Glossar

Hier erklären wir Ihnen die Begriffe, die Sie in Zusammenhang mit den Produkten in unserem Shop häufig finden werden. Klicken Sie einfach auf den entsprechenden Buchstaben und dann auf den jeweiligen Begriff. Ausgeblendete Buchstaben enthalten keine Begriffserläuterungen.

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A

Eine Ab- und Überlaufgarnitur kommt in der Hauptsache in Badewannen zum Einsatz. Dazu gehören der Ablauf für das gebrauchte Wasser, eine Drehrosette am Überlauf, mit der sich der Ablaufstopfen auf dem Boden der Wanne öffnen und schließen lässt, sowie der Überlauf. Durch ihn fließt das Wasser bei geschlossenem Stopfen nötigenfalls ab. Dadurch wird ein Überlaufen des Wassers in der Wanne verhindert. Die sichtbaren Teile von Stopfen und Drehrosette gibt es in verschiedenen Tönen, zum Beispiel in der Farbe Chrom. Diese sichtbaren Teile können auch einzeln gekauft werden. Ab- und Überlaufgarnituren gibt es für Badewannen mit Normalmaß und mit Sondermaß.

Als Abgang bezeichnet man das letzte Stückchen Rohr an einer Toilette oder an einem Urinal. Es bildet den Übergang zu den Abwasserleitungen. Unterschieden wird zwischen horizontalen und vertikalen Abgängen.

Durch den Ablauf fließt benutztes Wasser aus Waschbecken, Badewannen oder Duschtassen ab.

Ein Ablaufventil befindet sich beispielsweise in Waschbecken, Bidets, Dusch- oder Badewannen. Das Ventil ist die Verbindung zum Siphon. Es gibt verschiedene Arten von Ablaufventilen, verschließbare und nicht-verschließbare. Mit den verschließbaren Ventilen kann das Becken oder die Wanne verschlossen werden, so dass das Wasser nicht mehr entweichen kann. Bei geschlossenem Ventil kann ein Becken oder eine Wanne nur bis zur Höhe des Überlaufs volllaufen. Ist die Höhe des Überlaufs erreicht, fließt das Wasser durch ihn wieder ab. So wird ein Überlaufen des Wassers aus einem Becken verhindert. Ein nicht-verschließbares Ventil kommt dagegen bei Modellen ohne Überlauf zum Einsatz. Dadurch, dass sich dieses Ventil nicht verschließen lässt, wird ein Voll- und damit Überlaufen eines Beckens verhindert.

Eine Absenkautomatik kommt bei WC-Sitzen zum Einsatz. Meistens genügt ein Antippen mit den Fingern, dann schließt sich der Deckel eines WC-Sitzes langsam von selbst. Es gibt kein Knallen des Deckels mehr, Kinder können sich nicht mehr die Finger klemmen.

Bade- und Duschwannen aus diesem Material sind schlag- und stoßunempfindlich. Außerdem rosten sie nicht und haben ein vergleichsweise geringes Gewicht. Acrylbade- und Duschwannen gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen und Designs. Sie sind leicht zu reinigen, allerdings auch etwas kratzempfindlich. Da Acrylbade- und duschwannen durchgefärbt sind, blättert die Farbe nicht ab. Außerdem ermöglicht der Werkstoff viele Farben und Formen.

Bade- und Duschwannen aus diesem Material sind schlag- und stoßunempfindlich. Außerdem rosten sie nicht und haben ein vergleichsweise geringes Gewicht. Acrylbade- und Duschwannen gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen und Designs. Sie sind leicht zu reinigen, allerdings auch etwas kratzempfindlich. Da Acrylbade- und duschwannen durchgefärbt sind, blättert die Farbe nicht ab. Außerdem ermöglicht der Werkstoff viele Farben und Formen.

Bei Aluminiumguss werden dem geschmolzenen und flüssigen Aluminium weitere Zusätze beigegeben, um gezielt bestimmte Eigenschaften, wie zum Beispiel die Härte, zu beeinflussen. Diese beigegebenen Elemente können bsp. Kupfer oder Magnesium sein. Die flüssige Masse kann in Formen gegossen werden, um die gewünschten Teile herzustellen.

Bei der Installation von Heizkörpern spricht man von einem Anschlussbild. Denn es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Vor- und Rücklaufleitungen an einen Heizkörper anzuschließen: So können sich die Leitungen beispielsweise auf der gleichen Seite des Heizkörpers befinden. Es gibt aber auch die Variante, dass sich die Vorlaufleitung auf der einen Seite des Heizkörpers und die Rücklaufleitung auf der anderen Seite befindet. Und es gibt die Möglichkeit des Mittelanschlusses: Dabei befinden sich Vor- und Rücklaufleitung unten in der Mitte des Heizkörpers. Welche Anschlussart zum Einsatz kommt, hängt beispielsweise von der Größe des Heizkörpers ab oder auch davon, ob bereits vorhandene Leitungen genutzt werden sollen.

Im Wasser ist - je nach Region - mehr oder weniger Kalk enthalten, der sich im Badezimmer auf Oberflächen, an oder in Armaturen ablagern kann. Um gerade die Ablagerungen in Brause- und Duschköpfen zu verhindern, bieten Hersteller verschiedene Verfahren mit Anti-Kalk-Funktionen an. So sollen die Produkte geschützt und ihre Haltbarkeit verlängert werden. Ebenso gibt es Duschabtrennungen mit speziellen Beschichtungen, die unschönen Kalkschlieren vorbeugen sollen.

Um der Rutschgefahr in Dusch- und Badewannen zu begegnen, gibt es spezielle rutschhemmende Ausführungen. Bei Ausführungen in Stahl-Email wird beispielsweise ein Quarz-Sand-Gemisch in die emaillierte Oberfläche eingebrannt. Die so strukturierte Oberfläche nutzt bei Beanspruchung nicht ab und ist leicht zu reinigen.

Eine Armatur ist zunächst einmal nur ein Bedienelement, um Wasserströme in Rohrleitungen zu steuern und gegebenenfalls zu mischen. Umgangssprachlich auch Wasserhahn oder Wasserkran genannt. Aus der Gestaltung der Armaturen haben die Sanitärhersteller bis heute eine Vielzahl von Produkten geschaffen. Unterschieden werden Einhebel-, Zweigriff- und Thermostatarmaturen. Außerdem unterscheidet man Aufputz- und Unterputzarmaturen. Bei der Aufputz-Armatur werden kaltes und warmes Wasser vor der Wand gemischt, bei der Unterputz-Armatur sorgt ein spezieller Einbau dafür, dass das Wasser im Verborgenen, also hinter der Wand/unter dem Putz, gemischt wird. Armaturen werden für Wasch- und Spülbecken, Dusche, Wanne und Bidet benötigt.

Eine Aufputz-Armatur wird direkt an der Wand montiert. So sind alle Teile der Armatur – der Körper, die Griffe, der Wasserauslauf – komplett sichtbar. Bei der Aufputz-Armatur werden kaltes und warmes Wasser „vor der Wand“ - also sichtbar – gemischt. Vorteil ist, dass sich eine solche Armatur wieder problemlos austauschen lässt, falls sie nicht mehr funktioniert oder nicht mehr gefällt. Aufputz-Armaturen sind in der Regel günstiger als Unterputz-Armaturen.

Ausladung bezeichnet die Länge, die ein Auslauf von der Mitte des Armaturkörpers in das Becken hineinragt. Die Angabe erfolgt in Millimetern.

Als Auslauf bezeichnet man den Bereich, durch den das Wasser letztlich aus der Armatur austritt. Den Auslauf gibt es in vielen Varianten, mal bogenförmig, mal an U-, C- oder V-Form angelehnt. Ausläufe beeinflussen Wasserstrahl und Durchflussmenge.

B

Badewannen dienen der Körperhygiene und sind so gestaltet, dass man sich hineinlegen kann und der Körper mit Wasser bedeckt ist. Badewannen haben im Standard eine Länge von 170 bis 180 und eine Breite von 75 Zentimetern. Natürlich sind auch kleinere wie größere Formen erhältlich. Außerdem bieten Hersteller viele verschiedene Modelle an: Eck-, Rechteck-, Sechseck-, Achteck und ovale Wanne, Duschbadewannen (Kombiwannen) oder ganz freistehende Badewannen. Badewannen – außer freistehenden - werden in der Regel in einen Hartschaumträger eingesetzt. So sind sie fixiert, und der Träger bietet zudem Schallschutz. Badewannen sind in der Mehrzahl aus Stahl-Email oder Sanitäracryl, seltener aus Holz oder Naturstein.

Ähnlich wie Duschabtrennungen. Sie sorgen für Sicht- und Spritzschutz und können aus Kunststoff oder Glas hergestellt sein. Manche Varianten sind fest installiert, andere lassen sich in einzelne Elemente falten und zur Seite klappen. In jedem Fall sollten Wannenabtrennungen einen dichten Abschluss zur Wanne haben, damit kein Wasser durchlaufen kann.

Neben der eigentlichen Sanitärausstattung für ein Badezimmer bieten viele Hersteller mittlerweile auch Zusatzkollektionen an, die Schränke in verschiedenen Höhen, Größen und Ausführungen, oder auch Regale, Rollschränke oder Spiegelschränke umfassen. Welche Badmöbel wie in einem Badezimmer kombiniert werden können, ist von der Raumgröße und den Mindestabständen der Sanitärobjekte abhängig. Da viele Hersteller ganze Badmöbel-Serien anbieten, lässt sich ein Badezimmer auch zu einem späteren Zeitpunkt meist noch umgestalten oder umdekorieren. Auf jeden Fall sollte man auf hochwertige und gut verarbeitete Materialien achten, da Badmöbel natürlicherweise hoher Luftfeuchtigkeit ausgesetzt sind.

Ein barrierefrei geplantes und eingerichtetes Bad ermöglicht auch Menschen mit Handicap eine weitestgehend selbstständige Nutzung. Dazu gehören beispielsweise bodenebene Duschtassen, Duschsitze, Haltegriffe in Dusche, Badewanne und am WC, ein rutschfester Belag, Toiletten mit erhöhter Sitzposition, unterfahrbare Waschbecken sowie breite Türen, um mit einem Rollstuhl oder Rollator in das Bad zu gelangen.

Mit dem französischen Wort Bidet bezeichnet man ein Sitzwaschbecken für die Intimhygiene. Mittlerweile werden Bidets auch öfter für die Fußpflege genutzt. Ein Bidet sollte in Form und Aussehen auf die Toilette abgestimmt sein. Für Bidets sind ebenso passende Armaturen erhältlich.

Bodenstehende Armaturen werden auf dem Boden montiert und durch Leitungen im Boden mit Wasser versorgt. Solche Armaturen kommen meistens bei freistehenden Badewannen zum Einsatz. Wasserauslauf und Bedienelemente befinden sich am oberen Ende der Armatur. Für diese Variante muss es im Boden die Möglichkeit zur Rohrverlegungen wie auch zur festen Verankerung geben. Es gibt aber auch Armaturen für Waschschüsseln, die nicht auf die eigentliche Keramik montiert werden, sondern dahinter oder daneben frei stehen.

Brausen ermöglichen erst den vernünftigen Wasseraustritt in Duschen oder in Badewannen. Brausen gibt es als Hand-, Kopf- oder Seitenbrausen. Handbrausen befinden sich am Ende eines Brauseschlauchs einer Armatur. Zu achten ist möglichst auf eine integrierte Reinigungsfunktion, damit die feinen Düsen im Brausekopf nicht verkalken (siehe Anti-Kalk-Funktion). Im breiten Angebot finden sich mittlerweile auch ganze Duschpaneele, die mehrere Brausen koordinieren können.

Ein Brauseschlauch verbindet Armatur und Handbrause. Es gibt Kunststoff- oder Metallausführungen.

Eine Brausestange verfügt über einen Halter, in den die Brause eingehängt wird. Dieser Halter läuft auf der Brausestange entlang wie auf einer Schiene. So kann die Brause in beliebiger Höhe an der Stange festgestellt werden und zum Beispiel als Kopfbrause dienen.

C

Chrom erhielt seinen Namen nach dem griechischen „Chroma“ (Farbe), weil seine Verbindungen viele verschiedene Farben aufweisen können. Chrom ist ein chemisches Element (Cr). Es ist ein korrosions- und anlaufbeständiges Metall, das in seinem Ursprungszustand zäh, allerdings auch form- und schmiedbar ist. In Bad oder Küche kommen vielfach Armaturen mit verchromten Oberflächen zum Einsatz. Als Träger für die Verchromung kommen beispielsweise Kunststoff oder Messing in Frage.

Clou bezeichnet ein spezielles System des Markenherstellers Geberit für die Lizenznehmer Bette und Keramag, das das Überlaufen von Badewannen oder Waschtischen verhindern soll. Bei dieser Variante gibt es kein sichtbares Überlaufloch, die Leitungen sind beispielsweise hinter der Wannenwand verborgen. Der Überlauf wird über das Prinzip der kommunizierenden Röhren organisiert: Zwischen Abflussdeckel und Wanne befindet sich ein minimaler Spalt, der das einfließende Wasser in ein senkrechtes Röhrensystem leitet. Parallel zum Wasserstand in der Badewanne steigt auch das Wasser in den Röhren. Die Höhe der Röhren gibt den höchstmöglichen Wasserstand in der Badewanne vor. Ist dieser Wasserstand erreicht, läuft das weitere nachfließende Wasser automatisch in eine neue, leere Röhre ein, von wo aus es wieder abfließen kann. Dadurch wird ein Überlaufen der Badewanne verhindert. Das Clou-System ermöglicht einen bis zu vier Zentimeter höheren Wasserstand in der Wanne als ein normales Überlaufsystem.

Corian® ist ein acrylgebundener Mineralwerkstoff und Markenprodukt des Unternehmens DuPont. Es ist ein massives Oberflächenmaterial, sehr langlebig und leicht zu reinigen. Es ist in über 100 Farben erhältlich. Corian® kann man formen, schneiden und fräsen oder für Einlegearbeiten nutzen. Das Material lässt sich in Küche und Bad einsetzen und harmoniert zudem mit Holz, Granit, Glas, Edelstahl oder Keramikfliesen. Corian ist porenlos und sehr hitzebeständig.

D

Mit dem Dimmen lässt sich die Helligkeit von einzelnen Leuchten oder auch ganzen Gruppen regeln. Damit verändert sich nicht nur die Helligkeit in einem Raum, bei Glühlampen sinkt dadurch beispielsweise auch der Energiebedarf. Trotz des geringeren Energiebedarfs ist das Dimmen auf Dauer nicht sehr effizient, denn die Helligkeit nimmt stärker ab als die Leistungsaufnahme. Wird eine Glühlampe also ständig gedimmt, wäre es effizienter, sie direkt durch eine schwächere Variante zu ersetzen. Das Dimmen erfolgt in der Regel über Knöpfe oder über Tasten.

Bezeichnet einen Auslauf, der in senkrechter wie in waagerechter Achse schwenkbar ist.

Bei einer Dreiloch-Armatur benötigen der eigentliche Armaturkörper, der Kalt- und der Warmwassergriff jeweils ein eigenes Loch im Einbauobjekt – also insgesamt drei Hahnlöcher. Dafür gibt es beispielsweise spezielle Waschbecken, die diese drei Löcher bereits vorsehen. Im Gegensatz dazu benötigt ein Einhebelmischer nur ein einziges Hahnloch. Bei Dreiloch-Armaturen muss die gewünschte Temperatur jedes Mal wieder neu eingestellt werden, weswegen der Wasserverbrauch höher ist als bei Einhebelmischern.

Drückerplatten kommen bei Toiletten zum Einsatz. Über die Drückerplatte wird die Wasserspülung für das WC ausgelöst und gegebenenfalls auch wieder gestoppt. Die Tasten der Platte können sich von vorn oder von oben bedienen lassen. Außerdem kann die Platte abgenommen werden, um bsp. Reparaturarbeiten durchzuführen. Drückerplatten können über eine oder zwei Tasten verfügen: Bei der Variante mit zwei Tasten löst die große Taste die große Spülmenge aus, die kleinen Taste die kleine Spülmenge. Bei nur einer Taste wird mit einer vorher definierten Wassermenge gespült oder der Wasserfluss wird durch einen erneuten Tastendruck wieder gestoppt.

Druckspüler sammeln im Gegensatz zum WC-Spülkasten/Kastenspüler nicht erst das Wasser, sondern entnehmen es direkt aus der Versorgungsleitung, um das WC-Becken zu spülen. Daher steht das Wasser immer unmittelbar und direkt zur Verfügung. Es gibt keine Zeitverzögerung etwa dadurch, dass ein Spülkasten erst wieder voll Wasser laufen müsste. Somit sind auch mehrere Spülvorgänge direkt hintereinander möglich.

Wassermengenregler oder auch Durchflussbegrenzer sollen den Wasserverbrauch im Bad senken. Hintergrund: In vielen Haushalten liegt ein sehr hoher Wasserdruck an, so dass auch zu Spitzenzeiten die Wasserversorgung immer gewährleistet ist. Das führt dazu, dass sehr viel Wasser aus der Leitung fließt, das beim Händewaschen beispielsweise nicht benötigt wird. Wassermengenregler sind leicht am Ende des Armaturauslaufs oder vor einen Duschkopf zu montieren. Die Regler kosten lediglich ein paar Euro. Sie verringern den Querschnitt der Leitung. Der Regler sorgt so dafür, dass bsp. bei jedem Gebrauch konstant 6 l/min fließen. Wassermengenregler oder Durchflussbegrenzer können mit einem Luftsprudler kombiniert werden.

Mit einem Durchlauferhitzer lässt sich warmes Wasser bereitstellen. Solche Geräte kommen meistens bei einer dezentralen Warmwasserversorgung zum Einsatz. Ein Durchlauferhitzer erwärmt das Wasser dabei erst in dem Moment, in dem es auch tatsächlich benötigt wird. Ein Durchlauferhitzer ist damit kein Warmwasserspeicher. Durchlauferhitzer gibt es mit hydraulischer oder elektronischer Steuerung. Bei letzterer erkennt das Gerät Wassermenge und –durchfluss und sorgt dafür, dass das Wasser so lange konstant warm bleibt, wie es aus der Leitung entnommen wird. Bei Geräten mit einer solchen Steuerung lässt sich zudem meistens die Temperatur vorab wählen. Durchlauferhitzer können mit Strom oder Gas arbeiten, um das Wasser zu erwärmen. Sicherheitsschalter sorgen dafür, dass sie nicht überhitzen können. Zu achten ist in jedem Fall auf die richtige Kombination von Durchlauferhitzer und Armaturen. Moderne Geräte lassen sich zudem an Solaranlagen anschließen.

Eine Toilette mit einer eingebauten Geruchsabsaugung sowie einer kleinen Warmwasserdusche und einem Fön bietet ein Höchstmaß an Körperhygiene. Ein solches Dusch-WC kann je nach Ausstattung auch über eine Massagedusche, Absenkautomatik für den WC-Deckel, Fernbedienung oder eine Memoryfunktion verfügen.

Eine Duschabtrennung ist ein Spritzschutz, der beim Duschen verhindert, dass Wasser in das restliche Badezimmer strömt. Duschabtrennungen gibt es für Duschen wie auch als Aufsätze für Badewannen. Die Abtrennungen können aus Glas oder Kunststoff bestehen. Duschabtrennungen – oder –kabinen gibt es als rahmenlose, teilgerahmte oder gerahmte Fassungen. Rahmenlose Abtrennungen werden rein an den Scharnieren an der Wand befestigt. Sie gewährleisten eine durchgängige Optik und sind sehr pflegeleicht. Allerdings muss hierbei vorher ein Aufmaß erfolgen, damit Abtrennung/Kabine exakt passen, was diese Variante gegenüber den beiden anderen verteuert. Teilgerahmte oder gerahmte Abtrennungen/Kabinen enthalten auf einer oder allen Seiten Rahmen, in die Glas oder Kunststoff eingesetzt werden. Gerahmte Abtrennungen/Kabinen bieten beim Maß etwas mehr Spielraum als rahmenlose.

Duscharmaturen sind die Armaturen an der Dusche. Es gibt sie als Einhand- oder Zweigriffmischer (einen für Kalt-, einen für Warmwasser). An die Duscharmatur lassen sich per Brauseschlauch Handbrausen anschließen. Außerdem können die Brausebatterien als Unterputz – oder Aufputzvariante eingebaut werden.

Duschen sind heute aus fast allen Bädern nicht mehr wegzudenken. Sie können mit Badewannen kombiniert werden oder auch allein für sich stehen. Duschbäder verbrauchen bei vernünftiger Nutzung weniger Wasser und Energie als ein Bad in der Wanne. Zudem sind Duschen platzsparend und können so auch in kleinen Bädern für Wassergenuss sorgen.

Ein Duschpaneel vereint als komplette Einheit in sich die verschiedenen Brausenarten (Kopf-, Seiten-, Handbrausen), die entweder manuell oder elektronisch gesteuert werden können. In manche Modelle sind auch Beleuchtung oder Radio integriert.

Für Menschen mit Handicap bieten sich Sitze in der Dusche an, um die Körperhygiene in der Dusche zu erleichtern. Es gibt verschiedene Modelle, beispielsweise als platzsparender Klappsitz. In jeden Fall ist auf eine stabile Befestigung zu achten.

Einfache Brausen bieten nur einen Duschstrahl an. Andere Modelle verfügen über drei, vier oder sogar fünf Strahlvarianten: von sanft perlenden Tropfen bis zum festen Massagestrahl. Wieder andere Modelle bieten auch Wassersparmöglichkeiten an.

Duschtassen oder auch -wannen sind die Bodenfläche der Duschen. Es gibt sie in vielen verschiedenen Maßen und Formen - quadratisch, rechteckig, fünfeckig, als Viertelkreis oder rund – so dass es für jedes Bad eine Lösung gibt. Duschtassen verfügen über verschiedene Einstiegshöhen. Einen besonderen Komfort bieten ebenerdige Einstiege. Duschwannen sind in der Regel aus Sanitäracryl, Stahl-Email oder Keramik.

Wer in Dusche oder Badewanne duscht, benötigt einen Spritzschutz. Duschvorhänge sind eine einfache und kostengünstige Möglichkeit. Es gibt sie in vielen Farben und Mustern. Stangen für die Vorhänge lassen sich schnell und einfach installieren. Allerdings können Duschvorhänge nicht den gleichen Spritzschutz leisten wie festeingebaute Duschabtrennungen aus Glas oder Kunststoff.

E

Echtglas kommt im Badezimmer bei Duschabtrennungen zum Einsatz. Sie dienen als Spritzschutz wie als Gestaltungselement. Echtglas-Abtrennungen müssen nicht voll transparent sein, es gibt sie auch mit Dekormuster. Meistens behandeln die Hersteller die Oberflächen bereits so, dass sich das Glas leicht sauber halten lässt. Zum Einsatz kommt hochwertiges Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG). Eine Alternative sind Abtrennungen aus Kunststoff.

Bei Duschen spricht man von einem Eckeinstieg, wenn der Einstieg in die Dusche über eine der Ecken, der Rundung bei einem Viertelkreis oder der Diagonale bei einem Fünfeck erfolgt. Dazu werden die Türen der Dusche entweder zu den Seiten gedreht oder geschoben. Allerdings spricht man auch dann von Eckeinstieg, wenn die Dusche als Viertelkreis- oder Fünfeckmodell eingebaut ist.

Ventile kommen zum Einsatz, um Ein- und Auslass von Flüssigkeiten zu kontrollieren und zu steuern. Ein Eckventil hat zwei Öffnungen: In die waagerechte Öffnung fließt das Wasser ein, durch die senkrechte Öffnung wird es weitergeleitet, bsp. zur Waschtischarmatur. Da die beiden Öffnungen des Ventils im rechten Winkel zueinander stehen, wird das Wasser damit um „die Ecke“ geleitet, daher Eckventil. Für Kalt- und Warmwasser ist jeweils ein eigenes Eckventil nötig. Schließt man die Eckventile, ist auch die Wasserversorgung bsp. für die Armaturen gestoppt. So lassen sich Armaturen montieren oder austauschen, ohne die Wasserversorgung im gesamten Gebäude lahmzulegen.

Edelstahl ist ein Stahl von besonderem Reinheitsgrad. Umgangssprachlich wird mit Edelstahl auch zugleich rostfreier Stahl gemeint, was aber nicht zwangsläufig so ist. Edelstahl enthält meist einen hohen Chromanteil, was ihm eine schützende Oberfläche verleiht. Der in Küchen und Bädern verwandte Edelstahl rostet nicht, ist sehr langlebig und auch gegen Säuren beständig. Edelstahl verleiht Armaturen und Oberflächen ein edles Aussehen, ist allerdings kratzempfindlich.

Diese Armaturen verfügen – wie der Name schon sagt - nur über einen einzigen Griff, der sich mit einer Hand bedienen lässt. Über diesen einen Griff lassen sich Temperatur und Stärke des Wasserstrahls zugleich optimal einstellen. Im Gegensatz zur Zweigriff-Armatur muss bei einem Einhebelmischer das ideale Mischungsverhältnis nicht bei der jeder Benutzung wieder neu eingestellt werden. Dadurch spart die Einhandbatterie Wasser und Energie.

Bei einer Armatur mit Einlochmontage muss beispielsweise das Waschbecken nur über ein Loch verfügen, in das der gesamte Armaturkörper montiert wird. Separate Löcher für Kalt- und Warmwassergriffe sind nicht nötig, da diese Griffe bereits am Armaturkörper vorhanden sind.

Die Einrohrheizung dient der Beheizung eines Gebäudes durch Warmwasser. Dabei durchläuft das warme Wasser die Heizkörper der Reihe nach wie in einer Ringleitung. Denn bei diesem System wird nur der jeweils der Hauptleitung am nächsten gelegene Heizkörper direkt an diese angeschlossen. Das Heizwasser durchströmt den Heizkörper und wird dann weiter zum nächsten Heizkörper geleitet. Die Heizkörper haben somit 2 Anschlüsse: einen für den Vorlauf und einen für den Rücklauf des Heizwassers. Beim Einrohrsystem bildet jedoch der Rücklauf des ersten Heizkörpers gleichzeitig den Vorlauf des nächsten Heizkörpers. Erst wenn das Heizwasser den letzten Heizkörper durchströmt hat, wird es zurück zum Heizkessel geleitet, wo es erneut aufgeheizt wird. Eine gleichmäßige Versorgung aller Heizkörper in einem Gebäude ist bei diesem System nicht gewährleistet, da das Heizwasser mit der Entfernung an Wärme verliert.

Der Einstieg zu einer Dusche sollte möglichst bequem erfolgen. Zu achten ist auf einen breiten Zugang sowie auf die Höhe der Duschwanne. Bodengleiche Duschen bieten dabei einen besonderen Komfort, da hier kein Absatz stört. Geöffnet wird die Dusche über Schiebe-, Dreh-, Falt- oder Pendeltüren. Der Zugang zur Dusche kann über Eck, über eine Rundung oder Schräge, von vorn oder von der Seite erfolgen. Ist die Dusche an drei Seiten von festen Wänden umgeben, und die Tür stellt die vierte „Wand“ dar, spricht man von einem Nischeneinstieg. In jüngster Zeit setzen sich verstärkt sogenannte Walk-In-Lösungen durch: Dabei wird eine Trennwand aus Glas parallel zu einer bestehenden Wand gesetzt, die Dusche ist von beiden Seiten begehbar, störende Türen gibt es nicht mehr. Bei Badewannen wie auch Duschen können Haltegriffe den Einstieg erleichtern. Zudem gibt es Badewannen, die über eine Tür verfügen und so einen bequemen Zugang bieten.

Hinter einem Thermoboden steht ein System, dass den Fußboden angenehm temperiert. Ein Thermoboden verfügt über eine nur geringe Aufbauhöhe, so dass er sich auch bei älteren Gebäuden nachträglich gut einbauen lässt. In Niedrigenergie- oder Passivhäusern kann er sogar als vollwertige Raumheizung geeignet sein. Jedoch ist immer zu bedenken, dass es sich um ein Fußbodentemperiersystem handelt. In den allermeisten Fällen wird demnach eine zusätzliche Raumheizung nötig sein. Ein Thermoboden lässt sich zudem in alle Räume einbauen oder sich auch nur punktuell nutzen. Verlegt werden kann der Boden zudem unter Fliesen, Naturstein, Parkett oder Laminat. Möglich ist auch ein Einsatz in Nassbereichen oder bei Sitzflächen in Wellnessbereichen. Gesteuert wird eine solche elektrische Fußbodenheizung über einen Temperaturregler und eine zugehörige Schaltuhr.

Eine Elektronik-Armatur ist berührungslos. Sensoren erkennen, wenn Hände unter der Armatur bewegt werden und starten und stoppen den Wasserlauf entsprechend. Die Temperatur des Wassers ist bereits vorher festgelegt. Elektronik-Armaturen benötigen einen Anschluss an das Stromnetz oder an eine entsprechende Batterie. Die berührungslose Technik hat gleich zwei große Vorteile: Sie spart Wasser und Energie, weil nur dann Wasser fließt, wenn es wirklich benötigt wird. Außerdem trägt sie zur Hygiene bei und beugt Ansteckungen vor. Elektronik-Armaturen werden daher oft in öffentlichen Sanitärräumen oder im Pflege-/Medizinbereich eingesetzt.

Eine eloxierte Oberfläche kommt in Verbindung mit Aluminium zum Einsatz. Dabei erhält das Aluminium einen dünnen Schutzfilm, der die tieferen Schichten vor Korrosion schützt. Beim Eloxieren können auch Farbstoffe eingesetzt werden, so dass die Aluminiumkörper beispielsweise über rote oder blaue Oberflächen verfügen.

Glas wird als Gestaltungsmittel gern und häufig in Badezimmern eingesetzt. Es ist vor allem bei Duschkabinen aber auch an Waschtischen zu finden. Es muss besondere Sicherheitsanforderungen erfüllen. Deswegen kommt im Bad das sogenannte Einscheibensicherheitsglas (ESG) zum Einsatz. Es besteht aus einer einzigen Scheibe, die während der Produktion auf über 600 Grad erhitzt und schnell mit Druckluft wieder gekühlt wird. Dadurch erhält das Glas eine hohe Stoß- und Schlagfestigkeit. Sollte es bei wirklich hoher Belastung doch brechen, zerbröselt es in kleine Krümel ohne scharfe Kanten. So verringert sich die Verletzungsgefahr. Bei Duschabtrennungen von Markenherstellern hat das ESG eine Dicke zwischen sechs und acht Millimetern.

Ein elektronisches Vorschaltgerät reguliert den Strom. Es kommt zwingend bei Leuchtstofflampen und Energiesparlampen zum Einsatz. Das EVG sorgt dafür, dass der Strom, der durch die Lampe fließt begrenzt wird. Ohne EVG könnte die Lampe explodieren oder die Sicherung würde ansprechen. Ein EVG kann separat eingebaut oder in das Leuchtmittel (Energiesparlampen) integriert sein. Vorteile des integrierten EVG: zuverlässiger und schneller Start, kein Flackern oder Flimmern, Abschaltung bei Defekten.

F

Fertigmontagesets kommen bei Unterputzarmaturen an Waschtischen, bei Duschen oder Badewannen zum Einsatz. Sie bestehen je nach Hersteller und Kollektion aus Bedienungsgriff(en), dem Bedienungshebel für den Umsteller, Temperaturwählgriff, Hülse, Rosetten sowie einer Dekorplatte, die das „Innenleben“ unter der Wand/unter dem Putz verdeckt.

Ein Flachspül-WC hat eine sehr flache Beckenform, die nur wenig Wasser enthält – im Gegensatz zum Tiefspül-WC. Geruchsbelästigungen sind bei einem Flachspüler daher unvermeidlich. Flachspüler gibt es sowohl als Stand- wie auch als Wand-WC.

Furnier stammt von dem französischen Wort „fournir“ und bedeutet so viel wie „bestücken“ oder „beliefern“. Damit ist heutzutage gemeint, dass eine wertvolle, äußere Holzschicht ein weniger wertvolles Trägermaterial veredelt und so eine schöne Optik entsteht. Dazu werden dünne Holzblätter durch Sägen, Messerschnitt oder Schälen vom Baumstamm getrennt. Diese Blätter werden mit dem Träger verklebt. Als Trägermaterial kommen beispielsweise Spanplatten, MDF-Platten oder Sperrholz in Frage.

G

Garantie ist im Gegensatz zur Gewährleistung eine freiwillige Leistung des Herstellers. Sie ist damit nicht gesetzlich verankert. Die Garantie kann ein Hersteller frei gestalten, beispielsweise über bestimmte Zeiträume oder für die Funktionsfähigkeit bestimmter Teile. Die Garantie kann die Gewährleistung nicht aushebeln oder ersetzen. Eine Garantie kann immer nur zusätzlich zu der Gewährleistung bestehen. Sie kann erlöschen, wenn der Kunde einen Mangel oder Defekt herbeigeführt oder einen Reparaturversuch unternommen hat.

Gewährleistung und Garantie werden im Sprachgebrauch oft synonym verwendet, obwohl es sich dabei um zwei verschiedene Ansprüche handelt. Die Gewährleistung ist im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) verankert und soll den privaten Käufer schützen. Die Gewährleistung besagt, dass die Produkte des Händlers bei Übergabe oder Lieferung an den Kunden frei von Sach- und Rechtsmängeln gewesen sind. Die Gewährleistungsfrist beträgt 24 Monate. Stellt der Kunden innerhalb der ersten sechs Monate nach Kauf Mängel an der Ware fest, so wird zugunsten des Kunden unterstellt, dass der Gegenstand bereits bei Übergabe/Lieferung diesen Mangel besaß. Es sei denn, der Händler kann das Gegenteil beweisen. In der restlichen Zeit der Gewährleistung kehrt sich die Beweislast um. Das bedeutet, der Kunde muss beweisen, dass der Mangel schon bei Übergabe/Lieferung bestanden hat.

Glasoberflächen im Bad, z.B. bei Duschabtrennungen, erhalten heute zum großen Teil spezielle Beschichtungen, die das Wasser schneller ablaufen lassen und daher leichter zu pflegen sind. Solche Gläser dürfen nicht mit aggressiven Putzmitteln bearbeitet werden, da diese die Beschichtung zerstören können.

Granite sind Tiefengesteine, die tiefer als zwei Kilometer unter der Erde durch die Erstarrung von Magma entstehen. Sie enthalten Quarz, Feldspat und Glimmer. Granit gibt es am häufigsten in verschiedenen Grau- und Rosatönen. Er lässt sich gut schleifen und polieren, ist hart und wetterbeständig, deswegen wird er allgemein gern im Bauwesen verwendet.

H

Das Hahnloch bezeichnet an einem Waschbecken oder einer Badewanne das Loch, in das die zugehörige Armatur installiert wird. Es kann zwischen einem und fünf Hahnlöchern geben, je nachdem, welche Armatur zum Einsatz kommt. Bei Wand- oder bodenstehenden Armaturen werden keine Hahnlöcher an Waschbecken oder Badewannen benötigt.

Eine Halbsäule meint die Verkleidung für den Siphon unterhalb des Waschbeckens oder -tisches. Die Verkleidung ist so groß, dass sie den Siphon abdeckt. Verdeckt sie dagegen den gesamten Bereich vom Waschbecken bis zum Boden, spricht man von einer Standsäule.

Halogenglühlampen zählen neben normalen Glüh- und modernen LED-Lampen zu den Leuchtmitteln. Halogenlampen unterscheiden sich von einfachen Glühlampen dadurch, dass sie eine längere Lebensdauer, eine bessere Lichtausbeute und ein weißeres Licht aufweisen. Ein Halogengas – meistens Jod – erzeugt durch einen chemischen Prozess den Leuchtvorgang. Halogenlampen sind kompakt konstruiert, können aber sehr heiß werden. Die Lampen sollten daher nicht mit bloßen Händen berührt werden, da sich Fett und Partikel von der Hand in das Glas einbrennen und so den Kolben beschädigen können. Deswegen ist es ratsam, die Lampen auch beim Wechseln mit einem Stoff oder Papier anzufassen. Halogenlampen benötigen keine Aufwärmzeit, sind dimmbar und sparsamer als herkömmliche Glühlampen. Unterschieden werden Hochvolt- und Niedervoltlampen. Für letztere ist ein Transformator nötig, der die Spannung anpasst.

Eine Handbrause kann in Dusche und Badewanne zum Einsatz kommen. Per Brausestange kann sie arretiert werden, um sie dann als Kopfbrause zu benutzen. Handbrausen gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen, Formen und Designs. Viele Handbrausen verfügen über Wasserspartasten und verschiedene Strahlarten.

Handwaschbecken sind in der Regel von geringer Größe und kommen vor allem im Gäste-WC zum Einsatz. Sie sind auf das Händewaschen fokussiert und so konstruiert, dass sie wenig Platz optimal nutzen können. Noch platzsparender sind Handwaschbecken über Eck oder ohne hinteren Rand, die mit Wandarmaturen kombiniert werden.

Bei HDF-Platten handelt es sich um hochdichte Faserplatten. Sie bestehen aus Holzfasern und Leim, die bei Hitze zusammengepresst werden. Sie sind besonders hoch verdichtet und stabil, aber auch teurer in der Herstellung. HDF-Platten kommen dann zum Einsatz, wenn eine hohe Belastung bei geringer Materialstärke gefordert ist, zum Beispiel als Trägermaterial bei Laminatfußböden.

Der Hebe-Senkmechanismus kommt bei Duschtüren zum Einsatz. Er sorgt dafür, dass sich Türen leicht öffnen lassen, aber dennoch dicht zum Boden abschließen. Beim Öffnen der Tür wird diese leicht angehoben. So lässt sie sich leicht öffnen, und Dichtungen im unteren Türbereich schleifen nicht über den Boden. Wird die Tür wieder geschlossen, sorgt der Mechanismus dafür, dass die Tür sich wieder in die ursprüngliche Position absenkt. Damit ist die Dichtheit im unteren Türbereich wieder hergestellt.

Hebeanlagen sind automatisch arbeitende Anlagen, die in der Regel in zwei Fällen zum Einsatz kommen: Erstens, wenn Schmutz-, Abwasser oder Fäkalien nicht über eine Leitung mit Gefälle abtransportiert werden können. Zweitens, wenn Schmutz-, Ab-, Niederschlagswasser oder Fäkalien unterhalb der sogenannten Rückstauebene anfallen und somit unterhalb des Niveaus der Abwasserleitungen liegen, die ein Gebäude mit der öffentlichen Kanalisation verbinden. In diesen Fällen müssen Abwasser und Fäkalien auf einen höheren Stand gepumpt werden, um sie sicher abzuleiten. Hebeanlagen sind mit einem Rückschlagventil ausgestattet, so dass die abtransportierten Abwässer nicht wieder in das Gebäude zurückfließen können. Hebeanlagen werden meistens im Keller eines Gebäudes installiert. Man unterscheidet zwischen Anlagen für Abwasser ohne oder mit Fäkalien. Letztere ist speziell gegen Geruchsbelästigung geschützt. Daneben gibt es aber auch sogenannten Kleinhebeanlagen für private Wohnhäuser. Sie sind so klein und leise, dass sie direkt in eine Toilette integriert sind. Hebeanlagen sorgen somit für eine sichere Entwässerung eines Gebäudes in die öffentliche Kanalisation.

Heizkörper im Bad sind mittlerweile nicht nur allein für die Beheizung gedacht. Es gibt viele verschiedene schöne Formen für unterschiedliche Funktionen, wie beispielsweise die Handtuchheizkörper.

Der normale Wasserdruck in Trinkwasserleitungen liegt in Deutschland zwischen zwei und acht bar. Diesen Druck nehmen die Hausinstallationen auf. An solche Wasserleitungen werden passende Armaturen installiert, die dem vorhandenen Druck standhalten.

I

Badezimmer oder auch Gäste-WCs werden dann als innenliegend bezeichnet, wenn sie über keine Fenster oder Balkon-/Terrassentüren mit Zugang zu Frischluft verfügen. Da auch innenliegende Bäder richtig belüftet werden müssen, gibt es Normen, die dies regeln.

siehe Schutzart

J

Jacuzzi ist eigentlich ein bekannter amerikanischer Hersteller von Whirlpools und Spas. Das Unternehmen wurde bereits Anfang des vergangenen Jahrhunderts gegründet. Obwohl der Name markenrechtlich geschützt ist, wird Jacuzzi mittlerweile allgemein als Synonym für Whirlpools verwendet.

K

Kalk (Calciumcarbonat) bzw. seine flüssige Form Calciumhydrogencarbonat kommen in Deutschland im Trinkwasser in verschiedener Härte vor. Unangenehm wird es, wenn aus der flüssigen Form wieder Kalk wird und dieser sich an Wasserleitungen, Armaturen oder in Form von Wasserflecken an Gläsern absetzt. Spezielle Beschichtungen wie auch der Einbau von Aufbereitungsgeräten oder Filtern können hier vorbeugen (siehe auch Anti-Kalk-Funktionen).

Ein Karbonisierer kommt bei neueren Armaturen zum Einsatz, die auch den Genuss von sprudelndem Wasser anbieten. Das Wasser wird dazu mit Kohlensäure versetzt, d.h. es wird karbonisiert.

Kartuschen kommen in Einhandmischern zum Einsatz. In ihr arbeiten entweder zwei keramische Dichtscheiben, die über die Hebelbetätigung für Temperatur und Wasserfluss sorgen, oder ein Kolben. Die Erfindung der Kolben-Kartusche geht auf den US-Amerikaner Alfred M. Moen zurück. Die Keramikkartusche stammt dagegen von dem renommierten Hersteller Ideal Standard, der sie 1969 erfunden hatte. Wenn Kartuschen defekt sind, können sie ausgetauscht werden.

Kelvin – abgekürzt K - bezeichnet die Farbtemperatur und ist das Maß für den Farbeindruck eines Leuchtmittels. Die Angaben zu Kelvin auf der Verpackung von Lampen sind insbesondere seit den modernen Energiesparlampen wichtig. Viele empfinden das Licht der Sparlampen als „kalt“. Das liegt daran, dass herkömmliche Glühlampen ein Licht mit Farbtemperaturen zwischen 2300 und 3000 Kelvin abgeben. Dieses Licht enthält deutliche gelb-rote Anteile, die kontinuierlich im Lichtspektrum vorhanden sind. Energiesparlampen gibt es zwar auch in warmweißen Tönen, sie können das gelb-rote Lichtspektrum aber nicht kontinuierlich halten. Kaltweißes Licht bei Energiesparlampen liegt bei rund 4000 Kelvin. Dagegen erreicht Kerzenlicht nur rund 1500 Kelvin. Als Faustregel gilt: Je geringer die Kelvinzahl bei einer Lichtquelle, umso höher der gelb-rote Anteil.

Kombiwannen sind – wie der Name schon andeutet – eine Kombination aus Badewanne und Dusche in nur einem Element. Sie sind daher sehr platzsparend und eignen sich besonders für kleine Bäder. Kombiwannen können an einem Ende eine größere Ausformung haben, die dann den Platz für die Dusche darstellt. Luxuriöse Varianten verfügen sogar über Türen, durch die sich das Kombinationselement betreten lässt.

Kopfbrausen sind im Gegenteil zu einer Handbrause fest an Wand oder Decken installiert. Sie werden sehr hoch montiert, so dass der Badbenutzer gleichsam von oben beregnet wird. Kopfbrausen gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen und Größen.

Meistens vier kleine, feine Stäbe, die wie zu einem Kreuz zusammengesetzt sind. Kreuzgriffe an Armaturen erzielen oft einen nostalgischen Effekt, da sie an Klassiker früherer Zeiten erinnern. Kreuzgriffe können in der Gestaltung klar und einfach, aber auch verspielt sein.

L

LED steht für Light Emitting Diode – eine Diode, die Licht abgibt. Sie basiert auf der Umwandlung von elektrischer Energie in Licht. LEDs sind sparsam, erzeugen wenig Wärme, sind dimmbar und langlebig. Damit sind sie sowohl Glüh- als auch Halogenlampen überlegen. Auch gegenüber Energiesparlampen weisen LEDs weitere Vorteile auf: Sie kommen ohne Quecksilber aus und haben auch keine Einschaltverzögerung. LEDs gibt es mittlerweile auch mit warmweißem Licht.

Bei Lucite® handelt es sich um Sanitäracryl, einem synthetischen, glasähnlichen Kunststoff. Er wurde in den 1930er Jahren entwickelt. Der amerikanische Konzern DuPont gab in seinem Haus dem Material den Namen Lucite®. Heute gehört Lucite® zur Mitsubishi Rayon Companiy. Lucite® kommt bei Dusch- und Badewannen zum Einsatz. Das Material erlaubt beständige Farben und Designvielfalt. Es ist warm, berührungsfreundlich und verfügt über eine glatte Oberfläche. Damit lässt es sich gut für die Badezimmereinrichtung verwenden.

Luftsprudler sind Strahlregler mit Luftbeimischung. Sie werden an die Armatur angeschraubt. Durch die Beigabe der Luft wird ein gleichmäßiger Strahl erreicht und zudem der Wasserfluss reduziert, wodurch Wasser gespart wird.

Lumen, abgekürzt lm, ist eine sehr kleine Einheit und bezeichnet die Maßeinheit des Lichtstroms. Lumen berücksichtigt dabei die Empfindlichkeit des menschlichen Auges. Daher misst Lumen die abgestrahlte Leistung im Wellenbereich des sichtbaren Lichts. Lumen gibt daher die Lichtmenge an, die eine Lampe abgibt. Vereinfacht gesagt, ist eine Lichtquelle umso heller, je höher der Lumen-Wert ist.

Lux, abgekürzt lx, bezeichnet die Beleuchtungsstärke (umgangssprachlich auch Helligkeit). Dabei wird der Lichtstrom Lumen in Bezug auf eine bestimmte Flächeneinheit gemessen. Ein Arbeitsplatz sollte eine Beleuchtungsstärke von rund 500 lx haben. Zum Vergleich: Eine Straßenbeleuchtung hat in der Regel eine Helligkeit von 10 Lux, in einem Operationssaal liegt die Helligkeit bei rund 10.000 Lux.

M

Marmor ist umgangssprachlich heute ein Sammelbegriff, zu dem verschiedene Gesteine gezählt werden. Marmor im eigentlichen Sinne ist ein Carbonatgestein. Er sollte mindestens 50 Volumenprozent Calcit, Dolomit und/oder Aragonit erhalten, erst dadurch unterscheidet er sich von anderen Kalksteinen. Marmore sind in verschiedenen Farben erhältlich, von Rosa- über Grau- bis zu Schwarztönen. Sehr bekannt, begehrt und teuer ist zudem der weiße Carrara-Marmor, der in Italien und Österreich abgebaut wird. Marmor hat jedoch ein großes Problem: Er ist empfindlich gegen Säuren, wozu auch allzu aggressive Putzmittel zählen.

MDF steht für mitteldichte Holzfaserplatte oder mitteldichte Faserplatte. Der Name kommt daher, dass die Dichte von MDF-Platten zwischen der Dichte von Schnittholz und Nassfaserplatten liegt. Für MDF-Platten wird Holz zunächst in Fasern zerteilt, mit Leim gemischt und zu Platten gepresst.

Bei Mehrschichtverbundrohren handelt es sich um Rohre, die aus verschiedenen Materialien bestehen. Im Kern befindet sich ein Rohr aus Aluminium, das an seiner Innen- wie Außenseite von Polyethylen ummantelt ist. Mehrschichtverbundrohre werden bei Trinkwasser- und Heizungsinstallationen, aber auch bei Wand- und Fußbodenheizungen eingesetzt. Vorteile im Vergleich mit Kunststoffrohren: Wegen ihres Aluminiumkerns lassen sich Mehrschichtverbundrohre leicht biegen und sind formstabil. Außerdem haben sie nur ein geringes Gewicht. Durch die Aluminiumschicht kann zudem kaum Sauerstoff in das Wasser vordringen, das durch die Rohre läuft. So wird der Rostbildung in den Installationskörpern vorgebeugt.

Umgangssprachlich wird Melamin als Bezeichnung für einen Kunststoff verwendet. Melamin wird heute aus Harnstoff gewonnen. Der Stoff kann beispielsweise in Holzleimen eingesetzt werden, die eine erhöhte Feuchtebeständigkeit haben müssen. Oder Melamin kann als Harz mit Trägerplatten wie Span- oder MDF-Platten unter Druck und erhöhter Temperatur verbunden werden. Die so entstandene Oberfläche ist glatt, haltbar und kratzfest.

Mineralguss gilt als ein besonders gut formbares Material. Zu seiner Herstellung werden mineralische Stoffe (wie Quarzsand oder Quarzkies) mit einem Bindemittel gemischt und in Gießformen gegeben, was eine Vielzahl an Formen ermöglicht. Der Werkstoff überzeugt mit einer porenfreien, matt-glänzenden Oberfläche. Durch eine spezielle Beschichtung ist die Oberfläche zudem abriebfest. Mineralguss ist zudem pflegeleicht und schlagfest sowie gegen UV-Licht geschützt.

Mischbatterien oder Mischarmaturen sorgen dafür, dass kaltes und warmes Wasser auf die gewünschte Temperatur und den gewünschten Wasserstrahl gemischt wird, bevor es aus dem Auslauf austritt. Mischbatterien gibt es als Einhebel-, Zweigriffarmatur oder Thermostat.

Ein Montageblock kommt in der Regel bei Wannenrand-Armaturen zum Einsatz, wenn weder Aufputz- noch Unterputzmontage möglich sind. Ein Montageblock wird entweder unter dem Fliesenrand verbaut, der sich an die Wanne anschließt, oder unter dem Wannenrand selbst. Der Montageblock nimmt die Technik samt Armaturen auf. Er enthält alle notwendigen Elemente, zudem sind Gestell und Abschlussplatte höhenverstellbar.

Mousseur ist lediglich eine andere Bezeichnung für Strahlregler oder Perlator®.

N

Viele Hersteller bieten für ihre Badewannen zusätzlich Nackenstützen an, die auf den Badewannen befestigt werden. So wird der Kopf während des Bades perfekt abgestützt. Nackenstützen gibt es in vielen verschiedenen Formen, Farben und Materialien.

Bei einem Nischeneinstieg ist die Dusche in drei feste Wände eingebaut, an der einzig freien Seite befindet sich die Tür mit dem Zugang zur Dusche. Die Tür kann beispielsweise als Pendel- oder Falttür ausgeführt sein. Ist die Nische sehr breit, bietet sich eine Pendeltür an, die zusätzlich über ein feststehendes, kleineres Seitenteil verfügt.

O

Viele Hersteller bieten besonders behandelte Oberflächen für ihre Armaturen, Accessoires oder Badmöbel an, da sie alle im Badezimmer besonderen Belastungen ausgesetzt sind. Die Oberflächenveredelung hat meistens auch den angenehmen Nebeneffekt, dass die Elemente leichter sauber zu halten sind. Beispielsweise gibt es besondere Beschichtungen, die Wasser leichter abperlen lassen, so dass sich kein Kalk ansetzen kann. Um diese Effekte nicht zu zerstören, sollte man sich an die Pflegeanleitungen der Hersteller halten.

P

Mit Perlator® bezeichnet die Firma Neoperl ihren Strahlregler. Der Begriff ist eine Markenbezeichnung, die geschützt ist, weswegen andere Unternehmen den Namen nicht nutzen dürfen.

Q

Quaryl® ist eine technische Weiterentwicklung von Sanitäracryl. Dabei wird das Acryl mit Quarzsand versetzt und gebunden. Quaryl® erhält durch dieses Verfahren eine weiter verbesserte Oberfläche, die noch mehr Widerstandsfähigkeit bietet und auch kratzfest ist. Daneben bietet der Stoff die üblichen Vorteile des Sanitäracryls: stoß- und schlagfest, durchgefärbt, recycelbar, geringeres Gewicht als Stahl-Email, pflegeleicht, wärmespeichernd. Quaryl® verwendet der Markenhersteller Villeroy & Boch exklusiv.

Bei Quick Release handelt es sich um ein Befestigungsverfahren, dass bei WC-Sitzen des Unternehmens Villeroy und Boch zum Einsatz kommt. Solche WC-Sitze lassen sich zum Reinigen leicht abnehmen. Der WC-Sitz wird dabei einfach nach oben gezogen. So lässt sich die Toilette einfach und schnell reinigen. Danach kann der WC-Sitz von oben ebenso leicht wieder aufgesetzt werden.

R

Ein Reflektor ist Bestandteil einer Leuchte. Es gibt Varianten, bei der der Reflektor fest in der Leuchte eingebaut ist, oder – andere Variante – ein Leuchtmittel hat einen eingebauten Reflektor. In beiden Fällen dient der Reflektor der Lichtverteilung.

Eine Revisionsöffnung ist eine Klappe, um an die dahinterliegenden Leitungen und Installationen zu gelangen, was bei Reparaturen nötig sein kann. An Duschtassen oder Badewannen finden sich solche Öffnungen. Revisionsöffnungen können mit Fliesen beklebt werden, so dass sie den Gesamteindruck im Badezimmer nur wenig stören.

Rohrunterbrecher sind Sicherungsarmaturen, die dafür sorgen, dass die Trinwasserinstallation in einem Gebäude nicht durch Abwasser verschmutzt werden kann. Eine solche Verunreinigung könnte zum Beispiel durch einen plötzlichen Druckabfall im Netz entstehen. Schmutzwasser würde durch den Unterdruck in das Frischwassernetz gesaugt. Durch selbsttätiges Belüften der Trinkwasseranlage können Rohrunterbrecher den Unterdruck wieder ausgleichen.

Rosetten sind Abdeckungen, die zum Beispiel bei Wandarmaturen angebracht werden und den Übergang zwischen Armatur und Leitung einerseits sowie das eigentliche Loch der Leitung überdecken. Sie kommen aber auch weiterhin bei Siphons oder Eckventilen zum Einsatz. Rosetten sind aus Metall oder Kunststoff.

Auch Rückflussverhinderer zählen zu den Sicherungsarmaturen. Sie erlauben den Durchfluss in Leitungen nur in eine Richtung. Kehrt sich die Fließrichtung um, schließen sie sich selbsttätig. Rückflussverhinderer werden hinter dem Wasserzähler eingebaut. So verhindern sie ein Rückwärtslaufen des Wasserzählers bei Druckschwankungen. Außerdem verhindern sie ein Eindringen von Nichttrinkwasser in die Trinkwasserinstallation.

Die Rückstauebene ist für den Abtransport von Abwasser aus einem Gebäude ein maßgeblicher Wert. Denn die Rückstauebene beschreibt den höchstmöglichen Stand, bis zu dem Wasser bei der Entwässerung ansteigen oder sich zurückstauen kann. Ein Wasserrückstau von der öffentlichen Kanalisation zurück in das Gebäude kann beispielsweise bei starken Regenfällen oder Hochwasser vorkommen. Je nachdem wie schlimm der Rückstau ausfällt, könnte das zurückgestaute Wasser beispielsweise durch Toiletten im Keller wieder in das Gebäude eindringen. Um dies zu verhindern, müssen Toiletten oder auch Duschen unterhalb der Rückstauebene gesichert werden, beispielsweise durch Hebeanlagen oder Ventile. Was als maßgebliche Rückstauebene gilt, lässt sich bei den zuständigen Stadt- oder Wasserwerken erfragen.

S

Bade- und Duschwannen sowie Waschbecken aus Sanitäracryl sind aus einem speziellen Material, einem sogenannten thermoplastischen Kunststoff hergestellt. Dieses Material lässt sich bei einer bestimmten Temperatur formen. Als erstes deutsches Unternehmen stellte der Markenhersteller Hoesch 1972 Badewannen aus diesem Material her. Sanitäracryl bot Designern völlig neue Möglichkeiten bei Formgebung und Farben. Wannen aus Sanitäracryl sind leichter als ihre Pendants aus Stahl-Email. Außerdem ist der Stoff licht- und farbecht, schlag- und stoßunempfindlich sowie pflegeleicht. Allerdings ist Sanitäracryl kratzempfindlich und mag auch keine zu scharfen Reinigungs- oder Scheuermittel. Sanitäracryl hat eine glatte, angenehm warme Oberfläche. Da es gut isoliert, bleibt Badewasser länger warm als in einer Wanne aus Stahl-Email. Zudem ist der Stoff relativ rutschfest und gut recycelbar.

Das Wort Keramik kommt aus dem Altgriechischen und steht für Tonmineral und die daraus erzeugten Produkte. Sanitärkeramik bezeichnet heutzutage zwei Bereiche: Zum einen meint sie die Einrichtung des Bades mit Sanitärkeramik, dazu zählen Waschbecken- und –tisch, Toilette, Bidet und Urinal. Nicht zur Sanitärkeramik zählen Bade- und Duschwannen, da sie meistens aus Stahl-Email oder Sanitäracryl hergestellt sind. Man unterscheidet zwischen Grob- und Feinkeramik, wobei die Badprodukte zur Feinkeramik gehören. Zum zweiten bezeichnet Sanitärkeramik auch einen Werkstoff. Die Hauptbestandteile Ton, Kaolin, Feldspat und Quarz werden mit weiteren Stoffen gemischt und unter Wasserzugabe geformt, anschließend gebrannt. Die so entstandenen Rohlinge erhalten einen Überzug, der in verschiedenen Farben möglich ist und ihnen ihr endgültiges Aussehen gibt. Viele Hersteller versiegeln oder beschichten ihre Produkte, wodurch die Keramiken schmutzabweisend und leicht zu reinigen sind.

Schallschutz spielt auch im Badezimmer eine wichtige Rolle. So sollten andere (Mit-)Bewohnende nicht durch laute Duschen oder Toilettenspülungen in ihrer Ruhe gestört werden. Voraussetzung für einen guten Schallschutz sind hochwertige Materialien und eine fachgerechte Ausführung.

Bei einem Scharnier handelt es sich um ein Gelenk, das Elemente so verbindet, dass sie schwenkbar bleiben. Scharniere kommen daher auch bei Duschabtrennungen zum Einsatz. Besonders schön sehen Abtrennungen aus, wenn sie über flächenbündige Scharniere verfügen. Die Scharniere sind dann so in das Glas der Duschabtrennung eingearbeitet, dass sich eine ebene Fläche ergibt. Das sieht nicht nur schick aus, es erleichtert zudem die Reinigung. Da es keine überstehenden Kanten gibt, setzen sich auch keine Schmutzpartikel fest.

Mit Schmutzwasserpumpen lässt sich Wasser befördern, dass mit Steinchen oder Blättern verunreinigt ist. Solche Pumpen sind auf Fördermengen angelegt, nicht jedoch auf Druck. Das bedeutet, dass die Pumpen zwar viel Wasser befördern können, dieses jedoch meist nur über eine geringe Förderhöhe. Schmutzwasserpumpen gibt es mit elektrischem Antrieb oder mit Benzin- oder Dieselmotor. Schmutzwasserpumpen können zum Abpumpen von Kellern oder Baugruben zum Einsatz kommen. Für den Hausgebrauch werden meistens kleinere Pumpen eingesetzt, beispielsweise im Gartenbereich. Hierbei lässt sich die Pumpe einsetzen, um einen Teich abzupumpen oder Wasser aus einer Zisterne für den Rasensprenger zu liefern. Eine Variante sind Tauchpumpen. Sie können mit einem Seil oder einer Kette direkt beispielsweise in eine Zisterne oder ein Regenfass gehängt werden, um das Wasser zu fördern. Tauchpumpen sind speziell gegen Wasser geschützt, ein zusätzlicher Schwimmer verhindert das Abtauchen der Pumpe in das Wasser. Die Pumpen sind gegen ein Heißlaufen des Motors geschützt. Bei Lebensmitteln, aggressiven oder brennbaren Stoffen sowie Fäkalien dürfen Schmutzwasserpumpen in der Regel nicht eingesetzt werden.

Die Schutzart gibt an, für welche Umgebungsbedingungen elektrische Geräte geeignet sind. Deswegen findet sich diese Angaben auch bei Leuchten. Außerdem lässt sich an der Schutzart auch das Gefährdungspotenzial ablesen, wenn man die Geräte benutzt. Die Schutzart wird mit IP abgekürzt, was für Ingress Protection steht und Schutz gegen Eindringen bedeutet. Hinter den Buchstaben folgen jeweils zwei Ziffern. Die erste gibt den Schutz gegen Fremdkörper und Berührung an, die zweite den Schutz gegen Wasser. Je höher die Zahlen, desto besser der Schutz. So bedeutet IP44 beispielsweise: geschützt gegen feste Fremdkörper mit Durchmesser ab 1 Millimeter, geschützt gegen Zugang mit Draht, geschützt gegen allseitiges Spritzwasser. Leuchten mit der Schutzart IP44 eignen sich daher zum Einsatz im Bad.

Im Gegensatz zur Schutzart bezeichnet die Schutzklasse bei elektrischen Geräten die Sicherheitsmaßnahmen, die notwendig sind, um einen elektrischen Schlag zu verhindern. Es gibt vier Schutzklassen mit den Ziffern 0 bis III. Je höher die Zahl, umso besser ist das Gerät oder Bauteil isoliert.

Schwallbrausen kommen im Sauna-Bereich zum Einsatz. Sie verfügen über eine große Wasserleistung sowie einen breiten Strahl. Eine Schwallbrause dient der Abkühlung nach einem Saunagang.

Seitenbrausen werden so eingebaut, dass sie den Oberkörper von der Seite bestrahlen. Sie kommen allerdings nicht einzeln vor, sondern im Zusammenspiel mit Hand- und/oder Kopfbrausen. Meistens werden sie in kompletten Duschsystemen eingesetzt, wo sich alle Brausen aufeinander abstimmen lassen. Seitenbrausen gibt es als drehbare Variante und in verschiedenen Strahlarten.

Bei Selbstschlussarmaturen wird der Wasserfluss selbstständig gestoppt. Solche Armaturen haben eine vorher festgelegte Wasserfließzeit. Der Wasserfluss kann auf Knopfdruck gestartet werden und endet nach der voreingestellten Zeit von selbst. Selbstschlussarmaturen kommen vor allem in öffentlichen Sanitärräumen zum Einsatz. Dort verhindern sie, dass Wasser ungenutzt über längere Zeit fließt.

Sensorarmaturen erkennen über ihre eingebaute Infrarot-Technologie, wenn sich jemand dem Wasserhahn nähert und geben den Wasserfluss frei. Bei diesen Varianten lassen sich Temperatur, Flusszeit und die Reichweite des Sensors einstellen. Vorteile: Sensorarmaturen sind berührungslos, was zur besseren Hygiene beiträgt, und helfen zudem, Wasser zu sparen. Sie kommen vor allem in öffentlichen Sanitärräumen zum Einsatz.

Ein Siphon ist ein Verschluss für Gase in Rohren oder Gefäßen. Es ist bei Waschbecken im unteren Bereich angebracht und oft sichtbar. In diesem Fall werden meist edlere Materialien und Formen genutzt, um eine durchgehende Optik zu gewährleisten oder Halbsäulen, die den Siphon komplett verdecken. Ansonsten kann ein Siphon auch aus Kunststoff hergestellt sein. Der Siphon ist ein Rohr in S-Form, dessen unterste Krümmung immer mit Wasser gefüllt ist. So kann zwar Abwasser z.B. aus dem Waschbecken abfließen, gleichzeitig ist aber der Durchlass von Gasen erschwert. Eine andere Variante ist der Tassen-/Flaschensiphon, der aber nach dem gleichen Prinzip arbeitet. Bei ihm endet das Ablaufrohr in einem tassen- oder flaschenähnlichen Gefäß, in dem Wasser steht. Der Tassen-/Flaschensiphon hat eine geringere Bautiefe, was ihn optisch ansprechender macht. Er kommt allerdings nicht bei Bade- und Duschwannen zum Einsatz.

Ein Spiegelschrank vereint die Vorteile von Spiegel und Schrank in sich: Es handelt sich dabei um kleine, flache Schränke, die eine verspiegelte Front besitzen. Sie werden in der Regel mittig über das Waschbecken gehängt. Im Schrank lassen sich die Utensilien des täglichen Bedarfs unterbringen. Meistens verfügen Spiegelschränke in ihrem Innern auch über Steckdosen. Es gibt zudem Varianten mit einer integrierten Beleuchtung. Wahlweise bieten Hersteller aber auch Leuchtmittel passend zum Spiegelschrank an.

Bade- oder Duschwanne aus Stahl, die anschließend einen Überzug aus Email erhält. Email ist eine Mischung aus Silikaten und Oxiden, die durch Schmelzen zu einer glasig erstarrten Masse wird. Email wird auf ein Trägermaterial aufgebracht, meistens eben Stahl. So erhält der Stahl einen Überzug aus Email. Es dient damit als Oberflächenbeschichtung. Wegen der harten, glatten Oberfläche sind solche Wannen leicht sauber zu halten, robust und farbecht. Allerdings kann es bei starken, schweren Stößen oder Schlägen zu Abplatzungen an der Oberfläche kommen. Kleine Schäden lassen sich ausbessern. Wannen aus Stahl-Email sind schwerer als solche aus Sanitäracryl.

Eine Standsäule verdeckt den Siphon und reicht vom Waschtisch bis auf den Boden. Sie hat aber keine tragende Funktion. Eine Standsäule ist die große Version der Halbsäule, in der Regel aber ohne Wandberührung.

Ein Standventil verfügt nur über einen Griff oder einen Hebel, mit dem sich der gewünschte Wasserfluss einstellen lässt. Bei einem Standventil lässt sich keine Wassertemperatur einstellen, denn es ist keine Mischertechnik vorhanden. Deswegen ist auch der Begriff Kaltwasserventil gebräuchlich. Standventile kommen daher eher nicht im Badezimmer zum Einsatz, eignen sich aber beispielsweise für das Gäste-WC.

Steinzeug gehört zu den Keramiken, deren Scherben beim Brennen verglasen. Gebrannt wird in der Regel bei 1200 bis 1300 Grad. Steinzeug ist undurchsichtig und annähernd wasserdicht. Vom Steinzeug abzugrenzen ist Steingut, das bei niedrigeren Temperaturen gebrannt wird und glasiert werden muss, um annähernd wasserdicht zu werden.

Strahlregler formen den Wasserstrahl beim Austritt des Wassers aus der Armatur und lassen es gleichmäßig strömen. Die Regler verfügen über ein feines Sieb und sind an Armaturen anschraub- oder einschraubbar. Modelle mit Metallsieben müssen regelmäßig gesäubert werden, da sie sonst verkalken können, wodurch der Wasserstrahl seinen gleichmäßigen Fluss verliert. Bei neueren Modellen sind die kleinen Siebe aus Kunststoff, sie müssen seltener gereinigt werden. Strahlregler gibt es auch mit Luftbeimischung, wodurch die Durchflussmenge des Wassers reduziert und so Wasser gespart wird. Strahlregler gibt es mit Innen- oder Außengewinde zum An- oder Einschrauben.

T

Bei Thermostatarmaturen wählt man vorab die gewünschte Temperatur. Das Thermostat übernimmt die Steuerung und sorgt dafür, dass das Wasser ständig und gleichbleibend in der Wunsch-Temperatur fließt. Somit wird Wasser gespart, da das umständliche Einstellen und Nachjustieren der Wassertemperatur entfällt. Thermostate haben bei 38 Grad Celsius eine Schutzfunktion, die extra entsichert werden muss, so dass man sich nicht durch zu heißes Wasser verbrühen kann. Außerdem sind die Armaturen in der Regel auch außen so geschützt, dass man sich nicht an ihnen verbrühen kann. Thermostatarmaturen gibt es als Aufputz- oder Unterputz-Varianten.

Ein Tiefspül-WC hat unten einen tiefen Trichter, der ständig mit Wasser gefüllt ist. Daher gilt ein solches WC als hygienischer und geruchsfreier als sein Pendant, der Flachspüler. Einen Tiefspüler gibt es sowohl als Stand- wie auch als Wand-WC.

Hauptaufgabe von Transformatoren ist die Verringerung von Wechselspannung. Eine Halogen-Niedervoltlampe benötigt beispielsweise einen solchen Zusatz. Denn die Lampe selbst benötigt nur 12 Volt Netzspannung, normal sind in Deutschland aber 220/230 Volt Netzspannung. Ein Transformator ermöglicht erst den Betrieb der Niedervoltlampe.

In der Regel sind Türen mit Scharnieren am eigentlichen Körper, beispielsweise einem Schrank, befestigt. Sie lassen sich meist auch nur in eine Richtung öffnen. Der Türanschlag gibt an, auf welcher Seite des Schranks eine Tür befestigt ist. Türanschlag rechts bedeutet, dass die Tür rechts befestigt ist, beim Türanschlag links ist sie links befestigt.

U

Der Überlauf verhindert ein Überlaufen bei Waschbecken, Bidets, Dusch- und Badewannen. Der Überlauf ist in Waschbecken meistens unterhalb der Armatur im eigentlichen Becken zu finden. Er hat häufig die Form eines Schlitzes oder eines kleinen Loches. Durch den Überlauf läuft das Wasser notfalls ab, wenn der eigentliche Abfluss im Waschbecken verschlossen sein sollte. Er ist auch in Badewannen zu finden, dort knapp unter der Oberkante der Badewanne.

Eine Unterputz-Armatur ist das Gegenteil zur Aufputz-Armatur. Bei einer Unterputz-Armatur sind lediglich Griffe, Umsteller und Thermostatsteuerung (falls vorhanden) sichtbar. Zum Mischen des Wassers wird ein eigener spezieller Einbaukörper unter dem Putz bzw. in einer Vorwandinstallation eingelassen. Er ist dann nicht mehr sichtbar.

Ein Urinal erlaubt das Urinieren im Stehen. Es kann in verschiedenen Höhen an der Wand angebracht werden. Urinale sind platzsparender als WCs. Außerdem kommen sie mit weniger Wasser aus, spülen aber dennoch ausreichend gründlich. Modelle mit Deckel verhindern im besonderen Maße die Geruchsbildung. Man findet sie vor allem in öffentlichen Toiletten. Urinale sind in der Regel für Männer, Modelle für Frauen konnten sich bisher nicht durchsetzen.

V

Volt bezeichnet die elektrische Spannung, abgekürzt V. Das Volt ist nach dem italienischen Physiker Allessandro Volta benannt, der die erste Batterie erfunden hat. Die Spannung gibt, vereinfacht gesagt, an, wie groß der Unterschied von elektrischen Ladungen zwischen zwei Punkten ist. Die einfachste Spannungsquelle ist die Batterie. Die Spannung lässt sich im Übrigen addieren. So kann eine Spannung von 4,5 Volt durch drei Batterien à 1,5 Volt erzeugt werden. Gebräuchliche Spannungen in Deutschland sind zum Beispiel 12 Volt bei Autobatterien, 220 Volt bei Steckdosen oder 380 Volt Starkstrom bei Durchlauferhitzern. Elektrische Spannungen können gefährlich sein. Vereinfacht gilt: Je höher die Spannung umso gefährlicher.

Bei einer Vorwandinstallation wird vor einer bereits vorhandenen Wand eine zweite gesetzt. In dem Zwischenraum zwischen Wand und Vorwand ist Platz für Wasserzuleitungen, Abwasserrohre oder auch einen Spülkasten. Die Vorwand besteht meist aus speziellen Feuchtraumplatten und kann genauso gefliest werden wie andere Bereiche im Badezimmer. Werden die neuen Vorwände nicht deckenhoch, sondern nur halbhoch ausgeführt, bietet der Abschluss Platz für Ablagen. Mit Vorwandinstallationen lassen sich Bäder schnell neu- oder umbauen, da für die Rohre die Wände nicht aufgestemmt werden müssen. Außerdem lassen sich mit Vorwandinstallationen auch freistehende Raumverteiler in beliebiger Höhe realisieren. Nachteil: Vorwandinstallationen benötigen Platz, der zur Verfügung stehende Raum im Badezimmer verringert sich.

W

Walk In bezeichnet eine Eingangsmöglichkeit in eine Dusche. In jüngster Zeit setzt sich diese Variante verstärkt durch: Dabei wird eine Trennwand aus Glas parallel zu einer bereits bestehenden Wand gesetzt, die Dusche ist dann entweder von beiden Seiten oder von einer Seite begehbar, je nachdem ob es noch eine feste Seitenwand gibt. In jedem Fall gibt es keine störenden Türen mehr. Walk In-Duschen wirken besonders elegant, wenn sie mit bodengleichen Duschwannen kombiniert werden.

Ein Wand-WC ist eine Toilette, die nicht auf der Erde steht, sondern hängend an die Wand oder die Vorwandinstallation montiert ist und frei schwebt. Vorteile: Das Wand-WC kann in individueller Sitzhöhe montiert werden, der Bereich unter dem WC-Becken lässt sich gut reinigen.

Wannenanker gewährleisten bei Bade- oder Duschwannen eine feste Verbindung zwischen Wanne und Wand. So verzieht sich beispielsweise die Badewanne auch dann nicht, wenn sie bis an den Rand mit Wasser gefüllt ist. Wannenanker sind stufenlos verstellbar, um bauliche Differenzen auszugleichen. Außerdem verfügen sie über eine Gummieinlage an den Auflageflächen, die für Schalldämmung sorgt. Siehe dazu auch Wannenleiste.

Das Wanneneinbaumaß ist wichtig beim Einbau von Duschkabinen. Das Wanneneinbaumaß bezieht sich jeweils auf die Außenkanten der Duschwanne. Dazu misst man die Außenkanten der Duschwanne und vergleicht sie mit dem Maß, welches bei der Duschkabine angegeben ist. Bei Duschkabinen ist meistens nicht nur ein einziges Maß angegeben, sondern ein Maßbereich. Fällt das Maß der Duschwanne in den Maßbereich der Duschkabine, passen die beiden Elemente zusammen. Das Wanneneinbaumaß einer Duschkabine verfügt über diesen gewissen Toleranzbereich, der mit der Art der Montage zusammenhängt. Dieser Toleranzbereich wird auch als Verstellbereich bezeichnet. Wird die Duschkabine beispielsweise mit einem Aluminiumprofil befestigt, kann das Glas der Duschkabine innerhalb dieses Alu-Rahmens in gewissen Grenzen verschoben werden.

Die Wannenfüße werden an der Unterseite der Badewanne oder Duschwanne befestigt. Auf ihnen steht die Wanne. Kleinere Unebenheiten im Boden können die Wannenfüße ausgleichen, da sie höhenverstellbar sind. Wannenfüße kommen zusammen mit Wannenleisten oder Wannenankern zum Einsatz, um die die Wanne zu fixieren. Alternativ kann die Bade-/Duschwanne auch in einen Wannenträger eingesetzt werden.

Wannenleisten dienen zur Befestigung von Badewannen an den Wänden. Im Gegensatz zu Wannenankern bieten sie nicht nur eine punktuelle Befestigung, sondern schützen und stützen den Rand über ihre gesamte Länge.

Wannenrandarmaturen sind für Badewannen gedacht, die einen breiten Rand haben oder an eine entsprechende Fliesenkante anschließen. Diese Form der Armaturen kann so montiert sein, dass bsp. nur der Auslauf, die Griffe und die Handbrause sichtbar sind. Wannenrandarmaturen können sich auch für freistehende Badewannen eignen, falls der Rand der Wanne ausreichend Platz bietet. Wannenrandarmaturen gibt es als 3-,4- oder 5-Locharmatur.

Als Wannenschürzen bezeichnet man die sichtbaren Seitenverkleidungen von Wannen. Sie können zum Beispiel aus Holz, Stahl oder Sanitäracryl bestehen.

Wannenträger sind aus Hartschaum hergestellte Formen, in die die Bade-/Duschwannen eingesetzt werden. Sie wirken schall- und wärmedämmend und ermöglichen einen schnellen Einbau der Objekte. Auf die Wannenträger können Fliesen direkt aufgebracht werden. Beim Einsatz eines Wannenträgers sind keine weiteren Wannenfüße oder –anker nötig.

Umgangssprachlich wird zwischen Waschtisch und Waschbecken nicht unterschieden. Waschbecken gibt es als hängende Variante, die direkt an die Wand oder die Vorwandinstallation montiert wird. Weiterhin unterscheidet man Aufsatzwaschbecken, die auf eine Platte gestellt werden; Einbaubecken, die in eine Platte eingesetzt werden sowie Unterbaubecken, die von unten gegen die abschließende Platte montiert werden. Zudem sind Möbelwaschtische erhältlich, also Waschbecken, die direkt mit einem Unterschrank kombiniert sind.

Watt ist die Einheit für die Angabe von Energie pro Zeit. Es wird abgekürzt mit W. Bei elektrischen Geräten bezeichnet Watt die Leistung, die das Gerät maximal aus der Stromversorgung zieht, wenn es in Betrieb genommen wird. Die Leistungsabgabe, ebenfalls in Watt angegeben, kann dagegen weitaus geringer sein. (Beispiel: Glühlampe).

WCs und Toiletten gibt es in zwei Varianten: auf dem Boden stehend mit festgelegter Höhe oder als wandhängendes Becken. Zudem gibt es Flach- oder Tiefspüler. WC-Becken sind in verschiedenen Größen erhältlich. WC ist im Übrigen die Abkürzung für „Water Closett“.

WC-Sitze sind in vielen Farben und Formen, mit Dekoren und Mustern erhältlich. Sie sind entweder aus Kunststoff oder Holz. Die Sitze verfügen über glatte Oberflächen und sind daher gut und leicht zu reinigen. Eine Variation sind WC-Sitze mit Absenkautomatik – auch bekannt als Soft Closing: Sie klappen beim Antippen von selbst langsam zu.

Der Spülkasten gehört zum WC. Er kann sichtbar als Aufputz-Variante oder unsichtbar als Unterputz-Variante montiert sein. Der Spülkasten enthält mehrere Liter Wasser, die bei Betätigung der Spültaste fließen und das WC-Becken spülen. Ein Spülkasten kann auch mit Spartasten ausgestattet sein, so dass verschiedene Mengen Wasser freigegeben werden. Sind zwei Tasten vorhanden, so geben die Größen dieser Tasten den Hinweis auf die Wassermengen: Die größere Taste lässt eine größere Menge Wasser fließen, die kleinere Taste eine kleinere Menge Wasser. Befindet sich nur eine Taste am Spülkasten, wird mit einer vorher definierten Wassermenge gespült, der Wasserfluss kann aber durch eine erneute Betätigung der Taste wieder unterbrochen werden. Die WC-Spülung gilt als eine der Hauptmöglichkeiten, im Haushalt Wasser zu sparen.

Z

Geht zurück auf die englische Maßeinheit Inch. 1 Inch entspricht 1 Zoll, das wiederum sind 2,54 Zentimeter. Zoll wird abgekürzt mit ‘‘. Zollangaben sind heute immer noch bei Rohren, Leitungen und Schläuchen gebräuchlich. Häufig kommen die Angaben 1/4, 3/8, 1/2, ¾, 1 sowie 1 ¼ Zoll vor.

Mit einer Zugstangen-Ablaufgarnitur lässt sich beispielsweise das Waschbecken mit einem Stopfen verschließen, ohne dass man den Stopfen mit der Hand berühren müsste. Dazu befindet sich am Armaturenkörper ein kleiner, dünner Hebel, der sich heben und senken lässt. Durch diese Bewegung kann der Stopfen im Auslauf geöffnet oder geschlossen werden.

Die Zwei-Mengen-Spülung kommt bei Toiletten zum Einsatz. Über die Betätigungsplatte kann die Spülung so gesteuert werden, dass mit verschiedenen Wassermengen gespült wird: Ein Druck auf die größere Taste der Betätigungsplatte lässt eine größere Wassermenge fließen, ein Druck auf die kleinere Taste eine kleinere Wassermenge. Im Gegensatz dazu steht die Ein-Mengen-Spülung, bei der auf Knopfdruck eine definierte Wassermenge fließt oder der Wasserfluss durch erneutes Betätigen wieder unterbrochen wird.

Solche Armaturen verfügen – wie der Name sagt – über zwei Griffe: einen für kaltes, einen für warmes Wasser. Wassermenge und -temperatur müssen also bei jeder Benutzung neu eingestellt werden – was nicht besonders umweltfreundlich ist. Zweigriff-Armaturen gibt es als Einloch- wie auch als Dreilochversion.

Über ein Zweirohrsystem wird die Wärme in einem Haus verteilt. Bei einem Zweirohrsystem hat jede Heizung eine eigene Verbindung zum Heizkessel. Die Heizungen verfügen daher über zwei Anschlüsse – einen für den Vorlauf, einen für den Rücklauf des Heizwassers. Nachdem das heiße Wasser durch die Heizfläche gelaufen ist, fließt es von dort wieder zurück zum Heizkessel. Auf diese Weise können alle Heizkörper in einem Gebäude gleichwertig versorgt werden.


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