalt.

Generell ist es aber von Vorteil, wenn das Bad ein Fenster hab, durch das Helligkeit in den Raum gelangt. Denn zusätzlich kommt noch eine Strahlung in den Raum, die gewisse Schwingungen mit sich bringt. Wichtig hierbei: Das Fenster sollte sauber sein, die Fensterbank nicht zugestellt mit allerlei Krimskrams, damit das Chi ungehindert fließen kann.

Zusätzlich zum natürlichen Licht braucht es eine künstliche Beleuchtung. Hier kommt es darauf an, sich Lichtinseln zu schaffen. Das kann ein gedimmtes Licht an der Badewanne oder eine spezielle Beleuchtung der Dusche. Es kann ruhig auch ein paar schattige Bereiche im Bad geben, zappenduster sollten sie jedoch nirgends sein.

Diese Tipps unterscheiden sich gar nicht groß davon, was westliche Lichtplaner für das Badezimmer raten. Spielen Sie ruhig mit Licht und Schatten. Definieren Sie einzelne Bereiche mit unterschiedlichen Aufgaben - mal gemütlich, mal Arbeitslicht. Erfahren Sie mehr über die Lichtplanung im Bad.


Tipp #4: Platzieren Sie den Spiegel richtig

Der Spiegel nimmt im Feng-Shui eine wichtige Rolle ein, er lenkt das Chi und verstärkt zudem jede Art von Strahlung und Energie. Er hat im Badezimmer auch eine reine Nutzfunktion. Sie sollten ihn daher so anbringen, dass Sie ihn bequem nutzen können.

Nicht optimal ist es, wenn der Spiegel auf unschöne Dinge wie zum Beispiel die Toilette zeigt. Aus Feng-Shui-Sicht sollten Sie den Spiegel zudem keinesfalls gegenüber der Tür platzieren. Nur dann kann sich die Energie entfalten und wird nicht direkt wieder aus dem Bad gelenkt. Wenn Sie keinen anderen Platz finden, sollten Sie zumindest stets die Badtür geschlossen halten.


Tipp #5: Räumen Sie das Badezimmer auf

Nicht nur im Eigeninteresse, auch mit Blick auf Feng-Shui, sollten Sie Ihr Bad stets aufgeräumt halten. Umherliegenden Kosmetika, Klamotten und Co. behindern das ungestörte Fließen des Chi. Unordnung sorgt für negative Energie und die wollen Sie sicherlich nicht in Ihrem Badezimmer haben.

Ein Tipp: Verwenden Sie bevorzugt geschlossene Schränke anstatt offene Regale, dann fällt das Ordnung halten leichter. Räumen Sie Dinge des täglichen Bedarfs in schöne Behälter und hängen Sie Bademantel und Handtuch ordentlich auf.


Und wann fließt bei Ihnen das Chi?

Sie haben nun einige Tipps erhalten, mit denen Sie das Chi im Badezimmer fließen lassen. Vieles davon lässt sich recht einfach umsetzen und widerspricht nicht fundamental den westlichen Werten. Gemütlich und harmonisch wollen wir es doch alle in unserem Zuhause haben. Klar sollte Ihnen zudem sein, dass in unserem Ratgeber nur allgemeine Punkte des Feng-Shui behandelt werden. Wollen Sie ein spezielles, ganz auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Feng-Shui-Badezimmer haben, sollten Sie unbedingt die Unterstützung eines Experten dieser fernöstlichen Lehre in Anspruch nehmen.

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