reuter.de

Aktion statt Inflation: Bis zu 20% Rabatt auf ausgewählte Badarmaturen.

Zu allen Aktionsprodukten
Hewi Serie 900
Hewi Serie 900

Seniorengerecht umbauen:
Das altersgerechte Badezimmer

Wir alle kommen in ein Alter, in dem wir nicht mehr so beweglich sind und das Badezimmer nicht mehr so nutzen können, wie wir es gerne wollten. Spätestens dann ist es an der Zeit, sich über einen seniorengerechten Umbau Gedanken zu machen. Bei uns erfahren Sie, auf was es im altersgerechten Badezimmer ankommt.

Altersgerecht nicht gleich behindertengerecht

Gerne werden die beiden Begriffe "behindertengerecht" und "altersgerecht" in eine Topf geschmissen, das ist jedoch nicht zwangsläufig der Fall. Wer sein Bad altersgerecht umbauen möchte, braucht sich daher nicht unbedingt mit den DIN-Normen für ein behindertengerechtes Badezimmer beschäftigen. Vielmehr kommt es darauf an, die eigenen Wünsche und Bedürfnisse ganz genau zu hinterfragen.

Auf zwei Dinge sollten Sie beim seniorengerechten Umbau des Bades jedoch auf jeden Fall achten:

  • Es sollte sicher zu benutzen sein
  • Es sollte einfach zu benutzen sein

Das hört sich doch machbar an. In den nächsten Abschnitten erfahren Sie, an welchen Hebeln Sie ziehen können, um ein Badezimmer seniorengerecht zu gestalten.

Hier finden Sie alles zum barrierefreien Badezimmer

Damit erhöhen Sie die Sicherheit im Bad

Alte Menschen sind in der Regel nicht mehr ganz so sicher auf den Beinen wie in jungen Jahren. Sicherheit ist daher ein wesentlicher Faktor im seniorengerechten Badzimmer. Hier gilt es, alle Bereiche des Bades im Blick zu haben.

  • Rutschfeste Fliesen, Duschwanne & Badewanne
  • Haltegriffe an Badewanne, Dusche, WC & Waschtisch
  • Badausstattung ohne Ecken und Kanten
  • Genügend Bewegungsfläche einplanen
  • Mobiles Telefon oder Hausnotrufsystem im Bad
  • Sitze in der Dusche oder am Waschbecken

Insbesondere eine rutschsichere Badausstattung oder Haltegriffe sollten Sie bereits einplanen, wenn Sie noch nicht zum alten Eisen gehören. Zumindest in der Dusche oder an der Badewanne hilft ein Griff bei der sicheren Benutzung. Das gilt besonders für Kinder, aber auch für gesunde Erwachsene.

Genügend Bewegungsfläche ist im altersgerechten Badezimmer ebenfalls von Vorteil. Untersuchungen haben ergeben, dass wir mit zunehmendem Alter mehr Platz benötigen, um uns sicher bewegen zu können. Das gilt ganz unabhängig davon, ob wir einen Rollator oder einen Rollstuhl benötigen. Dann aber umso mehr.

Wer nicht mehr so sicher auf den Beinen ist, stößt gerne mal hier und da an. Achten Sie daher darauf, dass die Badausstattung nicht allzu viele Ecken und Kanten besitzt. Es gibt genügend Badmöbel, Waschtische oder Badewannen in einem abgerundeten Design.

Einen ausführlichen Beitrag über das sichere Badezimmer finden Sie hier: Sicherheit im Bad – Unfälle vermeiden.

Das hilft bei der einfachen Benutzung des Bades

Ziel des seniorengerechten Umbaus des Badezimmers sollte sein, die Selbständigkeit möglichst lange aufrecht zu halten. Viele Senioren tun sich schwer damit, plötzlich auf fremde Hilfe angewiesen zu sein – insbesondere im Bad. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, die einer selbständigen Badbenutzung im Weg stehen. Auf jeden Fall sollten Sie sich mit folgenden Punkten beschäftigen:

Eine große barrierefreie Dusche ist auf jeden Fall eine große Hilfe, wenn es um Selbständigkeit geht. Sie kann ebenerdig betreten werden und es kann ein Sitz montiert oder hineingestellt werden, wenn langes Stehen nicht möglich ist.

Wer gerne badet, aber nicht mehr selbständig über den Wannenrand klettern kann, für den ist eine Badewanne mit Tür eine gute Wahl. Sie dient auch als Ersatz für eine Dusche, wenn nicht genügend Platz vorhanden ist.

Dusch-WCs machen die Benutzung von Toilettenpapier überflüssig, sofern Sie mit Warmluftföhn ausgestattet sind. Manche besitzen zudem eine Fernbedienung. Das alles erleichtert das selbständige Nutzen der Toilette, wenn die Beweglichkeit verloren geht.

Wenn das Sehvermögen nachlässt, helfen farbliche Kontraste dabei, die Orientierung zu behalten. So lassen sich Dusche, Badewanne, WC oder Waschtisch wesentlich besser erkennen.

In der Dusche sind Thermostatarmaturen sehr hilfreich, da das Wasser stets in der voreingestellten Temperatur aus der Brause kommt. Das schützt vor Verbrühungen. Und wenn es mit dem Aufdrehen des Thermostats nicht mehr so klappt, es gibt auch welche mit Drucktasten.

Wie sieht es mit einer Förderung aus?

Ein altersgerechter Umbau ist stets immer etwas teurer als ein „normaler“ Badumbau. Dafür ist jedoch eine Förderung möglich. Von der KfW-Bank gibt es zum Beispiel einen Zuschuss von 10 Prozent, maximal jedoch 5.000 Euro.

Auch Zuschüsse von der Pflegekasse sind möglich, je nach Pflegestufe bis zu 4.000 Euro – jedoch nur für bestimmte Projekte wie Einstiegshilfen für die Badewanne, den Einbau barrierefreier Duschen oder rutschhemmende Bodenbeläge.

Zudem sind eventuell Zuschüsse von der Krankenkasse möglich. Dafür brauchen Sie jedoch ein entsprechendes Rezept vom Arzt und die Kostenannahme ist vor dem Kauf mit der Krankenkasse zu klären.

Mehr zu diesem Thema finden Sie in unserem Ratgeber barrierefreies Badezimmer.

Themenbereich
Feed
back
Telefonische Fachberatung

Unsere Hotline steht Ihnen 7 Tage die Woche bis 21 Uhr unter der untenstehenden Festnetznummer zur Verfügung.

Mo. - Fr.:
07.30 – 21.00 Uhr
contact_days_sa_su
contact_time_sa_su
+49 211 / 781 707 - 210