Blumenkasten-bewässerung
Damit die Pflanzen im Blumenkasten möglichst lange in ihrer ganzen Pracht blühen, müssen sie regelmäßig bewässert werden. Das können Sie natürlich jeden Tag mit der Gießkanne selbst übernehmen oder es einer automatischen Blumenkastenbewässerung überlassen. Die ist vor allem dann praktisch, wenn Sie in Urlaub fahren möchten und niemanden haben, der sich täglich um Ihre Geranien, Azaleen oder den Oleander kümmert.
Unabhängig vom Wassernetz
Die praktische Gardena Blumenkastenbewässerung ist unabhängig vom Wassernetz, ein mit Wasser gefüllter Eimer reicht aus, um die Blumenkästen für mehrere Tage zu bewässern. Und soll der Urlaub länger ausfallen, muss das Wassergefäß entsprechend größer ausfallen. Mit einem Set können bis zu 25 Pflanzen mit Wasser versorgt werden, sofern pro Pflanze ein Reihentropfer zum Einsatz kommt. Das entspricht in etwa fünf bis sechs Metern Blumenkästen.
Wird entsprechendes Zubehör (Verteilerrohr, Rohrhalter und Reihentropfer) aus dem Gardena Micro-Drip-System dazugekauft, können sogar bis zu 10 Meter Blumenkasten bewässert werden. Das Verteilerrohr wird in diesem Fall an den zweiten Wasseranschluss der Pumpe angeschlossen. Es können allerdings maximal 40 Tropfer angeschlossen werden. Wollen Sie mehr als 40 Pflanzen bewässern, benötigen Sie ein weiteres Set zur Bewässerung des Blumenkastens.
Größe des Wasserbehälters
Bevor Sie mit dem Aufbau der Gardena Blumenkastenbewässerung beginnen, müssen Sie erst einmal die erforderliche Größe des Wasserbehälters ermitteln. Sollen die Pflanzen täglich für drei Minuten bewässert werden, läuft pro Reihentropfer 0,1 Liter durch die Leitung. Kommen zum Beispiel 20 Reihentropfer zum Einsatz, benötigen Sie pro Tag zwei Liter, bei einem 14-tägigen Urlaub demnach 28 Liter. So groß muss der Wasserbehälter dann also mindestens sein, wobei ein Teil des Wassers natürlich auch verdunstet.
Die Blumenkastenbewässerung kann mit dem Gardena Bodenfeuchtesensor oder Regensensor kombiniert werden. Meldet dann zum Beispiel der Bodenfeuchtesensor eine ausreichende Bodenfeuchtigkeit, läuft kein Wasser aus den Tropfern. Bei Einsatz des Regensensors wird die künstliche Bewässerung ebenfalls ausgesetzt, wenn genügend natürliches Nass von oben kommt.