| |
Verfügbar in zahlreichen attraktiven Designs, bieten Ihnen die Badtextilien hervorragende Verarbeitung und überzeugen durch Strapazierfähigkeit sowie lange Haltbarkeit.
Frottier oder Frottee – das ist hier die Frage
Wenn Sie hochwertige Textilien fürs Bad suchen, sind Sie hier bei uns im Reuter Onlineshop genau richtig. Hochwertige Bademäntel finden Sie ebenfalls in unserem Sortiment. Nehmen Sie sich die Zeit und schauen sich in aller Ruhe in dieser Abteilung um - es lohnt sich!
Badtextilien werden in aller Regel aus Frottee hergestellt. Oder etwa doch Frottier? Im allgemeinen Sprachgebrauch wird da kein großer Unterschied gemacht. Technisch betrachtet ist er aber vorhanden. Ein Frottiergewebe besteht im Vergleich zu einem Frotteegewebe nicht aus zwei Fäden, sondern mindestens aus drei. Zur Herstellung von Frottier braucht es Spezialwebmaschinen, die dem Gewebe die charakteristischen Schlaufen und Schlingen verpassen Je höher diese sind, desto flauschiger wird das Handtuch. Hochwertige Bad-Textilien sind daher in der Regel aus Frottier, da dem Frottee diese Flauschigkeit mangels Volumen weitestgehend fehlt. Frottee eignet sich allenfalls für die Herstellung von oder Massagetüchern oder Bademänteln und wird bei vielen Marken-Bademänteln verwendet.
Bei Frottier wird zwischen vier Grundqualitäten unterschieden. Neben Walkfrottier und Zwirnfrottier gibt es noch Veloursfrottier und Wirkfrottier. Durch besondere Saugfähigkeit und eine besonders Weichheit zeichnet sich das Walkfrottier aus. Die geht dem Zwirnfrottier deutlich ab, dafür haben diese Stoffe einen kräftigen, kernigen Griff. Der Massageeffekt ist dadurch deutlich stärker ausgeprägt.
Beim Veloursfrottier werden die Schlingen auf der einen Seite nach dem Webprozess aufgeschnitten. Es entsteht eine samtartige Oberfläche, die Farben erscheinen besonders brillant. Hochwertige Bademäntel werden häufig aus Veloursfrottier hergestellt. Auch bedruckte Strandtücher sind mitunter aus diesem Material. Wirkfrottier schließlich wird nicht gewebt, sondern gewirkt. Es ist weich, besitzt eine gute Saugfähigkeit und eine leichte Massagewirkung.
Flusen und Fäden bei Frottier – so bleiben die Badtextilien flauschig
Da Baumwolle innerhalb der Textilrohstoffe mit die höchste Saugfähigkeit besitzt, ist sie bei der Herstellung von Badtextilien erste Wahl. Bei Badetüchern beziehungsweise Strandtüchern kann es durchaus gewünscht sein, dass diese schneller trocknen und sie widerstandsfähiger werden. Ihnen werden daher mitunter auch synthetische Fasern zugemischt.
Meist sollen die Badtextilien jedoch besonders flauschig und saugfähig sein. Dies kann durch die Verwendung weich gedrehter Einfachgarne noch gesteigert. Dies wirkt sich allerdings negativ durch erhöhte Flusenbildung aus. Diese kann reduziert werden, wenn die Badtextilien vor der ersten Verwendung gewaschen werden. Dabei ziehen sich die Schlingen zusammen und die Oberfläche wird dichter.
Badtextilien sollten beim Waschen besser unter sich bleiben. Der Reißverschluss einer Jeans kann dem Frottier beispielsweise übel zusetzen. Als Folge machen die Handtücher oder Bademäntel dank gezogener Fäden keine besonders gute Figur mehr. Solche Fäden dürfen allerdings keinesfalls herausgezogen, sondern sollten abgeschnitten werden. Laufmaschen können dabei keine entstehen, da Frottier gewebt ist. Auch sollte die Waschtrommel weder zu voll noch zu leer sein. Beides verursacht unnötig Reibung und das schadet den Bad-Textilien.
Wo wir gerade beim Waschen sind. Für farbiges Frottier sollten sie ein Feinwaschmittel ohne optischen Aufheller verwenden. Die empfohlene Waschtemperatur liegt bei 60°, so kann verhindert werden, dass die Farbe ausblutet. Weiße Frottiertextilien werden ebenfalls bei 60° gewaschen und behalten ihr strahlendes Weiß bei der Verwendung von Vollwaschmitteln. Weichspüler sollten allenfalls ganz sparsam eingesetzt werden. Sie verringern die Saugfähigkeit und erhöhen die Flusenbildung bei Frottier. Besonders flauschig werden die Textilien für das Bad, wenn sie im Wäschetrockner getrocknet werden.
|